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Fernando Alonso - Reloaded

Diskussionsforum über Fahrer in der Formel 1.
Beitrag Samstag 27. Juni 2015, 10:42

Beiträge: 40529
Alles Spekulation von dir. Vielleicht wollte doch Honda, aber Red Bull nicht?

Beitrag Samstag 27. Juni 2015, 21:18

Beiträge: 20163
MichaelZ hat geschrieben:
Alles Spekulation von dir. Vielleicht wollte doch Honda, aber Red Bull nicht?


Und das von dir ist keine Spekulation? :lol:

Wenn Honda wollt und Red Bull nicht, dann passt aber deine Behauptung nicht dass die Bullen eine Chance vertan haben, indem sie bei Honda nichtmal angefragt haben. :wink:
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Beitrag Sonntag 28. Juni 2015, 14:00

Beiträge: 40529
Natürlich istr es von mir auch Spekulation, aber ich sage auch nicht, dass deine Sichtweise unlogisch ist. Meines Erachtens hätte man alles tun müssen, etwas zu ändern und das hat man nicht. Diverse Optionen gab es,.

Beitrag Sonntag 28. Juni 2015, 19:44

Beiträge: 20163
MichaelZ hat geschrieben:
Natürlich istr es von mir auch Spekulation, aber ich sage auch nicht, dass deine Sichtweise unlogisch ist. Meines Erachtens hätte man alles tun müssen, etwas zu ändern und das hat man nicht. Diverse Optionen gab es,.


Diverse? Welche denn außer Honda?
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Beitrag Montag 29. Juni 2015, 10:27

Beiträge: 40529
Zum 100. Mal zähle ich sie dir nicht auf. :roll:

Beitrag Montag 29. Juni 2015, 18:23

Beiträge: 20163
MichaelZ hat geschrieben:
Zum 100. Mal zähle ich sie dir nicht auf. :roll:


Weils keine gab oder gibt.

Welche Hersteller sind denn seit 2009 in die F1 gekommen?

Honda - und das wars dann auch schon.

Red Bull hat ja angeblich immer wieder bei VW angeklopft, aber Winterkorn gab erst vor wenigen Tagen der F1 wieder einen klaren Korb.
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Beitrag Dienstag 30. Juni 2015, 11:55

Beiträge: 40529
Natürlich gibt es die:

1. Bessere Zusammenarbeit mit Renault. Wenn man mit Ferrari und Mercedes kämpfen will, muss man auch den gleichen Aufwand betreiben. Ansonsten braucht man sich nicht wundern, wenns nicht reicht.

2. Einen anderen Hersteller, der aktuell involviert ist.

3. Ein Gemeinschaftsprojekt mit Cosworth und Pure

4. Das Werben um einen neuen Hersteller mit einem entsprechenden Konzept. Wenn man sich mal mit den einzelnen Motorsportchefs unterhält, dann sagen die alle: F1 ist zu uninteressant, weil zu teuer. Das müsste dann halt wie Mercedes und Ferrari auch Red Bull übernehmen. Bei einem ordentlichen Konzept hätten mit Sicherheit diverse Hersteller Interesse.

Beitrag Dienstag 30. Juni 2015, 15:38

Beiträge: 20163
MichaelZ hat geschrieben:
Natürlich gibt es die:

1. Bessere Zusammenarbeit mit Renault. Wenn man mit Ferrari und Mercedes kämpfen will, muss man auch den gleichen Aufwand betreiben. Ansonsten braucht man sich nicht wundern, wenns nicht reicht.

2. Einen anderen Hersteller, der aktuell involviert ist.

3. Ein Gemeinschaftsprojekt mit Cosworth und Pure

4. Das Werben um einen neuen Hersteller mit einem entsprechenden Konzept. Wenn man sich mal mit den einzelnen Motorsportchefs unterhält, dann sagen die alle: F1 ist zu uninteressant, weil zu teuer. Das müsste dann halt wie Mercedes und Ferrari auch Red Bull übernehmen. Bei einem ordentlichen Konzept hätten mit Sicherheit diverse Hersteller Interesse.


Wir drehen uns im Kreis in dieser Diskussion.

Red Bull unterstützt Renault bereits deutlich über dem Maße, wozu man "verpflichtet" ist.

Die anderen aktuellen Hersteller sind politisch keine Alternative, weil Red Bull stets als Nr.2 von denen behandelt werden würde.

Zu Kleinen Herstellern wie Cosworth habe ich auch alles gesagt.

Und das mit dem neuen Hersteller ist wie schon von dir gesagt eine Frage des Reglewerks und offenbar ist das derzeit aufgrund der fehlenden Freiheiten nicht attraktiv genug - schon gar nicht als Späteinsteiger.
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Beitrag Mittwoch 1. Juli 2015, 10:19

Beiträge: 40529
Du verstehst halt nicht, dass es nicht darum geht, ob Red Bull verpflichtet ist, Renault zu unterstützen, sondern dass es halt für den Erfolg besser wäre. Und Erfolg will man halt haben.

Die kleinen Hersteller sind außerdem durchaus eine Alternative, wenn man ihnen die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stellt.

Und mit einem anderen Hersteller hätte man sich auch schon 2014 zusammentun können, weil eben allein durch den Aufwand, den Renault betreibt, klar war, dass die Franzosen hinterherhinken werden.

Beitrag Mittwoch 1. Juli 2015, 17:22

Beiträge: 20163
MichaelZ hat geschrieben:
Du verstehst halt nicht, dass es nicht darum geht, ob Red Bull verpflichtet ist, Renault zu unterstützen, sondern dass es halt für den Erfolg besser wäre. Und Erfolg will man halt haben.

Die kleinen Hersteller sind außerdem durchaus eine Alternative, wenn man ihnen die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stellt.

Und mit einem anderen Hersteller hätte man sich auch schon 2014 zusammentun können, weil eben allein durch den Aufwand, den Renault betreibt, klar war, dass die Franzosen hinterherhinken werden.


Du verstehst einiges auch nicht.

Zum Beispiel dass man Know-How nicht mal eben mit Geld kaufen kann. Weder Cosworth noch Red Bull selbst haben ansatzweise das Know-How von Mercedes oder Ferrari.

Da kann Red Bull besser bei Renault bleiben und sie unterstützen - was sie ja auch seit längerer Zeit tun.

Und ich wiederhole nochmals (auch wenn das nix bringt): es gab außer Honda keinen Hersteller der Interesse an einem F1-Einstieg hatte in den letzten 5 Jahren.
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Beitrag Mittwoch 1. Juli 2015, 21:05

Beiträge: 40529
Know-How war absolut vorhanden bei Cosworth und Pure.

Wenn Red Bull die Finanzierung zumindest zum Teil übernommen hätte und daher ein finanzielle attraktives Konzept einem Hersteller vorgelegt hätte, dann hätten einige Interesse, da wette ich drauf. Die meisten machen einen Bogen um die Formel-1, weil die Kosten zu hoch sind.

Beitrag Donnerstag 2. Juli 2015, 17:29

Beiträge: 20163
MichaelZ hat geschrieben:
Know-How war absolut vorhanden bei Cosworth und Pure.


Ist halt die Frage auf welchem Level. Man weiß ja auch nicht ob und welche Teams mit denen gesprochen haben.

Nur offenbar war das Vertrauen in diese kleinen Hersteller nicht gegeben. Was ja auch nicht verwundern darf, denn beim V8 war Cosworth auch schon relativ schlecht.

Und beim V8 zeigte sich halt auch, dass David mit den Goliaths so seine Probleme hatte.

MichaelZ hat geschrieben:
Wenn Red Bull die Finanzierung zumindest zum Teil übernommen hätte und daher ein finanzielle attraktives Konzept einem Hersteller vorgelegt hätte, dann hätten einige Interesse, da wette ich drauf. Die meisten machen einen Bogen um die Formel-1, weil die Kosten zu hoch sind.


Meines Wissens lag die Entwicklung dieser Units für Mercedes oder Ferrari jenseits der 100 Mio. Euro. Da hätte Red Bull aber ganz schön viel zuschießen müssen. Ein Mateschitz wird auch rechnen können, was tragbar ist und was nicht.

Und es war vielleicht absehbar, dass Renault etwas hinter Mercedes liegen würde. Allerdings war das bei den V8-Motoren auch schon der Fall. Bei Red Bull konnte man nicht unbedingt damit rechnen, dass Renault derart krass versagt.
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Beitrag Donnerstag 2. Juli 2015, 18:37

Beiträge: 8377
formelchen hat geschrieben:
Zum Beispiel dass man Know-How nicht mal eben mit Geld kaufen kann. Weder Cosworth noch Red Bull selbst haben ansatzweise das Know-How von Mercedes oder Ferrari.

Ist nicht gerade Mercedes ein Parade-Beispiel dafür wie man sich fehlendes Know-how kauft...?

formelchen hat geschrieben:
Und es war vielleicht absehbar, dass Renault etwas hinter Mercedes liegen würde. Allerdings war das bei den V8-Motoren auch schon der Fall. Bei Red Bull konnte man nicht unbedingt damit rechnen, dass Renault derart krass versagt.

Wieviele V8-Titel gingen nochmal an Renault - und wieviele an Mercedes?

Beitrag Donnerstag 2. Juli 2015, 18:43

Beiträge: 20163
Mav05 hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Zum Beispiel dass man Know-How nicht mal eben mit Geld kaufen kann. Weder Cosworth noch Red Bull selbst haben ansatzweise das Know-How von Mercedes oder Ferrari.

Ist nicht gerade Mercedes ein Parade-Beispiel dafür wie man sich fehlendes Know-how kauft...?


Ich sage ja auch nicht, dass es solche Käufe nicht gibt.

Mercedes hat halt ein erfahrenes und erfolgreiches F1-Team gekauft weil man keine eigene Chassis-Schmiede aufbauen wollte.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Cosworth oder Pure nicht in einer Liga mit den großen Herstellern sind.


Mav05 hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Und es war vielleicht absehbar, dass Renault etwas hinter Mercedes liegen würde. Allerdings war das bei den V8-Motoren auch schon der Fall. Bei Red Bull konnte man nicht unbedingt damit rechnen, dass Renault derart krass versagt.

Wieviele V8-Titel gingen nochmal an Renault - und wieviele an Mercedes?


Newey sei Dank....es kommt halt nicht nur auf den Motor, sondern auch aufs Chassis an.

Ist ja nicht so, dass Mercedes keine Titel mit dem V8 geholt hätte. Sogar mit zwei verschiedenen Chassis-Bauern 2008 und 2009.

Außerdem vergisst du dabei, dass die Renault-Motoren immer wieder die größte Baustelle der Bullen waren und beispielsweise 2010 fast die WM gekostet hätten.
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Beitrag Freitag 3. Juli 2015, 22:07

Beiträge: 1199
formelchen hat geschrieben:
Mav05 hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Zum Beispiel dass man Know-How nicht mal eben mit Geld kaufen kann. Weder Cosworth noch Red Bull selbst haben ansatzweise das Know-How von Mercedes oder Ferrari.

Ist nicht gerade Mercedes ein Parade-Beispiel dafür wie man sich fehlendes Know-how kauft...?


Ich sage ja auch nicht, dass es solche Käufe nicht gibt.
Die abgekratzten Sternenkrieger sind das Paradebeispiel dafür wie Scheckbuch Racing funktioniert
Mercedes hat halt ein erfahrenes und erfolgreiches F1-Team gekauft weil man keine eigene Chassis-Schmiede aufbauen wollte.
Ja und 2 Dekaden davor eine Motoren Schmiede. Weil? Ähhh ja, weil man, sind wir mal Nett, keinen eigene Motoren Schmiede aufbauen konnte, äääähhh wollte.
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Cosworth oder Pure nicht in einer Liga mit den großen Herstellern sind.
wenn die die gleiche Strategie fahren wie einst Mercedes, wären die in kürzester Zeit ernst zunehmende Konkurenz


Mav05 hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Und es war vielleicht absehbar, dass Renault etwas hinter Mercedes liegen würde. Allerdings war das bei den V8-Motoren auch schon der Fall. Bei Red Bull konnte man nicht unbedingt damit rechnen, dass Renault derart krass versagt.

Wieviele V8-Titel gingen nochmal an Renault - und wieviele an Mercedes?


Newey sei Dank....es kommt halt nicht nur auf den Motor, sondern auch aufs Chassis an.
Dumm nur das es ohne Motor auch nicht geht.
Ist ja nicht so, dass Mercedes keine Titel mit dem V8 geholt hätte. Sogar mit zwei verschiedenen Chassis-Bauern 2008 und 2009.
Uuiiiiii und den ,sagen wir den Beschi ähh , das alternative Auslegen von Absprachen betreffs Aerodynamik seiten Brawn lassen wir für 2009 mal außer Acht, gelle?

Außerdem vergisst du dabei, dass die Renault-Motoren immer wieder die größte Baustelle der Bullen waren und beispielsweise 2010 fast die WM gekostet hätten.

Nur weil Dr Marko da immer laut rumkrakehlt hat, muss das ja nicht der Wahrheit entsprechen. Außerdem gabs im Bullenstall einen zweiten Motorenlieferant. Und mit den entsprechenden Anwälten hätte man die wohl von STR nach RBR umleiten können. Aber solche Kreativität hat Dr Marko nicht an den Tag gelegt.
Diskutiere niemals mit Idioten!
Erst ziehen sich dich auf ihr Niveau
und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.

(c) by Mark Twain

Beitrag Freitag 3. Juli 2015, 22:26

Beiträge: 20163
@DanielB

Du schreibst hier leider ein wenig an dem vorbei, was MichaelZ und ich diskutiert haben.

Es ist schon ein Unterschied, ob ein Motorenhersteller mit Know-How und Erfahrung aus der Serie eine Motorenfabrik aufkauft und nach vorne führt oder ob ein Dosenfabrikant ohne jegliches Know-How selbiges tut - oder willst du da widersprechen???

Wenn ein Hersteller wie Mercedes die Cosworth-Fabrik aufkauft und man gemeinsame Sache macht, dürfte das durchaus Erfolg bringen. Aber Red Bull hat nunmal andere Kompetenzen *gluckgluck*.

Was Marko so erzählt hat dürfte durchaus auf dem basieren, was die Bullen-Ingenieure ihm erzählt haben - hat also auch Hand und Fuß.

Die technischen Probleme mit Lichtmaschine oder Motor waren ja ohnehin für jedermann sichtbar, oder???
Die vergleichsweise schwache Leistung wurde auch von unabhängigen Ingenieuren beispielsweise bei Geräuschmessungen bestätigt. Zumal Renault ja selbst das nie bestritten hat.

Natürlich hatte der V8-Motor von Renault auch seine Vorteile. Fahrbarkeit und Kompaktheit sind da zu erwähnen.

Dein Einwand Red Bull hätte ja zu Ferrari wechseln können ist überflüssig.
Das können sie jetzt auch, Marchionne hat ihnen kürzlich erst den roten Teppich ausgerollt. Aber Red Bull hat gute Gründe, das nicht zu tun. Man würde immer nur Motoren zweiter Wahl bekommen, also nicht die letzte Ausbaustufe. Man wäre von einem der größten Gegner abhängig und letztlich hätte man nicht mehr den "Werks-Nr.1-Status" wie man ihn jetzt hat.
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Beitrag Freitag 3. Juli 2015, 23:56

Beiträge: 1199
formelchen hat geschrieben:
@DanielB

Du schreibst hier leider ein wenig an dem vorbei, was MichaelZ und ich diskutiert haben.
Sehe ich anders :lol:
Es ist schon ein Unterschied, ob ein Motorenhersteller mit Know-How und Erfahrung aus der Serie eine Motorenfabrik aufkauft und nach vorne führt oder ob ein Dosenfabrikant ohne jegliches Know-How selbiges tut - oder willst du da widersprechen???
Ja! der Gummibärchensaft Fabrikant hat ein erfolgloses F1 team aufgekauft und in 5 Jahren zur Weltspitze geführt und dann 4 Fahrertitel in Folge eingefahren. Während bei dem Autohersteller in knapp 10 Jahren ein Grand Prix Sieg heraus sprang
Wenn ein Hersteller wie Mercedes die Cosworth-Fabrik aufkauft und man gemeinsame Sache macht, dürfte das durchaus Erfolg bringen. Aber Red Bull hat nunmal andere Kompetenzen *gluckgluck*.
Beim Scheckbuch Racing ist es egal wer die Schecks ausstellt. Auf die Höhe des Schecks und auf dem Empfänger kommt es an!
Was Marko so erzählt hat dürfte durchaus auf dem basieren, was die Bullen-Ingenieure ihm erzählt haben - hat also auch Hand und Fuß.
Alfred Neubauer war Rennfahrer, Ingenieur, Rennleiter und ein großer Erzähler. Leider entsprach das meißte davon nicht der Wahrheit. Und da tun sich für mich gewisse Parallelen zu Helmut Marko auf
Die technischen Probleme mit Lichtmaschine oder Motor waren ja ohnehin für jedermann sichtbar, oder???
Die vergleichsweise schwache Leistung wurde auch von unabhängigen Ingenieuren beispielsweise bei Geräuschmessungen bestätigt. Zumal Renault ja selbst das nie bestritten hat.
Das sind Probleme die 2014 auftraten und niemand versucht hat zu vertuschen. Aber der helle Marko hat ja schon nach dem WM 2010 versucht Renault runter zuputzen, kurz nachdem man den WM Titel mit Renault gewonnen hatte. 2011, 2012, 2013 dasselbe. 4 Titel in Folge mit einen Pleiten, Pech, PS losen, Pannenmotor?

Natürlich hatte der V8-Motor von Renault auch seine Vorteile. Fahrbarkeit und Kompaktheit sind da zu erwähnen.
Haltbarkeit usw.

Dein Einwand Red Bull hätte ja zu Ferrari wechseln können ist überflüssig.
Wieso? wenn der Renault Motor so grottig war wie du und Märchenonkel Marko behaupten, wäre das die logische Option gewesen.

Das können sie jetzt auch, Marchionne hat ihnen kürzlich erst den roten Teppich ausgerollt. Aber Red Bull hat gute Gründe, das nicht zu tun. Man würde immer nur Motoren zweiter Wahl bekommen, also nicht die letzte Ausbaustufe. Man wäre von einem der größten Gegner abhängig und letztlich hätte man nicht mehr den "Werks-Nr.1-Status" wie man ihn jetzt hat.

mmhhh, die Situation von 2011 mit der von 2014 zu vergleichen ist schon ein wenig dreist von dir!
2011 hatte RBR/STR Verträge mit Renault und Ferrari. Da hätte man nur die Adressaufkleber vertauschen müssen. 2014/15 ist RBR/STR nur an Renault gebunden!
Aber Fazit der Ausage von Story Teller Marko: Lieber einen Sch.e.i.ß. Motor mit Werksstatus, als einen Guten mit zweite Wahl Sticker!
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(c) by Mark Twain

Beitrag Samstag 4. Juli 2015, 11:48

Beiträge: 40529
formelchen hat geschrieben:
Ist halt die Frage auf welchem Level. Man weiß ja auch nicht ob und welche Teams mit denen gesprochen haben.

Nur offenbar war das Vertrauen in diese kleinen Hersteller nicht gegeben. Was ja auch nicht verwundern darf, denn beim V8 war Cosworth auch schon relativ schlecht.

Und beim V8 zeigte sich halt auch, dass David mit den Goliaths so seine Probleme hatte.


Du kannst Cosworth der V8-Ära noch so oft als Beispiel anführen, es ist falsch. Damals war man unabhängig und hatte wenig Geld. Das ist das gleiche wie bei Ilmor: Als man unabhängig F1 betrieb, war man nicht wirklich konkurrenzfähig, als Mertcedes das Geld dazu schoss, dann schon. So eine Möglichkeit gäbe es eben auch, wenn Red Bull das machen würde.

formelchen hat geschrieben:
Meines Wissens lag die Entwicklung dieser Units für Mercedes oder Ferrari jenseits der 100 Mio. Euro. Da hätte Red Bull aber ganz schön viel zuschießen müssen. Ein Mateschitz wird auch rechnen können, was tragbar ist und was nicht.


Naja für Ferrari und Mercedes ist es doch auch tragbar. Entweder man will da mitmischen oder man will halt nur im Mittelfeld mitfahren. Da muss man sich eben mal entscheiden. Dass es heute schweineteuer ist, Erfolg zu haben, daran ist ja Red Bull zum großen Teil selber mitschuld.

formelchen hat geschrieben:
Und es war vielleicht absehbar, dass Renault etwas hinter Mercedes liegen würde. Allerdings war das bei den V8-Motoren auch schon der Fall. Bei Red Bull konnte man nicht unbedingt damit rechnen, dass Renault derart krass versagt.


Dpoch war es, weil es vorhersehbar war, dass die Motoren eine größere Rolle spielen würden. Schon deswegen, weil davor die Motoren per Reglement quasi als Einheitsmotoren auf fast einen Stand gebracht wurden udn das für 2014 nicht mehr galt.

Beitrag Samstag 4. Juli 2015, 11:51

Beiträge: 40529
formelchen hat geschrieben:
Ich sage ja auch nicht, dass es solche Käufe nicht gibt.

Mercedes hat halt ein erfahrenes und erfolgreiches F1-Team gekauft weil man keine eigene Chassis-Schmiede aufbauen wollte.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Cosworth oder Pure nicht in einer Liga mit den großen Herstellern sind.


Das hat Ilmor auch nicht - bis Mercedes kam.

Beitrag Samstag 4. Juli 2015, 15:45

Beiträge: 20163
@DanielB:

Als Hersteller mit nur einem Sieg kannst du ja nur Honda meinen. Sicher blamabel was die geleistet haben, keine Frage. Aber die haben halt keinen guten Motor gebaut und auch meistens kein gutes Auto. Offenbar ein Mangel an Know-How auf Herstellerseite. Wobei man anmerken muss, dass zu der Zeit auch deutlich mehr Hersteller in der F1 werksseitig vertreten waren als heute.

Und nein, es kommt nicht nur auf die Kohle an sondern eben auch auf das Know-How. Aber das habe ich hier nun schon diverse male erklärt.

Was 2010 angeht, hat der Motor wirklich fast die WM gekostet. Vor allem bei Vettel gabs da diverse Pannen, das kann man nunmal nicht wegdiskutiren.

Deine Idee mit den Adressaufklebern ist natürlich der Oberhammer. Tolles Diskussionsniveau. :lol:

Und ja, es ist vermutlich besser Werksstatus bei Renault zu haben als sich von Ferrari die Vorjahrsmotoren liefern zu lassen. Es ist ja nicht so, dass theoretisch keine Verbesserungen der Renault-Motoren möglich sind. Man hat soweit ich weiß noch 12 Token für 2015 und damit mehr als alle anderen.

Für 2016 ist man sowieso an Renault gebunden, das sollte man nicht außer Acht lassen.
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Beitrag Samstag 4. Juli 2015, 15:50

Beiträge: 20163
@MichaelZ

Du gehst gar nicht auf das ein, was ich geschrieben habe. Wie soll man da diskutieren??

Nochmals kurz und bündig: ob ein Dosenfabrikant oder ein Motorenhersteller mit Kohle zu einer Schmiede wie Ilmor oder Cosworth kommt, ist ein großer Unterschied. Denn der Motorenhersteller bringt nicht nur Kohle, sondern auch viel Know-How mit. Wenn Red Bull das auch hätte, würde man längst seinen eigenen Motor bauen bzw. hätte sich entsprechend eine Fabrik gekauft und das eigene Wissen mit eingebracht, wie im Falle von Mercedes.


Und nein, dass Renault derart versagen würde, gerade in Sachen Zuverlässigkeit, das war nicht so vorhersehbar. Man munkelte vor 2014 nur, dass sie in Sachen Leistung einen Nachteil haben würden.
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Beitrag Samstag 4. Juli 2015, 19:58

Beiträge: 8377
Formelchen, Du willst es nicht schnallen, oder??? Mercedes hat in der Neuzeit NOCH NIE Know-How mit eingebracht (weil sie keines hatten...) sondern ebendeshalb selbiges eingekauft - egal ob das bei AMG für die DTM, bei Ilmor für die Motoren (und dabei ganz frech auch noch für Indy...) oder bei Brawn-Honda war...
Insofern ist es vollkommen egal ob der Scheck von einem selbstherrlichen Automobilhersteller kommt oder von einem ambitionierten Milliardär - im Gegenteil, letzterer hat es noch einfacher! Während sich der Autobauer nämlich noch einmischen könnte oder eigene Ansichten darüber hat was es kosten darf könnte Mateschitz mit der richtigen Finanzierung einfach sagen "Macht mal!".
Ein ähnliches Konzept hat in den 80ern schon zu einem überaus erfolgreichen Motor und 3 WM-Titeln geführt...

Beitrag Samstag 4. Juli 2015, 21:44

Beiträge: 20163
Mav wirft mal wieder alles in einen Topf nur um mich zu beleidigen. :lol: :lol: :lol:

Es ging mir rein um die Motoren, nicht ums Chassis. DTM ist hier offtopic. Dass Mercedes von den Chassis bei McLaren und Brawn 2009 profitiert hat, steht hier nicht zur Debatte. Ich habe ja nie behauptet dass Mercedes selbst tolle Chassis gebaut hat, man war bis 2009 ja sowieso nur Lieferant und Partner einiger Teams.

An Ilmor war man bereits 1995 mit 40% beteiligt. Wenn du mir erzählen willst, dass Mercedes da rein gar nichts aus eigener Erfahrung hat einfließen lassen, dann tu das. Ernst nehmen kann ich das nicht.

Ich weiß auch gar nicht was die Diskussion soll. Ihr wisst doch ganz genau, dass Red Bull in Sachen Motoren keine Kernkompetenzen und Erfahrungen hat.
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Beitrag Samstag 4. Juli 2015, 22:30

Beiträge: 1199
formelchen hat geschrieben:
@DanielB:

Als Hersteller mit nur einem Sieg kannst du ja nur Honda meinen.
Nein Ich meinte Ford, die Stewart den Einstieg finanzierten, das Team finanzierten und schlußendlich ihm abkauften und als Jaguar antraten. Um dann das team an den Taurinsafthersteller zu verhöckern

Sicher blamabel was die geleistet haben, keine Frage. Aber die haben halt keinen guten Motor gebaut und auch meistens kein gutes Auto. Offenbar ein Mangel an Know-How auf Herstellerseite. Wobei man anmerken muss, dass zu der Zeit auch deutlich mehr Hersteller in der F1 werksseitig vertreten waren als heute.

Das die Honda Leistung im Verhältnis zu Stewart/Ford/Jaguar schon fast gut war :wink:

Und nein, es kommt nicht nur auf die Kohle an sondern eben auch auf das Know-How. Aber das habe ich hier nun schon diverse male erklärt.
Wer Geld hat kann Know How kaufen, siehe Mercedes oder Red Bull. Firmen die dieses nicht tun haben es schwer. Siehe Honda oder Toyota in der Vergangenheit oder Honda heute.
Was 2010 angeht, hat der Motor wirklich fast die WM gekostet. Vor allem bei Vettel gabs da diverse Pannen, das kann man nunmal nicht wegdiskutiren.
Und dennoch hat es gelangt. Niemand hat behauptet das der Motor der Oberhammer war. Aber so s.c.h.e.i.ß.e wie Marko und du ihn immer macht kann er nicht gewesen. Außerdem gab es damals halb bestätigte Gerüchte das Newey das Problem mit dem Motor verurscht hat. Also ein Motorenproblem das auf die Konstruktion des Autos zurück zuführen war.
Deine Idee mit den Adressaufklebern ist natürlich der Oberhammer. Tolles Diskussionsniveau. :lol:
Das mit dem Adressaufkleber sollte dir nur die Konsequenz vom Dr Marko vor Augen führen. Man entscheidet sich für den angeblich schlechteren Motor obwohl die Alternative quasi im Keller lag. Warum wohl? Vieleicht solltest du einfach mal die Öffentlichkeitsarbeit von Lügenbaron Marko überdenken.
Und ja, es ist vermutlich besser Werksstatus bei Renault zu haben als sich von Ferrari die Vorjahrsmotoren liefern zu lassen. Es ist ja nicht so, dass theoretisch keine Verbesserungen der Renault-Motoren möglich sind. Man hat soweit ich weiß noch 12 Token für 2015 und damit mehr als alle anderen.
Man entscheidet sich bewusst für ein schlechteres Produkt, weil man der Meinung das der bessere Motor nicht immer die aktuelle Ausbaustufe hat. Und zu den Token muß man sagen, da muß man auch wissen was damit anstellen muss und drauf Hoffen das die anderen die Token nicht setzen bzw es versemmeln. Interessante Logik von Märchenonkel und dir,
Für 2016 ist man sowieso an Renault gebunden, das sollte man nicht außer Acht lassen.

Da man schon mindestens 5 Jahre mit dem Motorenhersteller unzufrieden ist, ein interessanter Fakt! :wink:
Auch hier sollte man dann die Aussagen vom legetimen Neubauer Nachfolger Marko sich auf der Zunge zergehen lassen!
Diskutiere niemals mit Idioten!
Erst ziehen sich dich auf ihr Niveau
und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.

(c) by Mark Twain

Beitrag Samstag 4. Juli 2015, 22:38

Beiträge: 20163
Nun wir sind hier schon seitenweise offtopic. Auf einen Nenner kommen wir eh nicht.

Interessant sind die neusten Gerüchte, dass Aston Martin bei Red Bull als Lieferant einspringen könnte, allerdings mit Mercedes-Motoren, da Mercedes Teilhaber bei denen ist. Wie auch immer, die Zeichen zwischen Renault und Red Bull stehen klar auf Trennung und die Frage ist wohl nur, ob es trotz Vertrag schon 2016 so weit ist.


Um aber mal wieder auf das eigentliche Thema dieses Threads zu kommen:

Die Saison ist quasi halb um. Alonso steht ohne Punkte da und macht immer noch gute Miene. Wie lang geht das noch gut?? Spätestens wenn das nächste Update in Ungarn oder Spa nicht zündet, dürften deutlichere Angriffe Alonsos gegen Honda kommen. Wer wette dagegen? :lol:
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