ADAC GT Masters

Asch und Ludwig: Meister-Dreamteam im Ferrari wiedervereint

Sebastian Asch startet 2019 für HB Racing im ADAC GT Masters. Meisterduo von 2015 vereint: Sebastian Asch und Luca Ludwig teilen sich den Ferrari 488 GT3.

Motorsport-Magazin.com - Die Trendfarbe für Sebastian Asch wird 2019 rot! Der Ammerbucher startet ab dieser Saison mit dem HB Racing Team im ADAC GT Masters. Den Ferrari 488 GT3 teilt sich der 32-Jährige mit Luca Ludwig. Damit ist das Meister-Dreamteam aus der Saison 2015 wieder vereint, denn die Söhne der Rennfahrerlegenden Roland Asch und Klaus Ludwig teilten sich bereits 2015 und 2016 ein Auto.

Das Ziel für Aschs insgesamt zwölfte Saison in der 'Liga der Supersportwagen' ist klar: Der einzige Zweifach-Meister der Serie (2012 und 2015) will seinen Rekord verteidigen und am liebsten mit einem dritten Titel ausbauen. Mit zehn Siegen liegt der Ammerbucher aktuell auf Platz vier der ewigen Bestenliste. Neben seinem fahrerischen Können ist er auch durch sein abgeschlossenes Studium der Fahrzeugtechnik eine große Hilfe in der Datenanalyse und Fahrzeugabstimmung.

HB Racing geht in seine zweite Saison im ADAC GT Masters mit Ferrari. Das österreichische Team brachte zur Begeisterung der Fans 2018 die Traditionsmarke in die Serie zurück. Ein Einstand nach Maß: Direkt am ersten Rennwochenende in Oschersleben schaffte der Ferrari 488 GT3 den Sprung aufs Podium. An gleichem Ort startet auch die Saison 2019 Ende April. Der ADAC GT Masters-Kalender umfasst 2019 sieben Veranstaltungen in Deutschland und dem nahen Ausland. Alle Rennen werden live und in voller Länge auf SPORT1 im TV sowie online übertragen.

Zur neuen Saison wartet auch das Reglement mit einigen entscheidenden Änderungen auf. Darunter die Handicap-Gewichte. Asch und Ludwig sind durch ihre starken Leistungen in der FIA Kategorie Gold gelistet. Um Chancengleichheit unter den Fahrern des ADAC GT Masters zu gewährleisten, hätte dies bisher ein Zusatzgewicht von 30 Kilogramm bedeutet. Ab der neuen Saison sind für zwei "Professional Drivers" nur noch 20 Kilogramm vorgeschrieben. Zudem erhalten zukünftig Fahrer bis Platz 15 Punkte, vormals bekamen nur die Top-10 Zählbares.

Drei Fragen an Sebastian Asch

Nach vielen Jahren im Mercedes startet für dich jetzt das Abenteuer Ferrari. Wie fällt die erste Bilanz nach den Testfahrten aus?
Es hat von Anfang an alles recht gut funktioniert. Ich habe mich im Auto wohlgefühlt und hatte keine Probleme mit der Umgewöhnung. Am Ende ist es auch ein GT3-Auto mit vier Rädern und einem Lenkrad. Ich muss damit einfach klarkommen und bin überzeugt, dass das auch super klappen wird. Ich hatte eine schöne Zeit mit Mercedes-AMG und habe auch zwei Titel mit dieser Marke gewonnen, aber jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung mit HB Racing im Ferrari.

Alles ist nicht neu für dich. Mit Luca Ludwig bekommst du einen alten Bekannten an die Seite...
Das freut mich natürlich besonders. Wir waren schon zwei Jahre zusammen unterwegs und haben 2015 den Titel im ADAC GT Masters gemeinsam gewonnen. Entsprechend schön ist es, jetzt wieder mit ihm anzugreifen. Es ist auch ein großer Vorteil, dass er bereits im vergangenen Jahr bei HB Racing war und den Ferrari gut kennt. Als wir zudem gehört haben, dass der ADAC das Handicap-Gewicht für zwei Profi-Fahrer reduziert, war die Kombination perfekt. Diese Regeländerung war wichtig, denn teilweise sind einige Silber-Fahrer schon fast auf dem Niveau von Gold-Piloten und wir hatten klare Nachteile.

Also ist dieses Jahr Titel Nummer drei fest im Visier?
Es muss sehr viel zusammenpassen - nicht zuletzt die BoP (Balance of Perfomance). Bei diesem starken Feld möchte ich mich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und von uns als klaren Titelkandidaten sprechen. Gleichzeitig würde ich nicht antreten, wenn ich nicht wüsste, dass ich die Chance auf die Meisterschaft habe. Mit HB Racing, Luca und mir haben wir ein starkes Paket. Alle im Team sind hochmotiviert und gut drauf. Es passt menschlich wie professionell. Die Rahmenbedingungen stimmen also, jetzt müssen nur noch die Ergebnisse kommen.


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