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Formel-1-Reglement 2021

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Beitrag Mittwoch 6. November 2019, 16:42

Beiträge: 40284
Eine interessante Änderungen finde ich, dass alle Teams ab 2021 für je zwei Trainings junge Fahrer eine Chance geben müssen.

Beitrag Dienstag 19. November 2019, 16:12

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Nach den spannenden Re-Starts in Brasilien überlegt man, die künftig etwas zu verändern.

Beitrag Samstag 8. Februar 2020, 15:48

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Soso, der Meister der (illegalen und betrügerischen) Schlupflöcher himself hat also entdeckt dass diese unter Umständen die Spannung nehmen und seinem Traum von der von allen geliebten fairen F1 2021 entgegenstehen und will selbige "im Sinne des Gemeinwohles" verbieten... Das hat schon eine gewisse Ironie!

Beitrag Samstag 8. Februar 2020, 18:35

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Naja er ist halt jetzt auch in einer anderen Position. Klar, dass er da anders redet.

Beitrag Samstag 8. Februar 2020, 21:23

Beiträge: 8279
Ich hab ja auch (im Prinzip) nichts gegen diese Ansicht - wenn es auch sicher zu vielen Diskussionen führen wird wenn man aus dieser Position heraus legale Kreativität knallhart unterbindet... Aber das ausgerechnet von Brawn, mit seiner Vergangenheit, sorry, das erinnert dann halt wirklich an den Spruch vom Bock und Gärtner... ;-)

Beitrag Sonntag 9. Februar 2020, 15:01

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Dann dürfte Brawn gar nicht Formel-1-Sportchef sein konsequenterweise

Beitrag Sonntag 9. Februar 2020, 18:03

Beiträge: 494
Mav05 hat geschrieben:
Ich hab ja auch (im Prinzip) nichts gegen diese Ansicht - wenn es auch sicher zu vielen Diskussionen führen wird wenn man aus dieser Position heraus legale Kreativität knallhart unterbindet... Aber das ausgerechnet von Brawn, mit seiner Vergangenheit, sorry, das erinnert dann halt wirklich an den Spruch vom Bock und Gärtner... ;-)


Aber gerade wegen seiner Vergangenheit ist er doch perfekt dafür geeignet.
Und sein wir doch mal ehrlich. Die Suche nach Grauzonen im Reglement gehört in jedem Wettbewerb dazu. Du suchst nach Vorteilen in Bereichen die nicht klar reglementiert sind.

Beitrag Sonntag 9. Februar 2020, 18:59

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Richtig, das macht einen Teil Deiner Entwicklung aus... Umso schlimmer wenn das dann einfach per Mehrheitsbeschluss negiert werden kann - selbst wenn es wie bei McLarens F-Duct ja eigentlich legal wäre und nicht wie bei Brawn zurechtgeschwindelt...

Beitrag Montag 10. Februar 2020, 15:44

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Ich sehs wie bredy: das gehört dazu, die Grauzonen zu erschließen. Was ich nur immer doof finde sind Regeländerungen während der Saison – wie 2006.

Beitrag Montag 10. Februar 2020, 15:48

Beiträge: 494
Das ist mir auch immer wieder ein Dorn im Auge. Genauso die Änderung der Reifen 2013.

Beitrag Montag 10. Februar 2020, 15:59

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Ja das riecht halt nach Schiebung.

Beitrag Montag 10. Februar 2020, 16:13

Beiträge: 17
Was Brawn da vom Stappel lässt vermiest mir die Vorfreude auf 2021 schon wieder gewaltig. Entweder ein Auto ist regelkonform oder nicht. Aber in der Saison das "Reglement anzupassen" um Vorteile zunichte zu machen ist einfach nur blanke Willkür und hat mit Sport nichts mehr zu tun. Aber gut, würde natürlich perfekt zur genrellen Entwicklung der F1 in den letzten 20 jahren passen.

Beitrag Montag 10. Februar 2020, 19:38

Beiträge: 8279
MichaelZ hat geschrieben:
Ich sehs wie bredy: das gehört dazu, die Grauzonen zu erschließen. Was ich nur immer doof finde sind Regeländerungen während der Saison – wie 2006.

Ja, und GENAU DAS bekommt er ja jetzt hochoffiziell!

tom870 hat geschrieben:
Was Brawn da vom Stappel lässt vermiest mir die Vorfreude auf 2021 schon wieder gewaltig. Entweder ein Auto ist regelkonform oder nicht. Aber in der Saison das "Reglement anzupassen" um Vorteile zunichte zu machen ist einfach nur blanke Willkür und hat mit Sport nichts mehr zu tun. Aber gut, würde natürlich perfekt zur genrellen Entwicklung der F1 in den letzten 20 jahren passen.

Bin da etwas gespalten. Im Grunde sehe ich es auch so - Du wirst durch ne "Regelanpassung" bestraft weil Du regelkonform besser warst als die anderen... F-Duct war nach meinem Verständnis okay, würde Brawn wohl 2021 verbieten wollen... Massedämpfer war m.M.n. auch okay, hat die Ferrari-FIA trotzdem verboten - mitten in der Saison und ohne dass Brawn so stolz auf diese 2021er Regel hätte sein müssen. 2009 hätte ich mir gewünscht dass es die Möglichkeit gegeben hätte das Doppel-Dings zu verbieten - zunächst weil ich der Meinung bin dass es nicht regelkonform (oder zumindest nicht "im Sinne der Regeln") war - aber noch viel mehr weil ich immer noch wütend darüber bin wie sich Brawn diesen Vorteil erschwindelt hat.

Beitrag Dienstag 11. Februar 2020, 15:47

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Ich bin ja immer noch für Einheitsautos wie in der IndyCar. Zumindest solange nur diese Detailentwicklungen möglich sind. Den meisten Fans sind die doch Schnuppe und letztlich macht es den Sport nicht besser. Im Gegenteil. Das Feld wäre viel enger beisammen, wenn die Autos gleich wären. Die Motoren kann man ja frei lassen.

Beitrag Dienstag 11. Februar 2020, 16:54

Beiträge: 494
Klassen mit Einheitsautos gibt es doch schon zur Genüge.

Beitrag Mittwoch 12. Februar 2020, 16:27

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Weil es sich bewährt.

Beitrag Mittwoch 12. Februar 2020, 16:34

Beiträge: 8279
Ich halte das auch nicht für erstrebenswert - wenn dann Kundenautos...

Beitrag Donnerstag 13. Februar 2020, 17:09

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Damit sich die Teams noch mehr in Abhängigkeiten begeben?

Beitrag Donnerstag 13. Februar 2020, 21:33

Beiträge: 494
MichaelZ hat geschrieben:
Weil es sich bewährt.


Ist ja schön dass es sich bewährt, aber davon braucht es doch nicht noch mehr. Ich verlange von einem italienischen Restaurant doch auch keinen Döner auf der Speisekarte.

Und ganz ehrlich? Die Formel 1 ist immer noch beliebter als jede Einheitsauto-Serie.
Die Formel 1 war schon immer eine Serie für Ingenieure und das sollte auch so bleiben. Wenn das jmd. nicht gefällt, gibt es genügend andere Serien mit u.a. Serienautos.
Und wenn das die Mehrheit gut findet, dann werden die Serien größer als die F1 werden. Wäre völlig in Ordnung und der natürliche Weg.

Beitrag Freitag 14. Februar 2020, 15:56

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Die Formel 1 ist die Formel 1 – egal ob mit Einheitsautos oder einem Flügelchen hier anders als beim anderen oder da anders. Hier fahren die besten Fahrer, die Hersteller etc. Es gibt keine wirklichen Alternativen. Ich bin mir sicher, wenn die Formel 1 plötzlich die IndyCar wäre, wären die Fans begeisterter.

Beitrag Freitag 14. Februar 2020, 19:12

Beiträge: 8279
Die IndyCar war die amerikanische F1 - und davon ist sie jetzt weit weg... Das mag zum großen Teil noch am IRL-Größenwahn liegen, aber ich finde mit freier Technik war sie attraktiver...
Auch die Moto2 ist keine 250ccm mehr. Motorsport muss immer auch Wettbewerb der Technik sein! Eine F1 mit Einheitsautos wäre keine F1 mehr sondern der Anfang vom Ende!

Beitrag Samstag 15. Februar 2020, 18:25

Beiträge: 40284
Das sehe ich anders. Dass die IndyCar am Boden liegt, liegt meines Erachtens noch immer an der jahrelangen Teilung der Serie. Vor wenigen Jahren hat man ja wieder versucht eigene Aerokits zuzulassen, aber das wurde schnell begraben. Es bringt nichts. Es macht das Ganze einfach nur teurer, das Racing aber schlechter.

Früher, als technische Lösungen noch clevere Erfindungen von Ingenieuren waren, mag das zugetroffen sein. Aber heute ist das halt ein Wettrennen am Computer und von Computerprogrammen und wer mehr Geld ausgibt, kriegt bessere Resultate. Mit dem Resultat, dass der Sport auf der Strecke schlechter wird.

Die Zeiten haben sich geändert.

Beitrag Samstag 15. Februar 2020, 21:17

Beiträge: 8279
Micha, niemanden interessiert im Profi-Rennsport eine Meisterschaft ohne Werksbeteiligung... Es wäre zwar cool gewesen wenn Toyota in LeMans ausfällt und Rebellion gewinnt - aber nur deshalb! Stell Dir das gleiche ohne Toyota vor und es wäre auf dem Weg zur Provinzveranstaltung - warum? Weil LeMans auch immer vom Mythos lebte - von Mercedes gegen Aston Martin, von Ford vs. Ferrari usw. Das Gleiche gilt für die F1 genauso wie für die WRC (auch dort hatten wir über die Jahre Audi, Lancia, Toyota usw...) wie auch den Kartsport oder MotoGP...
Und nein, Formel E ist KEIN Werkssport sondern ne Zirkusnummer die keinen interessiert...

Beitrag Sonntag 16. Februar 2020, 15:24

Beiträge: 40284
Naja wie war das dann in den 70er Jahren? Und eigentlich auch in den 80er Jahren, wo es zwar viele Hersteller gab – aber eben nur als Motorhersteller. Ich habe ja auch nicht vor einen Einheitsmotorhersteller einzuführen. Mir geht's um die Aerodynamik. Ich finde, dass die Formel E da durchaus vieles richtig macht: In der Kernkompetenz sollen sich die Hersteller unterscheiden, das Chassis ist aber für alle gleich.

Beitrag Montag 17. Februar 2020, 19:34

Beiträge: 8279
Ich fand die 80er/90er-Konstellation mit starken Teams und Werken als kompetenter Motorenpartner durchaus interessant und erstrebenswert...
Und Chassis gehört schon irgendwie zur "Kernkompetenz" in der Top-Liga des Motorsports.
Klar mögen Hersteller niedrige Kosten - was sie aber gar nicht mögen sind Werkseinsätze in denen ihnen die Hände gebunden sind...
Und was die Aerodynamik betrifft - das ist eine Frage der Regeln und nicht eine Frage von Einheitsbrei... Schau Dir mal die MSM-Technik-Videos zu den 2020er Autos an, da wird relativ schnell klar woran diese Formel1 kränkelt...

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