Wer in den neuen A3 einsteigt, merkt sofort: Hier hat Audi sichtbar Hand angelegt. Im Mittelpunkt steht ein neues Curved Display, das aus dem 11,9 Zoll großen Virtual Cockpit und einem 12,8 Zoll großen Panoramadisplay besteht. Damit rückt der A3 optisch deutlich näher an größere Modelle wie den Audi A5 oder Audi Q6 e-tron heran.
Dazu kommt ein komplett neu gezeichnetes Dashboard mit breiterer horizontaler Linienführung, neuen Materialien und einer sichtbar aufgeräumteren Mittelkonsole.

Ein kleines, aber praktisches Detail: Das induktive Ladefach ist nun stärker zum Fahrer ausgerichtet und lädt Smartphones mit bis zu 25 Watt.
Audi will das Fahren entspannter machen
Die größere Veränderung steckt jedoch in den Assistenzsystemen. Audi baut den adaptiven Fahrassistenten deutlich aus. Er kombiniert nun Spurführung und Abstandstempomat bis 210 km/h und kann auf Autobahnen sogar eigenständig Spurwechsel durchführen.

Neu ist außerdem eine Funktion, die vor roten Ampeln automatisch abbremst und bei Grün wieder anfährt – solange das Fahrzeug nicht vollständig zum Stillstand gekommen ist.
Der A3 orientiert sich künftig an der durchschnittlichen Geschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer auf derselben Strecke und kann so sein Verhalten intelligenter anpassen.

Mit neuen 360-Grad-Kameras erkennt der A3 Parklücken selbstständig und übernimmt das komplette Manöver. Mit dem neuen Parkassistenten Pro geht sogar noch mehr: Per Smartphone kann der Fahrer außerhalb des Fahrzeugs bleiben und das Einparken remote starten. Dabei kann sich der A3 bis zu fünf individuelle Parkmanöver merken.
Die A3-Familie bleibt breit aufgestellt
Neben dem klassischen Sportback und der Limousine bleibt auch der höhergelegte allstreet im Programm.

Bei den Antrieben bleibt die Auswahl ebenfalls groß: Benziner und Diesel starten bei 116 PS und reichen bis 150 PS.
Dazu kommen die Plug-in-Hybride mit 204 oder 272 PS, die inzwischen bis zu 143 Kilometer elektrisch schaffen sollen. Zusätzlich steigt die Anhängelast der Hybridmodelle auf 1.700 Kilogramm.
S3 und RS 3 bleiben die schärfsten Varianten
Wer mehr Performance sucht, wird weiterhin beim Audi S3 und Audi RS 3 fündig. Der S3 bleibt beim bekannten 333-PS-Vierzylinder, während der RS 3 weiterhin auf den legendären 2,5-Liter-Fünfzylinder mit 400 PS setzt.

Beide Modelle verfügen über quattro-Allrad und Torque Splitter, der die Kraft variabel zwischen den Hinterrädern verteilt und das Einlenkverhalten deutlich schärfer macht.

Neu sind vor allem optische Details: Eigene Badges im Singleframe und spezifische Tagfahrlichtsignaturen sollen die Sportmodelle künftig stärker vom Rest der Baureihe abgrenzen.
Preise steigen moderat
Die überarbeiteten A3-Modelle kommen ab Mitte September 2026 in den Handel. Der Einstieg beginnt bei 31.850 Euro für den Sportback. Wer zum Plug-in-Hybrid greift, startet bei 45.350 Euro.

Der S3 kostet künftig mindestens 57.200 Euro, während der RS 3 bei 68.500 Euro beginnt.

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