Der Hyundai NEXO der zweiten Generation wurde 2025 auf der Seoul Mobility Show vorgestellt und bietet eine beeindruckende Kombination aus Brennstoffzellentechnologie, Effizienz und Leistung. Mit einer Reichweite von 700 Kilometern und einer Tankzeit von nur fünf Minuten hebt sich der NEXO von anderen Fahrzeugen ab. Er bietet nicht nur hohe Leistung, sondern auch eine verbesserte Anhängelast, was ihn vielseitig und praktisch für den Alltag macht. Doch bevor wir uns die neue Generation ansehen, werfen wir einen Blick zurück.
Das war die erste Generation
Der erste NEXO wurde 2018 eingeführt und hatte bereits eine Reichweite von 600 Kilometern. Das Auto war eines der ersten Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb und legte den Grundstein für die Weiterentwicklung dieser Technologie. Mit einer Länge von 4,67 Metern war der NEXO ein kompaktes Crossover-SUV und für autonomes Fahren nach Level 4 vorgesehen. Die Maximalleistung der ersten Modellgeneration betrug 163 PS. Den ersten NEXO bot man übrigens auch in Deutschland bis 2023 an. Insgesamt konnten hierzulande laut dem KBA jedoch nur 1.064 Autos zugelassen werden. Der neue NEXO soll diese Zahl nun deutlich steigern.
Mehr Reichweite und Leistung durch neue Brennstoffzelle
Die neue Generation des NEXO nutzt eine weiterentwickelte Brennstoffzellentechnologie, die sowohl die Reichweite als auch die Performance steigert. Die Systemleistung wurde auf 258 PS erhöht, während aerodynamische Verbesserungen dazu beitragen, die Effizienz weiter zu maximieren. Auch die Reichweite wurde deutlich gesteigert und liegt nun bei 700 Kilometern. Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert der Koreaner in 7,9 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 179 km/h. Die Länge des Fahrzeugs ist im Vergleich zum Vorgänger etwas gewachsen und beträgt nun 4,75 Meter.
Design-Änderungen durch kantigeren Look und Pixegrafik

Optisch hat der neue NEXO mit dem Fahrzeug der ersten Generation wenig gemeinsam. Das Design ist jetzt deutlich kantiger und SUV-artiger geworden. Die Formensprache wird durch die Hyundai-typische Pixel-Grafik unterstrichen, die besonders an den Leuchten auffällt. Neben der markanten Front sticht vor allem das Heck hervor, ebenso wie die dreieckige Gestaltung der C- bzw. D-Säule. Betrachtet man das Fahrzeug von hinten, erinnert der NEXO sogar ein wenig an den Pontiac Aztek von 2001.
Digitales Interieur mit speziellen Sitzen
Im Innenraum unterscheidet sich der NEXO kaum vom neuen Ioniq 6. Neben den zusammenhängenden Cockpit-Monitoren gibt es an den Seiten zusätzliche Displays für die digitalen Außenspiegel. Ein paar wenige Tasten befinden sich noch unterhalb der Lüftungsdüsen sowie in der Mittelkonsole. Die Sitze sind mit einer Relax-Funktion ausgestattet und können sich weit nach hinten neigen. Zudem kann man eine zusätzliche Beinauflage ausfahren. Auch die Sitze im Fond lassen sich individuell verstellen und sogar belüften. Hinter der Rückbank gibt es ein Stauvolumen von 993 Litern nach SAE-Norm. Zu den Sicherheits-Features gehört unter anderem der neue Abstandstempomat, der nun bis zum vollständigen Stopp bremst. Im Stop-and-Go-Verkehr wird anschließend automatisch wieder beschleunigt.

Noch 2025 im Handel
Die Markteinführung des neuen Hyundai NEXO ist noch für dieses Jahr geplant. Zu den Preisen hat sich der Hersteller bislang noch nicht geäußert. Der Markt für Wasserstoffautos hat sich weltweit langsamer entwickelt als erwartet. Die Verkaufszahlen sind in den letzten Jahren zurückgegangen, und 2024 wurden weltweit nur rund 12.866 Brennstoffzellenfahrzeuge verkauft. Dennoch setzen große Hersteller wie Hyundai und Toyota weiterhin auf Wasserstofftechnologie. Ob der Hyundai NEXO das Ruder herumreißen kann, bleibt abzuwarten.

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