Bikes - Seitenwagenpilot im ersten Rennen verunglückt

Todesfall bei Tourist Trophy auf Isle of Man

Das gefährlichste Motorradrennen der Welt, die Tourist Trophy auf der Isle of Man, hat ihren ersten Todesfall in diesem Jahr.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - Nur einen Tag nach dem tragischen Unfall von Luis Salom im Moto2-Training von Barcelona fordert der Motorsport sein nächstes Todesopfer. Dieses Mal ist die Tourist Trophy auf der Isle of Man Schauplatz des Unglücks. Im ersten Seitenwagen-Rennen der TT in diesem Jahr ließ am Samstag der Australier Dwight Beare sein Leben. Er wurde nur 27 Jahre alt.

Der ursprünglich aus Melbourne stammende Beare, der aber in Onchan auf der Isle of Man lebte, starb nach einem Unfall in der Nähe der Streckenpassage 'Rhencullen'. Sein Beifahrer Ben Binns wurde sofort in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist stabil. Er dürfte mit einem gebrochenen Knöchel davongekommen sein. Das Rennen wurde nach dem Unfall natürlich sofort durch Rote Flaggen abgebrochen.

Beare debütierte erst vor zwei Jahren bei der Tourist Trophy. In seinem zweiten Rennen holte er den zwölften Platz, damals noch mit Vater Noel als Beifahrer an seiner Seite. Im Vorjahr wurde das Gespann mit Vater und Sohn Beare 17. im ersten Rennen. Dwight Beare ist der 247. Fahrer in der 109-jährigen Geschichte der Isle of Man TT, der tödlich verunglückte.

Unser Mitgefühl gilt der Familie und den Freunden von Dwight Beare. Ruhe in Frieden.


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