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Beitrag Samstag 20. April 2019, 14:57

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
@MichaelZ:

Es ist halt vollkommener Blödsinn, dass hierzulande eine solche Hysterie stattfindet. Am vom Menschen gemachten CO2-Ausstoß haben wir nur gut 2% Anteil. Am gesamten CO2 in der Luft hat der Ausstoß Deutschlands (angeblich) nur einen Anteil von 0,0004712%.

WIR werden also die Welt nicht retten können.

Das Klima-Gretelchen soll sich aufmachen nach China, in die USA oder nach Indien. Dort werden (je nach Quelle) locker 60% des gesamten CO2-Ausstoßes vom Menschen verursacht. Ich habe sogar irgendwo die Zahl 85% gelesen in Bezug auf diese 3 Länder.

Derzeit sollen auch rund 1400 Kohlekraftwerke in Bau sein, überwiegend in diesen drei Ländern. Aber hier bei uns findet die Hysterie statt. Das ist einfach absurd. Es geht hierzulande nur darum, uns auf höhere Belastungen vorzubereiten und dazu benötigt man dieses ganze Theater.


Also erstmal sind die Zahlen komplett falsch. Der Anteil des CO2 an der Luft beträgt 0,041%. Und wir Menschen stoßen jährlich 4% des gesamten CO2 aus. Das klingt jetzt alles erstmal wenig, aber erstens ist CO2 ein Spurengas. Auch geringe Mengen Zyankali entfalten im Körper schon perfekte Wirkung. Die Menge ist also kein Argument, solange man nicht die Wirkung berücksichtigt. Die vier Prozent sind erstaunlich viel. Man darf nicht vergessen, dass die 96% des natürlichen C02-Ausstoßes Teil eines natürlichen Kreislaufes sind. Verottung, Fotosynthese, Aufnahme und Abgabe im Meer etc. Von den 4% werden zum Teil sogar noch welche in diesen Kreislauf aufgenommen (daher werden die Meere ja auch saurer), aber eben nicht vollkommen. Und dieses überschüssiges Co2 reichert sich eben in der Atmosphäre an. Daher der Anstieg von 280 ppm bis auf inzwischen 413 ppm.

Und dann darf man Deutschland natürlich nicht isoliert sehen. Nur wir Deutschen können sicherlich nicht den Unterschied machen, aber wir Deutsche haben eben auch die Aufgabe, das zu ändern. Zumindest mal bei uns. Denn erstens lagern wir viel CO2 in diese Länder aus, weil wir die Produktion da auslagern, dann kommen aber noch CO2-Mengen für den Transport dazu. Das heißt die Zahlen sind schöngerechnet. Zweitens ist Deutschland aber in all diesen umweltschädlichen Listen ob CO2-Ausstoß, Plastikverbrauch oder was auch immer mindestens mal in den Top-15. Obwohl Deutschland nur ein Fliegenfurz auf der Landkarte ist. Rechnet man mal den Verbrauch geteilt durch die Menschen, die in den Ländern leben, belegt Deutschland nach wie vor die Topplätze.

Beitrag Samstag 20. April 2019, 18:06

Beiträge: 8027
MichaelZ hat geschrieben:
...der wird feststellen, dass es absoluter Blödsinn ist, den menschlichen Einfluss auf das Klima etwa durch den CO2-Ausstoß zu leugnen.

Dazu dürfte schon etwas gesunder Menschenverstand reichen...
MichaelZ hat geschrieben:
Vielleicht hol ich mir das Buch mal - kannst du aber mal in 1-2 Sätzen sagen, was er so schreibt?

Das Buch selber hat mit dem Thema nicht viel zu tun - es geht nur darum dass ein durchgeknallter Wissenschaftler bei seinen Bestrebungen die Welt zu retten ein Virus freisetzt dass ein Drittel der Menschheit unfruchtbar macht um das Bevölkerungswachstum zu stoppen und umzukehren... Im Deutschen Museum in München steht zu dem Thema ein schockierendes Modell über das Wachstum - und wenn ich drüber nachdenke komm ich mehr und mehr zu dem Schluss dass dieser Wissenschaftler nicht die dümmste Idee hatte, das mal einer umsetzen sollte und man ihm dafür nen Nobelpreis verleihen sollte! Das ist ja offensichtlich das Grundproblem - es gibt zu viele von uns! Halb so viele und unser Einfluss auf die Umwelt hält sich in überschaubaren Grenzen.
Leider oder zum Glück (je nachdem aus welchem Blickwinkel man es betrachtet...) funktioniert ja der natürliche Ausleseprozess nicht mehr - wir führen keine Kriege mehr bei denen 55 Mio. sterben und wir können uns inzwischen auch einigermaßen vor Naturkatastrophen, Epidemien und Hungersnöten schützen - nur leider haben wir dies alles noch nicht bei der Fortpflanzung berücksichtigt...
formelchen hat geschrieben:
WIR werden also die Welt nicht retten können.
Das Klima-Gretelchen soll sich aufmachen nach China, in die USA oder nach Indien. Dort werden (je nach Quelle) locker 60% des gesamten CO2-Ausstoßes vom Menschen verursacht. Ich habe sogar irgendwo die Zahl 85% gelesen in Bezug auf diese 3 Länder.

Da ist was dran, in Deutschland ist das die Hysterie einer dekadenten, selbstzufriedenen Wohlstandsgesellschaft... Andererseits - dass sich was ändern muss ist schwer zu bestreiten, die Frage ist wo man anfängt und wen man mit ins Boot holen kann...

Beitrag Samstag 20. April 2019, 20:54

Beiträge: 19558
Mav05 hat geschrieben:
Da ist was dran, in Deutschland ist das die Hysterie einer dekadenten, selbstzufriedenen Wohlstandsgesellschaft... Andererseits - dass sich was ändern muss ist schwer zu bestreiten, die Frage ist wo man anfängt und wen man mit ins Boot holen kann...


Ja sicher, die Arbeitslosigkeit ist gering und es geht vielen gut.

Wobei Wohlstand ja relativ zu sehen ist, die privaten Vermögen oder auch die Eigenheimquote ist erstaunlicherweise in Deutschland DEUTLICH geringer als in Ländern wie Spanien oder Italien.

Die Deutschen lassen sich halt auch gern ausbeuten und merken es nicht einmal. Unsere starke Wirtschaft die letzten Jahre haben WIR alle als Privatleute massiv indirekt mitfinanziert, indem wir auf Erspartes keine Zinsen mehr bekommen oder gar Negativzinsen zahlen.

Und vielen Menschen geht es auch schlecht, die schlagen sich mit 2-3 Jobs durch, können ihre Miete kaum zahlen und müssen sich dann von der Merkel anhören, wie toll es uns doch allen gehe. Unter anderem diese Leute wählen dann eben links oder rechts.

Aber wenn man sich mal mit dem Gretchen genauer beschäftigt, ist das schon alles etwas ominös und am Ende nur eine riesige Marketingmasche, die vermutlich von irgendwelchen Eliten gestartet wurde.
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Beitrag Samstag 20. April 2019, 21:37

Beiträge: 19558
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
@MichaelZ:

Es ist halt vollkommener Blödsinn, dass hierzulande eine solche Hysterie stattfindet. Am vom Menschen gemachten CO2-Ausstoß haben wir nur gut 2% Anteil. Am gesamten CO2 in der Luft hat der Ausstoß Deutschlands (angeblich) nur einen Anteil von 0,0004712%.

WIR werden also die Welt nicht retten können.

Das Klima-Gretelchen soll sich aufmachen nach China, in die USA oder nach Indien. Dort werden (je nach Quelle) locker 60% des gesamten CO2-Ausstoßes vom Menschen verursacht. Ich habe sogar irgendwo die Zahl 85% gelesen in Bezug auf diese 3 Länder.

Derzeit sollen auch rund 1400 Kohlekraftwerke in Bau sein, überwiegend in diesen drei Ländern. Aber hier bei uns findet die Hysterie statt. Das ist einfach absurd. Es geht hierzulande nur darum, uns auf höhere Belastungen vorzubereiten und dazu benötigt man dieses ganze Theater.


Also erstmal sind die Zahlen komplett falsch. Der Anteil des CO2 an der Luft beträgt 0,041%. Und wir Menschen stoßen jährlich 4% des gesamten CO2 aus. Das klingt jetzt alles erstmal wenig, aber erstens ist CO2 ein Spurengas. Auch geringe Mengen Zyankali entfalten im Körper schon perfekte Wirkung. Die Menge ist also kein Argument, solange man nicht die Wirkung berücksichtigt. Die vier Prozent sind erstaunlich viel. Man darf nicht vergessen, dass die 96% des natürlichen C02-Ausstoßes Teil eines natürlichen Kreislaufes sind. Verottung, Fotosynthese, Aufnahme und Abgabe im Meer etc. Von den 4% werden zum Teil sogar noch welche in diesen Kreislauf aufgenommen (daher werden die Meere ja auch saurer), aber eben nicht vollkommen. Und dieses überschüssiges Co2 reichert sich eben in der Atmosphäre an. Daher der Anstieg von 280 ppm bis auf inzwischen 413 ppm.


Hmm also wenn der Anteil an CO2 in der Luft 0,041% beträgt, dann stoßen wir Menschen nur 0,00164% aus und der deutsche Anteil wäre nur 0,0000328% am gesamten CO2-Gehalt. Also WENIGER als das was ich oben schrieb. Hmmm..... :lol:



MichaelZ hat geschrieben:
Und dann darf man Deutschland natürlich nicht isoliert sehen. Nur wir Deutschen können sicherlich nicht den Unterschied machen, aber wir Deutsche haben eben auch die Aufgabe, das zu ändern. Zumindest mal bei uns. Denn erstens lagern wir viel CO2 in diese Länder aus, weil wir die Produktion da auslagern, dann kommen aber noch CO2-Mengen für den Transport dazu. Das heißt die Zahlen sind schöngerechnet. Zweitens ist Deutschland aber in all diesen umweltschädlichen Listen ob CO2-Ausstoß, Plastikverbrauch oder was auch immer mindestens mal in den Top-15. Obwohl Deutschland nur ein Fliegenfurz auf der Landkarte ist. Rechnet man mal den Verbrauch geteilt durch die Menschen, die in den Ländern leben, belegt Deutschland nach wie vor die Topplätze.


Sorry aber da ist deine Argumentation einfach nicht zuende gedacht.

Wenn Unternehmen wie VW nicht in China produzieren würden, wäre der Schadstoffausstoß global gesehen viel höher weil:

- wir würden unsere Autos exportieren (Transport erzeugt CO2)
- chinesische Firmen würden mehr Autos produzieren um den eigenen Bedarf zu decken (deutsche Autos wären in China teurer), zu wahrscheinlich schlechteren Umweltbedingungen, da die dortigen Industrien weniger Wert auf Umwelt legen als Europäische Unternehmen

Außerdem musst du dann beim deutschen CO2-Ausstoß den Ausstoß ausländischer Firmen, die in Deutschland produzieren, wieder runter rechnen, versteht du??

Zudem müsstest du dann auch bei allen anderen Ländern entsprechend rechnen. Wo produziert denn Apple seine Iphones???
Wo baut denn Ford überall PKW (Köln!) oder wo produziert Coca Cola überall???

Außerdem hat Deutschland nix mit den Umweltgesetzen anderer Länder am Hut. Deutsche Konzerne, die im Ausland produzieren, die produzieren auch unter den dortigen gesetzlichen Bedingungen und nicht unter den deutschen Auflagen.


Nee also sorry, dein Gedankengang ist einfach unlogisch und wenn man diesen anwendet, dann nicht nur für Deutschland sondern dann musst du das für alle Länder machen und dann ergibt sich ein ganz anderes Bild der globalen CO2-Ausstöße.



Und dann hat deine Aussage noch einen eklatanten Mangel.

Du sagst alle Industriestaaten sind böse, weil sie produzieren und den höchsten CO2-Ausstoß haben.

Dabei blendest du aber aus, dass die (meisten) Industriestaaten deutlich bessere Umweltauflagen haben als 2. oder 3. Welt-Länder. Insbesondere natürlich europäische Länder.

Auch der Technologie-Vorsprung und der eigene Anspruch der Firmen in den Industrieländern wirkt sich positiv auf die Umwelt aus.

Glaubst du ein deutscher PKW-Hersteller ist bei der Produktion schmutziger als ein chinesischer oder indischer (wenn es den gäbe)???? Ich glaube das nicht.

Und sollen wir etwa nicht mehr produzieren und alle wieder zu Höhlenmenschen werden? Ohne Autos, ohne Elektronik und Elektrizität??
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Beitrag Samstag 20. April 2019, 23:06

Beiträge: 19558
@MichaelZ:

Noch eine Anmerkung: Man muss Zahlen auch immer in Relation setzen und nicht absolut sehen.

Deutschlands Anteil an der weltweiten Industrieproduktion nach Wert der Güter betrug für das Jahr 2017 lt. Wiki 4,6%. Der deutsche Anteil am vom Menschen ausgestoßenen CO2 liegt bei etwas über 2%. Das spricht durchaus für Effizienz und Umweltfreundlichkeit, findest du nicht??? :wink:

Zum Vergleich:

China hat einen Anteil von ca. 23% an der weltweiten Industrieproduktion, bei den Emissionen liegt man aber bei 26%.

Und dabei ist noch nichtmal berücksichtigt, dass deutsche Produkte eher hochwertig und teuer sind, chinesische aber das genaue Gegenteil.
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Beitrag Sonntag 21. April 2019, 15:55

Beiträge: 39661
Mav05 hat geschrieben:
Das ist ja offensichtlich das Grundproblem - es gibt zu viele von uns! Halb so viele und unser Einfluss auf die Umwelt hält sich in überschaubaren Grenzen.
Leider oder zum Glück (je nachdem aus welchem Blickwinkel man es betrachtet...) funktioniert ja der natürliche Ausleseprozess nicht mehr - wir führen keine Kriege mehr bei denen 55 Mio. sterben und wir können uns inzwischen auch einigermaßen vor Naturkatastrophen, Epidemien und Hungersnöten schützen - nur leider haben wir dies alles noch nicht bei der Fortpflanzung berücksichtigt...


Ja, das dürfte vor allem ein Problem sein, das zunimmt, weil die Menschen auch immer älter werden. Derzeit arbeiten Molekularmediziner nicht mehr nur daran den vorzeitigen Tod zu verhindern und damit das bisherige Maximum des Lebensalters von ca. 120 Jahren zu erreichen, sondern auch diese Grenze von 120 Jahren zu verschieben nach hinten.

Nur das Problem anzugehen ist wirklich extrem schwierig. Und solange das nicht gelöst wird, bleibt uns doch nichts anderes übrig als wenigstens einigermaßen umweltverträglich zu leben. Zum Beispiel in dem die Energie, die gebraucht wird, aus erneuerbaren Quellen stammt

Beitrag Sonntag 21. April 2019, 16:04

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
Und vielen Menschen geht es auch schlecht, die schlagen sich mit 2-3 Jobs durch, können ihre Miete kaum zahlen und müssen sich dann von der Merkel anhören, wie toll es uns doch allen gehe. Unter anderem diese Leute wählen dann eben links oder rechts.


Die Sache ist, rein wirtschaftlich geht es ihnen viel besser als vor 40 Jahren zum Beispiel. Frag mal deine Großeltern, wie die damals noch gelebt haben. Nur der Luxusanspruch steigt einfach auch. Und die Leute pfeifen darauf, wie es ihnen wirtschaftlich geht, wenn die Arbeitsbedingungen mies, der Stresslevel hoch ist und die sozialen Bindungen schwindend sind.

Beitrag Sonntag 21. April 2019, 16:07

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
Hmm also wenn der Anteil an CO2 in der Luft 0,041% beträgt, dann stoßen wir Menschen nur 0,00164% aus und der deutsche Anteil wäre nur 0,0000328% am gesamten CO2-Gehalt. Also WENIGER als das was ich oben schrieb. Hmmm..... :lol:


Und? Ist doch egal, was da für Zahlen stehen. Fakt ist, auch wenn sich die Zahlen extrem klein anhören, sind sie extrem wirkungsvoll.

formelchen hat geschrieben:
Nee also sorry, dein Gedankengang ist einfach unlogisch und wenn man diesen anwendet, dann nicht nur für Deutschland sondern dann musst du das für alle Länder machen und dann ergibt sich ein ganz anderes Bild der globalen CO2-Ausstöße.


Es geht nicht um Einzelfallbeispiele. Fakt ist, dass in unserem Land vor allem noch die Ingenieure und die Denker sitzen. Aber die Drecksarbeit wird ausgelagert. Weil die woanders viel billiger gemacht werden kann, manchmal sogar als Kinderarbeit. H&M und wie die ganzen Kleidungsmarken heißen, wo produzieren sie ihr Material? In Bangladesch und so. Und dann wird das Zeug wieder hergeschippert. Und natürlich musst du das auch für andere Länder machen, aber Fakt ist nun Mal, dass der Deutsche Bürger im Schnitt extrem viel Energie verbraucht im weltweiten Vergleich, wenn du alles mit einrechnest: Reisen, Arbeit, Kleidung, Freizeitgestaltung etc. Klar gibt es da noch ein paar, die krasser drauf sind – allen voran die Amis – aber die Deutschen sind da auf den vordersten Plätzen.

Beitrag Sonntag 21. April 2019, 16:10

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
@MichaelZ:

Noch eine Anmerkung: Man muss Zahlen auch immer in Relation setzen und nicht absolut sehen.

Deutschlands Anteil an der weltweiten Industrieproduktion nach Wert der Güter betrug für das Jahr 2017 lt. Wiki 4,6%. Der deutsche Anteil am vom Menschen ausgestoßenen CO2 liegt bei etwas über 2%. Das spricht durchaus für Effizienz und Umweltfreundlichkeit, findest du nicht??? :wink:

Zum Vergleich:

China hat einen Anteil von ca. 23% an der weltweiten Industrieproduktion, bei den Emissionen liegt man aber bei 26%.

Und dabei ist noch nichtmal berücksichtigt, dass deutsche Produkte eher hochwertig und teuer sind, chinesische aber das genaue Gegenteil.


Natürlich ist Deutschland viel sauberer geworden als etwa noch vor 30-40 Jahren. Aber es reicht halt nicht. Mit dem Finger auf andere zu zeigen, bringt keinen was. Es gibt Länder, die sind in diesem Punkt viel weiter als wir. Und die zeigen mit dem Finger nicht auf uns. Die haben es halt verstanden.

Beitrag Sonntag 21. April 2019, 21:28

Beiträge: 19558
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Und vielen Menschen geht es auch schlecht, die schlagen sich mit 2-3 Jobs durch, können ihre Miete kaum zahlen und müssen sich dann von der Merkel anhören, wie toll es uns doch allen gehe. Unter anderem diese Leute wählen dann eben links oder rechts.


Die Sache ist, rein wirtschaftlich geht es ihnen viel besser als vor 40 Jahren zum Beispiel. Frag mal deine Großeltern, wie die damals noch gelebt haben. Nur der Luxusanspruch steigt einfach auch. Und die Leute pfeifen darauf, wie es ihnen wirtschaftlich geht, wenn die Arbeitsbedingungen mies, der Stresslevel hoch ist und die sozialen Bindungen schwindend sind.


Ohh ich glaube du lebst da irgendwie in deiner eigenen Realität.

Meine Oma hat 4 Kinder groß gezogen und war Hausfrau. Mein Opa hatte einen recht einfachen Job. Er hat damit die Familie durchgebracht und gleichzeitig hat er noch ein Haus gebaut. Und das alles war sicher nicht einfach, aber man kam über die Runden. Geld für ein Auto war auch da.

Ähnlich ist es auch mit meinen Eltern. Mein Vater hatte immer einen recht einfachen Job, bestenfalls mit deinem Durchschnittsgehalt. Meine Mutter war Hausfrau und hat drei Kinder groß gezogen, die heute in den 30ern sind. Sie haben in den 80ern ein Haus gekauft, in den 90ern angebaut und das Haus quasi von der Größe verdoppelt. Das Haus ist seit ca. 3 Jahren komplett abbezahlt und meine Eltern sind Anfang 60.

So jetzt schau dich heute mal um. An einen Kauf einer Immobilie bei mittlerem Einkommen des Mannes, während die Frau sich als Hausfrau um die Kinder kümmert, ist doch heute gar nicht mehr zu denken. Die Frauen werden dazu gedrängt möglichst früh nach der Geburt des Kindes wieder arbeiten zu gehen. Auch bekommt der deutsche heute keine 3 Kinder mehr, sondern nur 1-2, weil mehr einfach nicht drin ist. Weder zeitlich noch finanziell.

Deine Sicht der Dinge ist einfach primitiv und teilweise falsch. Indoktriniert von Politik und Medien, die uns ständig erzählen wie toll doch alles sei.

Luxus ist übrigens relativ. Ein Eigenheim ist heutzutage Luxus. War es das vor 30 Jahren auch?? Ich würde nicht sagen, dass meine Eltern oder Großeltern in Luxus gelebt haben.
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Beitrag Sonntag 21. April 2019, 21:32

Beiträge: 19558
MichaelZ hat geschrieben:
Natürlich ist Deutschland viel sauberer geworden als etwa noch vor 30-40 Jahren. Aber es reicht halt nicht. Mit dem Finger auf andere zu zeigen, bringt keinen was. Es gibt Länder, die sind in diesem Punkt viel weiter als wir. Und die zeigen mit dem Finger nicht auf uns. Die haben es halt verstanden.


Hmm meinst du vielleicht Länder mit sauberer Atomenergie, wo es die Grünen noch nicht geschafft haben ihren Unsinn durchzusetzen?? :lol: :lol: :lol: :lol:

Meinst du vielleicht Länder mit einer relativ schwachen Industrie??

Erzähl doch mal welche Länder du meinst, bin gespannt. :lol: :lol: :lol:

Ich sage nicht dass hier in D alles perfekt ist. Im Gegenteil. Kohle etc. ist natürlich Mist. Aber die braucht man halt, wenn man sich gegen Atomenergie entscheidet.

Wer war eigentlich nochmal für den Atomausstieg, war das nicht von den Grünen immer gewollt???

Die Umsetzung grüner Wünsche hat zu einer Stärkung der Kohle und damit auch zu erhöhtem CO2-Ausstieg geführt.
Zuletzt geändert von formelchen am Sonntag 21. April 2019, 22:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag Sonntag 21. April 2019, 21:48

Beiträge: 19558
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Hmm also wenn der Anteil an CO2 in der Luft 0,041% beträgt, dann stoßen wir Menschen nur 0,00164% aus und der deutsche Anteil wäre nur 0,0000328% am gesamten CO2-Gehalt. Also WENIGER als das was ich oben schrieb. Hmmm..... :lol:


Und? Ist doch egal, was da für Zahlen stehen. Fakt ist, auch wenn sich die Zahlen extrem klein anhören, sind sie extrem wirkungsvoll. .


Naja du hast hier Zahlen präsentiert so nach dem Motto ich hätte die Zahlen in Bezug auf Deutschland beschönigt...dann rechne ich mit deinen Zahlen und dabei stellt sich heraus, dass meine Zahlen sogar zu negativ waren.....schon amüsant.

Aber egal.


MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Nee also sorry, dein Gedankengang ist einfach unlogisch und wenn man diesen anwendet, dann nicht nur für Deutschland sondern dann musst du das für alle Länder machen und dann ergibt sich ein ganz anderes Bild der globalen CO2-Ausstöße.


Es geht nicht um Einzelfallbeispiele. Fakt ist, dass in unserem Land vor allem noch die Ingenieure und die Denker sitzen. Aber die Drecksarbeit wird ausgelagert. Weil die woanders viel billiger gemacht werden kann, manchmal sogar als Kinderarbeit. H&M und wie die ganzen Kleidungsmarken heißen, wo produzieren sie ihr Material? In Bangladesch und so. Und dann wird das Zeug wieder hergeschippert. Und natürlich musst du das auch für andere Länder machen, aber Fakt ist nun Mal, dass der Deutsche Bürger im Schnitt extrem viel Energie verbraucht im weltweiten Vergleich, wenn du alles mit einrechnest: Reisen, Arbeit, Kleidung, Freizeitgestaltung etc. Klar gibt es da noch ein paar, die krasser drauf sind – allen voran die Amis – aber die Deutschen sind da auf den vordersten Plätzen.


Na all das ist eben auch ein Resultat des Kapitalismus.....der hat eben auch Schattenseiten.

Und letztlich werden mit der Produktion im Ausland auch Arbeitsplätze geschaffen. Es hat alles Vor- und Nachteile.

Allerdings wird gerade im Zuge der Digitalisierung auch vieles von drüben wieder hier nach Europa geholt. Adidas zum Beispiel fertigt mittlerweile wieder Schuhe in Deutschland im 3d-Drucker. Das ist billiger als in Fernost mit Menschen zu produzieren.

Ich empfehle dir dazu das Buch "Machtbeben" von Dirk Müller.


Und nö, die Deutschen sind deutlich besser als viele andere Industrieländer. Wir haben zum Beispiel weltweit die wohl penibelsten Bauvorschriften in Bezug auf Energieeffizienz bei Neubauten.

Betrachtet man nur Autos mit Verbrennungsmotoren, haben wir da ebenfalls die effizientesten Autos oder sind zumindest immer auf Topplätzen vertreten. Natürlich relativ gesehen zur Leistung der Motoren.

Dass unsere Bilanz immernoch verbesserungswürdig ist, liegt vor allem am Atomausstieg und der Kohle.



Dazu auch noch einen Satz zu den Grünen:

In Hamburg regieren die Grünen mit der SPD. Wir haben ein Kohlekraftwerk, das noch recht neu ist, verantwortlich dafür sind rot/grün. Und jetzt rate mal woher die Kohle dafür geholt wird.......Australien, China usw......sehr grün, oder???

Wenn du wir dann noch die Flugreisen einer Claudia Roth oder Katharina Schulze anschaust weißte Bescheid wer denn so die Vielflieger sind. :lol: :lol: :lol: :lol:
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Beitrag Montag 22. April 2019, 17:45

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
Deine Sicht der Dinge ist einfach primitiv und teilweise falsch. Indoktriniert von Politik und Medien, die uns ständig erzählen wie toll doch alles sei.


Ich sag bei weitem nicht, dass alles okay ist. Und es muss viel mehr umverteilt werden. Ich bin auch eher links eingestellt. Aber man darf eines auch nicht vergessen. Sogar gemessen an der Kaufkraft steigt das durchschnittliche Gehalt in Deutschland an seit Jahrzehnten. Schau mal wie viele Leute heute noch unter der Armutsgrenze sind und wie viele früher.

Beitrag Montag 22. April 2019, 17:57

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
Naja du hast hier Zahlen präsentiert so nach dem Motto ich hätte die Zahlen in Bezug auf Deutschland beschönigt...dann rechne ich mit deinen Zahlen und dabei stellt sich heraus, dass meine Zahlen sogar zu negativ waren.....schon amüsant.

Aber egal.


Ich hab die Zahlen korregiert, weil du Unsinn geschrieben hast. Dass deine Argumentation, völlig unabhängig wie genau die Zahlen sind, sowieso total falsch ist, habe ich im gleichen Atemzug erläutert.

[/quote]
Wenn du wir dann noch die Flugreisen einer Claudia Roth oder Katharina Schulze anschaust weißte Bescheid wer denn so die Vielflieger sind. :lol: :lol: :lol: :lol:[/quote]

Dieses Argument halte ich für genauso falsch wie wenn einem Linken-Politiker vorgeworfen wird, einen Sportwagen zu fahren. Ein Linker will ja nicht, dass der Reiche arm wird, sondern dass die Armen reicher werden. Und genauso bringen gewisse Berufe eben auch Flugreisen mit sich. In einem Wettbewerbsfeld wie der Politik kannst du das nicht verhindern.

Beitrag Montag 22. April 2019, 18:03

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
Erzähl doch mal welche Länder du meinst, bin gespannt. :lol: :lol: :lol:

Ich sage nicht dass hier in D alles perfekt ist. Im Gegenteil. Kohle etc. ist natürlich Mist. Aber die braucht man halt, wenn man sich gegen Atomenergie entscheidet.

Wer war eigentlich nochmal für den Atomausstieg, war das nicht von den Grünen immer gewollt???

Die Umsetzung grüner Wünsche hat zu einer Stärkung der Kohle und damit auch zu erhöhtem CO2-Ausstieg geführt.


Natürlich geht es. Nicht von heute auf morgen. Aber mit erneuerbaren Energien lässt sich schon alles decken, man darf halt nur nicht den Fehler machen, bei Erneuerbare Energien Betriebs- und Folgekosten zusammenlegen und bei Kohle und Atomkraft nur die Betriebskosten zu nehmen, nicht aber die Folgekosten.

Und schau dir doch mal die Tabelle nach CO2-Emissionen, aber auch – viel interessanter – nach dem Klimaschutz-Index an. Da sind reiche Länder wie Frankreich weit vor Deutschland. Nicht nur wegen Atomstrom. Von den Skandinaviern ganz zu schweigen.

Beitrag Montag 22. April 2019, 19:25

Beiträge: 19558
MichaelZ hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Deine Sicht der Dinge ist einfach primitiv und teilweise falsch. Indoktriniert von Politik und Medien, die uns ständig erzählen wie toll doch alles sei.


Ich sag bei weitem nicht, dass alles okay ist. Und es muss viel mehr umverteilt werden. Ich bin auch eher links eingestellt. Aber man darf eines auch nicht vergessen. Sogar gemessen an der Kaufkraft steigt das durchschnittliche Gehalt in Deutschland an seit Jahrzehnten. Schau mal wie viele Leute heute noch unter der Armutsgrenze sind und wie viele früher.


Ja das Geld ist ungleich verteilt, das ist klar. Nicht nur in D, sondern weltweit. Aber eine Umverteilung anzustreben ist leicht gesagt, die Frage ist doch wie man das machen soll.

Und sind wir ehrlich: die Superreichen sitzen am längeren Hebel, bestimmen hinter den Kulissen die Politik und alles andere. Es wird sich nichts ändern. Im Gegenteil, die Unterschiede werden größer werden.

Das mit den Gehältern ist doch auch sehr einseitig. Die EU besteht aus 28 Ländern. Deutschland liegt auf P2 bei der Steuerbelastung in der EU, obwohl in den letzten 8-10 Jahren genug Spielraum für Steuersenkungen vorhanden war. Du kannst dich also gern von den Medien und Politik mit Bruttogehaltszahlen und anderen Werten in die Irre führen lassen. Ich bin aber nicht so naiv. Es zählt eben nicht nur das Bruttogehalt, sondern das was wirklich bei den Menschen ankommt.

Und wie ich schon schrieb: die Eigenheimquote ist in manchem vermeintlich ärmeren Land der EU noch DEUTLICH höher als in Deutschland. Sowas willst du auch nicht hören, nech???

Auch was du zu Armut sagst ist so nicht richtig. Beschäftige dich doch mal mit der Entwicklung der Kinderarmut. Da sieht es jedenfalls nicht gut aus.

Gibt viele Quellen dazu.

Hier zum Beispiel:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hland.html
Zuletzt geändert von formelchen am Montag 22. April 2019, 20:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag Montag 22. April 2019, 19:39

Beiträge: 19558
MichaelZ hat geschrieben:
Ich hab die Zahlen korregiert, weil du Unsinn geschrieben hast. Dass deine Argumentation, völlig unabhängig wie genau die Zahlen sind, sowieso total falsch ist, habe ich im gleichen Atemzug erläutert.


Das kannst du anderen erzählen. Aber so zu tun als hätte Deutschland mit seinen 0,00003% Anteil am gesamten CO2-Gehalt in der Luft einen bedeutenden Einfluss auf das Klima, ist einfach lächerlich. Da haben Politik und Medien ja ganze Arbeit geleistet. :lol: :lol: :lol:

Die größten menschlichen Stellschrauben findest du in China, den USA oder Indien, dass ist Fakt. Die interessieren sich aber nicht für Klima-Gretel, da lachen die nur drüber.



MichaelZ hat geschrieben:
Dieses Argument halte ich für genauso falsch wie wenn einem Linken-Politiker vorgeworfen wird, einen Sportwagen zu fahren. Ein Linker will ja nicht, dass der Reiche arm wird, sondern dass die Armen reicher werden. Und genauso bringen gewisse Berufe eben auch Flugreisen mit sich. In einem Wettbewerbsfeld wie der Politik kannst du das nicht verhindern.


Oh mannomann....

Also zunächst mal: ein typischer Linker will, dass man den Reichen etwas wegnimmt und Ärmeren dafür mehr gibt. Oder warum machen sich Linke für Vermögenssteuern, Erbschaftssteuern etc stark??? Setzen, 6!!!!

Und kommen wir zu den grünen Vielfliegern:

Die Fotos von Katharina Schulze aus Kalifornien, wo sie aus einem Plastikbecher (!!!) Eis gegessen hat, waren von einer Privatreise. Deshalb gab es ja (zu Recht) den Aufschrei. Es ist einfach heuchlerisch, den Menschen vorschreiben zu wollen wie viel sie fliegen oder womit sie sich im Alltag fortbewegen sollen und dann aber gleichzeitig sowas zu tun und das auch noch öffentlich zur Schau zu stellen.

Und in Zeiten von Skype und Videokonferenzen muss man nicht permanent mit einer ganzen Delegation durch die Welt reisen, während man gleichzeitig in jede Kamera jammert der CO2-Ausstoß sei viel zu hoch. Gerade die Grünen sollten sich an ihre eigenen Maßstäbe halten.
Zuletzt geändert von formelchen am Montag 22. April 2019, 20:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag Montag 22. April 2019, 20:04

Beiträge: 19558
MichaelZ hat geschrieben:
Natürlich geht es. Nicht von heute auf morgen. Aber mit erneuerbaren Energien lässt sich schon alles decken, man darf halt nur nicht den Fehler machen, bei Erneuerbare Energien Betriebs- und Folgekosten zusammenlegen und bei Kohle und Atomkraft nur die Betriebskosten zu nehmen, nicht aber die Folgekosten.


Das mag ja alles stimmen, aber man sollte einen Atom-Ausstieg eben auch erst dann vollziehen, wenn eine gleich umfängliche Stromversorgung durch erneuerbare Energien sichergestellt ist. Und nicht schon davor!

Und es kann auch nicht sein, dass jetzt immer noch in D neue Kohlekraftwerke geplant werden, während man aus der Atomkraft aussteigt. So steigt der CO2-Ausstoß.

Lustig auch, dass du von meinem konkreten Beispiel aus Hamburg nichts hören willst, wo unter rotgrün die Kohle vom anderen Ende der Welt hergeschifft wird. :lol: :lol:


MichaelZ hat geschrieben:
Und schau dir doch mal die Tabelle nach CO2-Emissionen, aber auch – viel interessanter – nach dem Klimaschutz-Index an. Da sind reiche Länder wie Frankreich weit vor Deutschland. Nicht nur wegen Atomstrom. Von den Skandinaviern ganz zu schweigen.


Was Frankreich angeht, liegt es NATÜRLICH in erster Linie an der Atomkraft!!!

Hier aus einem Artikel, den ich drunter verlinke. Darin steht auch, dass Frankreich an seinen Emissionen seit 1990 nicht viel verbessert hat:

Auch Frankreich schneidet gut ab und belegt den dritten Platz im Ranking von WWF und Allianz. Für ein Industrieland liegt der Kohlendioxidausstoß relativ niedrig. Umgerechnet emittiert jeder Franzose etwa elf Tonnen CO2-Äquivalente jährlich, jeder Deutsche rund eine Tonne mehr. Die günstigen Zahlen ergeben sich daraus, dass Frankreich einen großen Teil seines Bedarfs durch Kernenergie deckt, etwa 42 Prozent (Deutschland: zwölf Prozent.) Die Emissionen von Treibhausgasen konnten in Frankreich im Vergleich zu 1990 kaum verringert werden.

Quelle: https://www.focus.de/wissen/klima/klima ... 13121.html

Weiterhin wollte es Macron ja auf Kosten der Steuerzahler machen und die Kraftstoffsteuern weiter anheben, was dann zu den "Gelbwesten" führte und letztlich erstmal scheiterte. Du siehst also, tolle Einfälle haben sie in Frankreich auch nicht, um die Klimaziele zu erreichen. Es geht immer zu Lasten der Bürger, die die Folgen dummer Politik ausbaden sollen.



So kommen wir zu Skandinavien und nehmen mal das Beispiel Norwegen. Dort wurden E-Autos massiv vom Staat gefördert durch Zuschüsse beim Kauf, durch Privilegien wie extra Parkplätze oder Fahren auf Busspuren.

Dadurch hat man nun sauberere Luft in Norwegen, man hat den CO2-Ausstoß deutlich gesenkt. PRIMA!!!

Wirklich prima??? Nö, man hat den Schadstoffausstoß nur dorthin verlagert, wo die Batterien für die Autos hergestellt werden. Norwegen macht das also auf Kosten anderer Länder.

Du hast doch oben gesagt man müsse den Schadstoffausstoß deutscher Firmen im Ausland eigentlich Deutschland zurechnen (was natürlich Quatsch ist).

Bei einem solchen Maßstab muss du dann bitte bei Norwegen den Schadtstoffausstoß für deren Auto-Batterien, der ja woanders auf der Welt entsteht, zurechnen. :D) :D)
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Beitrag Dienstag 23. April 2019, 08:30

Beiträge: 337
formelchen hat geschrieben:
MichaelZ hat geschrieben:
Dieses Argument halte ich für genauso falsch wie wenn einem Linken-Politiker vorgeworfen wird, einen Sportwagen zu fahren. Ein Linker will ja nicht, dass der Reiche arm wird, sondern dass die Armen reicher werden. Und genauso bringen gewisse Berufe eben auch Flugreisen mit sich. In einem Wettbewerbsfeld wie der Politik kannst du das nicht verhindern.


Oh mannomann....

Also zunächst mal: ein typischer Linker will, dass man den Reichen etwas wegnimmt und Ärmeren dafür mehr gibt. Oder warum machen sich Linke für Vermögenssteuern, Erbschaftssteuern etc stark??? Setzen, 6!!!!


Ähm, dann wohl auch für dich "Setzen, 6!!!!" für nicht lesen können.
Oder ist "den Reichen etwas weg"nehmen gleichzusetzen mit "dass der Reiche arm wird"?

Und die Eigenheimquote hat auch Gründe die nichts mit Wohlstand bzw. Einkommen (Großstädte wie z.B. Berlin mal ausgenommen) zu tun haben. Ein Eigenheim stellt für viele ein Commitment zu einen Stand-/Wohnort dar.
Ich könnte mir problemlos ein Haus leisten (zumal es Kredite für lau gibt), bin mir aber nicht sicher ob ich in 1-2 (oder mehr) Jahren überhaupt noch hier arbeiten bzw. leben will. Da ist mieten einfach flexibler.

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 15:52

Beiträge: 19558
bredy hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
MichaelZ hat geschrieben:
Dieses Argument halte ich für genauso falsch wie wenn einem Linken-Politiker vorgeworfen wird, einen Sportwagen zu fahren. Ein Linker will ja nicht, dass der Reiche arm wird, sondern dass die Armen reicher werden. Und genauso bringen gewisse Berufe eben auch Flugreisen mit sich. In einem Wettbewerbsfeld wie der Politik kannst du das nicht verhindern.


Oh mannomann....

Also zunächst mal: ein typischer Linker will, dass man den Reichen etwas wegnimmt und Ärmeren dafür mehr gibt. Oder warum machen sich Linke für Vermögenssteuern, Erbschaftssteuern etc stark??? Setzen, 6!!!!


Ähm, dann wohl auch für dich "Setzen, 6!!!!" für nicht lesen können.
Oder ist "den Reichen etwas weg"nehmen gleichzusetzen mit "dass der Reiche arm wird"?.


Das ist jetzt aber Haarspalterei. Wenn du dem Reichen was nimmst, wird er ärmer. Natürlich kann er dann trotzdem noch reich sein. Aber Michaels Aussage kam bei mir eben so an, dass die Linken wollen dass Arme reicher werden, ohne dass die Reichen ärmer werden. Und das ist nunmal nicht so.


bredy hat geschrieben:
Und die Eigenheimquote hat auch Gründe die nichts mit Wohlstand bzw. Einkommen (Großstädte wie z.B. Berlin mal ausgenommen) zu tun haben. Ein Eigenheim stellt für viele ein Commitment zu einen Stand-/Wohnort dar.
Ich könnte mir problemlos ein Haus leisten (zumal es Kredite für lau gibt), bin mir aber nicht sicher ob ich in 1-2 (oder mehr) Jahren überhaupt noch hier arbeiten bzw. leben will. Da ist mieten einfach flexibler.


Ja ich gebe dir da Recht, das sind auch Aspekte die da ne Rolle spielen, keine Frage. Aber das allein macht nicht den Unterschied.

In Deutschland wird eben alles besteuert, was in anderen Ländern nicht der Fall ist. 3,5 bis 6,5% Grunderwerbssteuer schrecken viele Menschen vom Kauf bzw. Bau ab. Willst du die Immobilie nach 5 Jahren wieder verkaufen, ist diese Kohle quasi futsch.

Ab 2006 gab es dann auch keine Eigenheimzulage mehr - auch hier hat der Staat seinen Bürgern einen Bärendienst erwiesen. Klar, heute gibt es Baukindergeld. Aber wenn du dir mal die Bedingungen anschaust, sind die extrem eng gesteckt, so dass viele nicht in den Genuss kommen, zum Beispiel wenn sie im Jahr 5.000 Euro zuviel verdienen, dann fallen Sie da schon raus. Hier hätte man zum Beispiel Abstufungen einbauen können.

Und dann sind da eben auch die exorbitanten Preise für Grundstücke und allgemein Immobilien. Würde ich hier in HH bzw. am Stadtrand bauen wollen, bräuchte ich erstmal ein Grundstück und da liegst du schonmal für sagen wir ca. 700 qm bei locker 200.000 Euro. Und dann kommt das Haus samt Nebenkosten noch on top. Welcher "Normalverdiener" kann sich das denn bitte noch leisten??? Das ist selbst für Pärchen mit sagen wir 100.000 Euro Jahreseinkommen doch schon viel zu teuer.

Zudem ist das auch nicht mehr nur ein Problem in Großstädten, auch in ländlicheren Regionen sind die Preise mittlerweile extrem hoch - zumindest dort wo es auch Jobs gibt.

Und da lässt sich doch nicht leugnen, dass die Politik die letzten 10-15 Jahre komplett versagt hat. Man agiert nicht, man reagiert immer nur. Für die Bürger kommen die Lösungen dann immer 5-10 Jahre zu spät, wenn denn überhaupt welche kommen. Unsere tolle Kanzlerin hat das bestehende Problem ja 2015 nochmals extrem und völlig unnötig verschärft mit ihrem "wir schaffen das". Ausbaden darf es wie immer der Steuerzahler, der 40 Stunden und mehr die Woche buckeln geht.
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Beitrag Dienstag 23. April 2019, 16:11

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
Das kannst du anderen erzählen. Aber so zu tun als hätte Deutschland mit seinen 0,00003% Anteil am gesamten CO2-Gehalt in der Luft einen bedeutenden Einfluss auf das Klima, ist einfach lächerlich. Da haben Politik und Medien ja ganze Arbeit geleistet. :lol: :lol: :lol:


das hab ich nirgends behauptet. Aber der Anteil Deutschlands ist beträchtlich. Mir geht es auch nicht darum, dass NUR Deutschland was machen soll. Aber Deutschland ist ganz gewiss nicht in der Lage, mit dem Finger auf andere zu zeigen und sich daher zurückzulehnen. Genau das war ja dein Argument.

formelchen hat geschrieben:
Und kommen wir zu den grünen Vielfliegern:

Die Fotos von Katharina Schulze aus Kalifornien, wo sie aus einem Plastikbecher (!!!) Eis gegessen hat, waren von einer Privatreise. Deshalb gab es ja (zu Recht) den Aufschrei. Es ist einfach heuchlerisch, den Menschen vorschreiben zu wollen wie viel sie fliegen oder womit sie sich im Alltag fortbewegen sollen und dann aber gleichzeitig sowas zu tun und das auch noch öffentlich zur Schau zu stellen.

Und in Zeiten von Skype und Videokonferenzen muss man nicht permanent mit einer ganzen Delegation durch die Welt reisen, während man gleichzeitig in jede Kamera jammert der CO2-Ausstoß sei viel zu hoch. Gerade die Grünen sollten sich an ihre eigenen Maßstäbe halten.


Darüber kann man diskutieren. Aber die Sache ist doch die: Es darf einfach kein Eis mehr aus Plastikbecher geben und schon kann jeder beruhigt Eis kaufen. Es gibt doch genug Ansätze, was zu tun, dass man nicht mal merkt. Das Eis wird doch eh jedes Jahr teurer, dann soll es halt nochmal 20 Cent teurer werden, aber dafür gibt es nur noch Waffeln – die lassen ich einfach mitessen. Aber da sind wir halt wieder dabei, dass der Mensch selber eben nicht weiß, wie man zu leben halt. Also muss es dafür Regeln geben.

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 16:23

Beiträge: 19558
MichaelZ hat geschrieben:

das hab ich nirgends behauptet. Aber der Anteil Deutschlands ist beträchtlich. Mir geht es auch nicht darum, dass NUR Deutschland was machen soll. Aber Deutschland ist ganz gewiss nicht in der Lage, mit dem Finger auf andere zu zeigen und sich daher zurückzulehnen. Genau das war ja dein Argument.


Na das habe ich so ja nicht gesagt.

Ich habe gesagt, das Gretelchen soll ihre Propaganda dort betreiben, wo viel mehr Einsparpotential vorhanden ist als hier in D. Nämlich in China, in den USA oder Indien.

Dass hier in D alles perfekt ist habe ich nie gesagt. Aber wenn wir uns anschauen warum unser CO2-Ausstoß relativ hoch ist, landen wir nunmal gezwungenermaßen beim Thema Atomenergie. Da fährt Deutschland ein Kurs den die Grünen wollten und dieser Kurs hat eben mehr CO2-Ausstoß zur Folge.

Nur ist es eben so, dass wir in D schon die höchsten Stromkosten weltweit haben und jetzt will man uns auch noch in anderen Bereichen gängeln, Stichwort CO2-Steuer. Und das alles nur, weil die Politik jahrelang geschlafen hat.



formelchen hat geschrieben:
Und kommen wir zu den grünen Vielfliegern:

Die Fotos von Katharina Schulze aus Kalifornien, wo sie aus einem Plastikbecher (!!!) Eis gegessen hat, waren von einer Privatreise. Deshalb gab es ja (zu Recht) den Aufschrei. Es ist einfach heuchlerisch, den Menschen vorschreiben zu wollen wie viel sie fliegen oder womit sie sich im Alltag fortbewegen sollen und dann aber gleichzeitig sowas zu tun und das auch noch öffentlich zur Schau zu stellen.

Und in Zeiten von Skype und Videokonferenzen muss man nicht permanent mit einer ganzen Delegation durch die Welt reisen, während man gleichzeitig in jede Kamera jammert der CO2-Ausstoß sei viel zu hoch. Gerade die Grünen sollten sich an ihre eigenen Maßstäbe halten.


MichaelZ hat geschrieben:
Darüber kann man diskutieren. Aber die Sache ist doch die: Es darf einfach kein Eis mehr aus Plastikbecher geben und schon kann jeder beruhigt Eis kaufen. Es gibt doch genug Ansätze, was zu tun, dass man nicht mal merkt. Das Eis wird doch eh jedes Jahr teurer, dann soll es halt nochmal 20 Cent teurer werden, aber dafür gibt es nur noch Waffeln – die lassen ich einfach mitessen. Aber da sind wir halt wieder dabei, dass der Mensch selber eben nicht weiß, wie man zu leben halt. Also muss es dafür Regeln geben.


Oh man ich bin entsetzt. Du bist ja ein typischer Grüner. Alles regulieren, verbieten und verteuern. Ich bin echt schockiert. :roteyes: :roteyes: :roteyes:

Etwas kreativeres fällt dir dazu nicht ein???

Wie kannst du mit dieser Denkweise überhaupt noch Motorsport unterstützen, das passt irgendwie nicht....

Nur weil etwas wie Eis jedes Jahr teurer wird, machen wir es einfach noch teurer....hahahaha. Geiler Ansatz. Wenn wir das in allen Bereichen machen, weil ja eh alles jährlich teurer wird, dann wird selbst die Ernährung bald ein Luxusgut selbst in reichen Ländern sein.
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Beitrag Dienstag 23. April 2019, 16:51

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
Das ist jetzt aber Haarspalterei. Wenn du dem Reichen was nimmst, wird er ärmer. Natürlich kann er dann trotzdem noch reich sein. Aber Michaels Aussage kam bei mir eben so an, dass die Linken wollen dass Arme reicher werden, ohne dass die Reichen ärmer werden. Und das ist nunmal nicht so.


Das Geld muss ja irgendwo herkommen, also klar, dass den Reichen Geld weggenommen werden muss dafür. Aber es geht eben nicht darum, dass sich Reiche keinen Sportwagen mehr leisten können sollen.

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 16:52

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
Lustig auch, dass du von meinem konkreten Beispiel aus Hamburg nichts hören willst, wo unter rotgrün die Kohle vom anderen Ende der Welt hergeschifft wird. :lol: :lol:


was soll ich dazu sagen? Ich bin kein Grünen-Wähler?
Es gibt keine Partei, die wirklich gute Lösungen bietet. Da würden sie viel zu sehr gegen die Lobby und gegen die Wähler handeln. In der Sache finden Klimaschutz alle gut, aber kosten darfs keinen Cent und in den Urlaub fliegen will ich halt auch 10 Mal im Jahr. So schaut's halt aus.

formelchen hat geschrieben:
Was Frankreich angeht, liegt es NATÜRLICH in erster Linie an der Atomkraft!!!

Hier aus einem Artikel, den ich drunter verlinke. Darin steht auch, dass Frankreich an seinen Emissionen seit 1990 nicht viel verbessert hat:

Auch Frankreich schneidet gut ab und belegt den dritten Platz im Ranking von WWF und Allianz. Für ein Industrieland liegt der Kohlendioxidausstoß relativ niedrig. Umgerechnet emittiert jeder Franzose etwa elf Tonnen CO2-Äquivalente jährlich, jeder Deutsche rund eine Tonne mehr. Die günstigen Zahlen ergeben sich daraus, dass Frankreich einen großen Teil seines Bedarfs durch Kernenergie deckt, etwa 42 Prozent (Deutschland: zwölf Prozent.) Die Emissionen von Treibhausgasen konnten in Frankreich im Vergleich zu 1990 kaum verringert werden.

Quelle: https://www.focus.de/wissen/klima/klima ... 13121.html

Weiterhin wollte es Macron ja auf Kosten der Steuerzahler machen und die Kraftstoffsteuern weiter anheben, was dann zu den "Gelbwesten" führte und letztlich erstmal scheiterte. Du siehst also, tolle Einfälle haben sie in Frankreich auch nicht, um die Klimaziele zu erreichen. Es geht immer zu Lasten der Bürger, die die Folgen dummer Politik ausbaden sollen.



So kommen wir zu Skandinavien und nehmen mal das Beispiel Norwegen. Dort wurden E-Autos massiv vom Staat gefördert durch Zuschüsse beim Kauf, durch Privilegien wie extra Parkplätze oder Fahren auf Busspuren.

Dadurch hat man nun sauberere Luft in Norwegen, man hat den CO2-Ausstoß deutlich gesenkt. PRIMA!!!

Wirklich prima??? Nö, man hat den Schadstoffausstoß nur dorthin verlagert, wo die Batterien für die Autos hergestellt werden. Norwegen macht das also auf Kosten anderer Länder.

Du hast doch oben gesagt man müsse den Schadstoffausstoß deutscher Firmen im Ausland eigentlich Deutschland zurechnen (was natürlich Quatsch ist).

Bei einem solchen Maßstab muss du dann bitte bei Norwegen den Schadtstoffausstoß für deren Auto-Batterien, der ja woanders auf der Welt entsteht, zurechnen. :D) :D)


Ich hab extra betont, dass es nicht um Atomkraftwerk und den reinen CO2-Ausstoß geht. Es gibt zum Beispiel auch Statistiken wie den Klima-Entwicklungsindex, da wird untersucht, wie es vorwärts geht. Also vom Ist-Zustand. Ist ja nicht so, dass Frankreich nach und nach auf Atomkraft umstellt, sondern das ist bei denen seit Jahren so.

Und natürlich habe ich nicht gesagt, dass man das nur bei Deutschland so rechnen muss, sondern bei allen Ländern. Also auch bei Norwegen. Genauso wie ich schon geschrieben habe, dass E-Autos Mist sind. Es ist echt schwierig, wenn du das Geschriebene eines anderen einfach so ignorierst. Norwegen hat Öl en masse, dennoch bauen sie die Erneuerbaren Energien extrem aus. Viel extremer als in Deutschland.

Aber gut machen wir halt so weiter wie bisher. Klimaerwärmung gibt's ja nicht. Oder ist nicht vom Mensch gemacht. Machen wir also weiter. Alles halb so wild. Und wenns dann halt extrem viele Klimaflüchtlinge gibt, dann hat die AfD ja wieder ein Thema auf das sie losgehen können...

Beitrag Dienstag 23. April 2019, 17:02

Beiträge: 39661
formelchen hat geschrieben:
Na das habe ich so ja nicht gesagt.

Ich habe gesagt, das Gretelchen soll ihre Propaganda dort betreiben, wo viel mehr Einsparpotential vorhanden ist als hier in D. Nämlich in China, in den USA oder Indien.

Dass hier in D alles perfekt ist habe ich nie gesagt. Aber wenn wir uns anschauen warum unser CO2-Ausstoß relativ hoch ist, landen wir nunmal gezwungenermaßen beim Thema Atomenergie. Da fährt Deutschland ein Kurs den die Grünen wollten und dieser Kurs hat eben mehr CO2-Ausstoß zur Folge.

Nur ist es eben so, dass wir in D schon die höchsten Stromkosten weltweit haben und jetzt will man uns auch noch in anderen Bereichen gängeln, Stichwort CO2-Steuer. Und das alles nur, weil die Politik jahrelang geschlafen hat.


Ich dachte solche Politiker wie die Grünen (und das muss ja auch für Greta gelten) sollen nicht nach China etc. fliegen... :roteyes:

Fakt ist: Sie Sonne gibt auf die Erdoberfläche pro Jahr 3.770.600.000 Exajoule Energie ab (1 Exajoule = 1 Milliarde mal Milliarde Joule). Die Pflanzen brauchen davon 3000 Exajoule, wir Menschen 500. Schon das sollte machbar sein. Dann kommt aber noch Wind- und Wasserkraft dazu. Es müssen globale Lösungen her, dann wäre es umsetzbar. Dafür muss investiert und subventioniert werden. Aber das ist billiger als die Folgekosten, die da auf uns zukommen. Zumal ja Atom- und Kohlekraft aktiv bzw. passiv ebenfalls subventioniert werden.

formelchen hat geschrieben:
Oh man ich bin entsetzt. Du bist ja ein typischer Grüner. Alles regulieren, verbieten und verteuern. Ich bin echt schockiert. :roteyes: :roteyes: :roteyes:

Etwas kreativeres fällt dir dazu nicht ein???

Wie kannst du mit dieser Denkweise überhaupt noch Motorsport unterstützen, das passt irgendwie nicht....

Nur weil etwas wie Eis jedes Jahr teurer wird, machen wir es einfach noch teurer....hahahaha. Geiler Ansatz. Wenn wir das in allen Bereichen machen, weil ja eh alles jährlich teurer wird, dann wird selbst die Ernährung bald ein Luxusgut selbst in reichen Ländern sein.


Okay wir halten fest: Es bleibt einfach alles so wie ist. Wie weil 20 Cent mehr fürs Eis wäre fatal. :drink:

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