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Formel-1-Reglement 2021

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Beitrag Donnerstag, 02. Mai 2019

Beiträge: 9395
bredy hat geschrieben:
Mich würde ja mal interessieren wie hoch die tatsächlichen Kosten für Bremsen und Felgen für ein Team aktuell sind.
Wird nicht ein Teil durch Sponsoring ausgeglichen?

Wenn der Schriftzug irgendwo erscheint kannst Du zumindest davon ausgehen dass es einen Ausrüstervertrag gibt... Ich kann mir nicht vorstellen dass MGP oder Ferrari-F1 bei Brembo als zahlender Kunde auftauchen...

Beitrag Donnerstag, 02. Mai 2019

Beiträge: 43044
formelchen hat geschrieben:
Nun wird über neue Ausschreibungen der FIA berichtet.

Demnach werden Felgen und Bremssysteme ab 2021 weitgehend vereinheitlicht.

Sicherlich sinnvoll, um weitere Kosteneinsparungen im Millionenbereich durchzusetzen.


Find ich auch gut.

Beitrag Sonntag, 12. Mai 2019

Beiträge: 43044
Diese Saison zeigt eindrucksvoll, dass ein Großumbau 2021 wirklich nötig ist. Aber ob der kommt...

Beitrag Freitag, 24. Mai 2019

Beiträge: 23214
Die FIA hat das Einheitsgetriebe für 2021 wieder gekippt.

Angeblich bringt es technisch und finanziell nichts, weil die Getriebe sich heute schon sehr ähnlich sind.


https://www.motorsport-magazin.com/form ... en-f1-fia/
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Beitrag Freitag, 24. Mai 2019

Beiträge: 8954
Das wichtigste Einheitsteil wäre der Einheitsmotor - alles andere ist nur Kosmetik....
Zuletzt geändert von automatix am Samstag, 25. Mai 2019, insgesamt 1-mal geändert.
GO Lewis

Beitrag Freitag, 24. Mai 2019

Beiträge: 23214
automatix hat geschrieben:
Das wichtigste Einheitswäre der Einheitsmotor - alles andere ist nur Kosmetik....


Einen Einheitsmotor??? Das wäre der Sargnagel der F1.

Es heißt ja MOTORsport. Gerade der Motor ist entscheidend und muss daher dem Wettkampfsgedanken unterliegen.

Ich habe es ja schon oft hier geschrieben: die Aerodynamik gehört massiv beschnitten. Die Entwicklung der Aerodynamik in der F1 ist kaum übertragbar auf Straßen-PKW, das heißt die Forschung in der F1 bringt der Menschheit im Alltag nicht sonderlich viel.

Bei den Motoren oder auch bei Elektronik ist das dagegen etwas anders.
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Beitrag Montag, 27. Mai 2019

Beiträge: 43044
Ich denke auch, dass es eher das Auto ist, das man vereinheitlichen sollte. Motor offen lassen.

Beitrag Montag, 27. Mai 2019
L L

Beiträge: 691
Die Diskussion gab es schon vor 10 Jahren hier im Forum und ich bin ehrlich gesagt nach wie vor gegen zu vielen Einheitsteilen, das ist meiner Meinung nach keine F1 mehr und ein Schritt in die falsche Richtung.

Beitrag Dienstag, 28. Mai 2019

Beiträge: 43044
Naja aber ohne Einheitsteile wird man es nicht hinkriegen, dass es wieder spannender wird. Die Unwägbarkeiten werden mit den technischen Fortschritten einfach immer weniger. Auf irgendeiner Art und Weise muss man da künstlich nachhelfen.

Beitrag Donnerstag, 13. Juni 2019

Beiträge: 43044
Jetzt ist es also amtlich: Die Festlegung der Regeln für 2021 werden auf Oktober verschoben. Ich dachte echt, die neuen am Ruder greifen endlich mal durch. Aber denkste...

Beitrag Mittwoch, 26. Juni 2019

Beiträge: 43044
Nach dem Frankreich-GP werden die Rufe nach Änderungen wieder lauter. Eigentlich sollte man fast drauf hoffen, dass die nächsten Rennen sowas von fad werden, dass der Druck nach einer echten Revolution endlich wieder steigt.

Beitrag Mittwoch, 26. Juni 2019

Beiträge: 23214
Man wird sich schon für 2020 etwas überlegen müssen.

An den Autos wird man so kurzfristig natürlich nichts mehr ändern können.

Aber in Sachen Reifen muss man etwas machen. Am besten so, dass alle Teams bei Null anfangen.
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Beitrag Donnerstag, 27. Juni 2019

Beiträge: 43044
Man muss sich vor allem für 2021 was überlegen. Aber da scheint die Revolution auch immer mehr kastriert zu werden.

Beitrag Freitag, 28. Juni 2019
L L

Beiträge: 691
Vielleicht sollte sich die Formel 1 mal ein Beispiel an der MotoGP nehmen:

https://www.formel1.de/news/news/2019-06-08/vorbild-motogp-braucht-die-formel-1-ein-konzessions-system

Beitrag Freitag, 28. Juni 2019

Beiträge: 23214
Die Formel 1 sollte einfach zu den Regeln aus den 90ern zurückkehren.

Da sahen die Autos gut aus, waren relativ unkompliziert, man konnte ohne DRS überholen und dicht auffahren ohne dass die Reifen litten.

Achja und der Sound.....ich musste heute leider erneut feststellen (nach Spa 2018), dass sich die F3 und F2 Autos geiler anhören als die F1. Das ist beschämend und der F1 unwürdig. Mich wundert auch, dass darüber kaum jemand spricht in der F1.

Es ist ja auch bezeichnend dass bei F1-Show-Events wie vor wenigen Tagen von Red Bull in Graz immer wieder die alten Renner mit 8-Zylindern ausgepackt werden....tja warum wohl????
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Beitrag Freitag, 28. Juni 2019

Beiträge: 9395
L hat geschrieben:
Vielleicht sollte sich die Formel 1 mal ein Beispiel an der MotoGP nehmen

Die F1 könnte von der MotoGP ne Menge lernen, nicht nur die Zugeständnisse die Ducati und jetzt auch Suzuki näher an die Spitze brachten... Man könnte ja auch mal überlegen warum die Bikes es schaffen High-Tech-Prototypen mit ner Handvoll Mechaniker und einem Data-Recording-Mann zum Laufen zu bringen...

Die Lösung wäre SOOO einfach, könnte in kürzester Zeit umgesetzt werden, die Fahrer würden es lieben und die Teams hassen es!

formelchen hat geschrieben:
Die Formel 1 sollte einfach zu den Regeln aus den 90ern zurückkehren.
...
Achja und der Sound.....ich musste heute leider erneut feststellen (nach Spa 2018), dass sich die F3 und F2 Autos geiler anhören als die F1. Das ist beschämend und der F1 unwürdig. Mich wundert auch, dass darüber kaum jemand spricht in der F1.
...
Es ist ja auch bezeichnend dass bei F1-Show-Events wie vor wenigen Tagen von Red Bull in Graz immer wieder die alten Renner mit 8-Zylindern ausgepackt werden....tja warum wohl????

Was hast Du mit dem alten formelchen gemacht? Oder ist Dein account gehackt? Du bist paar Tage weg und jetzt kommt hier ein Typ mit Deinem Namen vorbei und erzählt was von nem dritten Titel für Alonso und verteufelt die müden Hybrid-Kutschen und wünscht sich die V12 zurück...

Beitrag Samstag, 29. Juni 2019

Beiträge: 43044
formelchen hat geschrieben:
Die Formel 1 sollte einfach zu den Regeln aus den 90ern zurückkehren.

Da sahen die Autos gut aus, waren relativ unkompliziert, man konnte ohne DRS überholen und dicht auffahren ohne dass die Reifen litten.

Achja und der Sound.....ich musste heute leider erneut feststellen (nach Spa 2018), dass sich die F3 und F2 Autos geiler anhören als die F1. Das ist beschämend und der F1 unwürdig. Mich wundert auch, dass darüber kaum jemand spricht in der F1.

Es ist ja auch bezeichnend dass bei F1-Show-Events wie vor wenigen Tagen von Red Bull in Graz immer wieder die alten Renner mit 8-Zylindern ausgepackt werden....tja warum wohl????


Prinzipiell geb ich dir Recht. Man darf aber auch nicht vergessen, dass es in den 90er Jahren schon losging mit dem Teamsterben, mit der deutlichen Abnahme der Überholmanöver und mit all den Problemen, die man jetzt 20 Jahre lang nicht oder falsch angegangen ist und die die Formel 1 immer schlechter gemacht haben. 1998 zum Beispiel hatte ein paar gute Rennen, weil entweder Regen kam und da auch noch im Regen gefahren wurde (Belgien) oder halt noch Fehler passiert sind, weil es Kiesbetten gab etc. Aber die meisten Rennen waren da schon erstaunlich fad. Ich denke die beste Zeit der Formel 1 wae die ab Mitte der 80er Jahre bis so 1994. Da müsste man hin.

Beitrag Samstag, 29. Juni 2019

Beiträge: 23214
MichaelZ hat geschrieben:

Prinzipiell geb ich dir Recht. Man darf aber auch nicht vergessen, dass es in den 90er Jahren schon losging mit dem Teamsterben, mit der deutlichen Abnahme der Überholmanöver und mit all den Problemen, die man jetzt 20 Jahre lang nicht oder falsch angegangen ist und die die Formel 1 immer schlechter gemacht haben. 1998 zum Beispiel hatte ein paar gute Rennen, weil entweder Regen kam und da auch noch im Regen gefahren wurde (Belgien) oder halt noch Fehler passiert sind, weil es Kiesbetten gab etc. Aber die meisten Rennen waren da schon erstaunlich fad. Ich denke die beste Zeit der Formel 1 wae die ab Mitte der 80er Jahre bis so 1994. Da müsste man hin.


Ich meinte auch eher so 1994 oder 1995. Da war es wirklich sehr gut. Sicher kann man auch die Jahre davor nennen, ab 1990 oder sogar noch etwas früher.

Und für den Öko Gedanken nimmt man einfach synthetischen Kraftstoff. Die F1 eignet sich wohl auch super um diesen weiter zu entwickeln.
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Beitrag Sonntag, 30. Juni 2019

Beiträge: 43044
Synthetische Kraftstoffe sind aber derzeit von der Politik nicht so gewollt wie E-Autos. Die Hersteller springen derzeit auf den E-Zug auf.

Beitrag Sonntag, 30. Juni 2019

Beiträge: 9395
Neulich ist durchgedrungen dass der BMW-Vorstand in Europa kein Kundenpotenzial für E-Autos sieht und eher an den PlugIn-Hybrid glaubt...

Beitrag Sonntag, 30. Juni 2019

Beiträge: 23214
MichaelZ hat geschrieben:
Synthetische Kraftstoffe sind aber derzeit von der Politik nicht so gewollt wie E-Autos. Die Hersteller springen derzeit auf den E-Zug auf.


Naja....wie Mav schon sagt: viele Hersteller setzen eher auf Hybrid.

VW wollte ja die anderen deutschen Hersteller im gemeinsamen Verband dazu drängen, nur auf E-Autos zu setzen. BMW und Daimler haben aber NEIN gesagt. Man will sich auch andere Optionen offenhalten, was ich auch vernünftig finde. VW geht da derzeit einen riskanten, einseitigen Weg.

Und das Thema Wasserstoff kommt auch immer mehr. Da wird im Moment sehr viel entwickelt. Toyota und Hyundai setzen weitgehend auf diese Karte. Auch Daimler, Audi und BMW sind da wieder vermehrt aktiv. Momentan ist die Brennstroffzelle aber in erster Linie für schwere Verkehrsmittel (Bahn, LKW, evtl. Schiffe) interessant.

Was sich am Ende durchsetzt hängt letztlich von den Entwicklungsfortschritten ab. Viele Experten sagen ja auch, dass mehrere Konzepte gleichzeitig erfolgreich sein werden.
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Beitrag Sonntag, 14. Juli 2019

Beiträge: 23214
Ich habe jetzt irgendwo gelesen dass Jean Todt ab 2021 gern wieder Tankstopps will.

Aus Kostensicht natürlich nicht gut, aber für die Spannung wäre das super. Eine Variable mehr bei der Strategie...
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Beitrag Montag, 15. Juli 2019

Beiträge: 43044
Ja, viele sagen ja, dass die Überholmanöver damit weniger werden - was sich ja an Fakten belegen lässt. Aber es geht da auch nicht nur ums reine Überholen. Sondern eben auch um die strategischen Möglichkeiten.

Aber: Das wäre halt schon verlogen und passt irgendwie nicht so ganz zum Effizienzgedanken. Dann kann man doch wirklich endlich mal wieder auf richtige Rennmotoren setzen.

Beitrag Montag, 15. Juli 2019

Beiträge: 1625
MichaelZ hat geschrieben:
Aber: Das wäre halt schon verlogen und passt irgendwie nicht so ganz zum Effizienzgedanken. Dann kann man doch wirklich endlich mal wieder auf richtige Rennmotoren setzen.


Man könnte die Gesamtmenge doch weiterhin limitieren.

Beitrag Dienstag, 16. Juli 2019

Beiträge: 43044
Ja, das schon. Trotzdem sehen Formel-1-Auto durstiger aus, wenn sie nachtanken müssen. Das verkauft sich halt schlechter. Zumindest wenn man diesen grünen Gedanken so proklamieren will, wie die Formel 1 es macht. Dass das keinen Sinn macht, ist ja keine Frage. Aber man macht es halt. Ich sehe daher kein Comeback der Tankstopps bis, sagen wir, frühestens 2025.

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