ADAC GT Masters

Fahrerduo de luxe: HCB-Rutronik mit Niederhauser/van der Linde

Patric Niederhauser kehrt ins ADAC GT Masters zurück. Doppeltes Programm: Einsatz in der GT4 European Series für KTM-Werksteam True Racing.

Motorsport-Magazin.com - Sayonara und willkommen zurück: Nach einer großartigen Saison in der Blancpain GT Series Asia mit drei Siegen, vier Podiumsplatzierungen und Gesamtrang drei in der Fahrerwertung geht Patric Niederhauser 2019 im ADAC GT Masters an den Start. Dabei teilt sich der Schweizer einen von HCB-Rutronik Racing eingesetzten Audi R8 LMS mit Kelvin van der Linde, ADAC GT Masters-Champion von 2014.

2018 ging der 27-Jährige für Reiter Engineering im Blancpain GT Series Endurance Cup und für einen Gastauftritt im GT4 Central European Cup in Most an den Start. Begeistert von seiner Performance und seinem Talent, erhielt Niederhauser nun außerdem das Angebot, einen KTM X-Bow für das KTM-Werksteam True Racing im Rahmen der GT4 European Series zu pilotieren. Teamkollege wird hier KTM-Werksfahrer Reinhard Kofler.

Die Saison beginnt für Niederhauser mit dem ersten Lauf der GT4 European Series in Monza vom 12. bis 14. April.

Patric, nach einem erfolgreichen Jahr auf den größten Strecken Asiens nun zurück ins ADAC GT Masters. Wie kam es dazu?
Patric Niederhauser: Ich hatte in Asien eine tolle und erfolgreiche Zeit. Gleichzeitig stand ich seit längerem in regelmäßigem Kontakt zu HCB-Rutronik Racing. Sie sind neu im ADAC GT Masters, aber ich kenne einige aus dem Team bereits aus der Vergangenheit, unter anderem meinen Teamkollegen Kelvin. Ich bin froh, wieder zurück zu sein und die neue Saison mit einer starken und erfolgshungrigen Mannschaft in Angriff zu nehmen.

Welche Ziele hast du dir für dein Comeback im ADAC GT Masters gesetzt?
Patric Niederhauser: Unsere persönlichen Ziele haben wir sehr hoch gesteckt. Das gesamte Paket sieht äußerst vielversprechend aus. Kelvin ist ein unglaublich talentierter Fahrer und ich weiß auch, wozu ich imstande bin. Das Team ist insgesamt top besetzt und mit dem Audi R8 LMS haben wir ein fantastisches Auto, mit dem wir in der Lage sein sollten, bei jedem Rennen um Topplatzierungen zu fahren. HCB-Rutronik Racing ist zwar ein neues Team im ADAC GT Masters, aber sie wissen genau, was es braucht, um in einem derart starken Fahrerfeld gut aufgestellt zu sein.

Kelvin hat bereits einen Titel in der Tasche und hat den zweiten vergangenes Jahr nur knapp verpasst. Verspürst du Druck, unbedingt liefern zu müssen?
Patric Niederhauser: Würde ich nicht liefern, würde ich nicht mehr im Motorsport auf diesem hohen Niveau unterwegs sein. Das Entscheidende ist, wie man mit Druck umgeht. Er hat für mich eine positive Assoziation. Denn wenn ich ihn verspüre, dann weiß ich, dass ich auf einem guten Weg bin. Wenn ich im hinteren Feld unterwegs bin, habe ich auch keinen Druck. Kämpfe ich jedoch um Top-Positionen, sieht es anders aus.

Du bist 2019 nicht nur im ADAC GT Masters am Start...
Patric Niederhauser: Ich hatte vergangene Saison die Möglichkeit, für Reiter Engineering an den Start zu gehen. Mit dem Zweifach-Sieg beim Saisonauftakt des GT4 Central European Cups in Most haben wir eine tolle Basis für eine weitere Zusammenarbeit geschaffen. Ich werde in der GT4 European Series für das KTM-Werksteam True Racing an den Start gehen. Das Cockpit des KTM X-Bow teile ich mir dabei mit Reinhard Kofler, der seit langem KTM-Werkspilot ist. Die Mannschaft ist absolut top besetzt. Die Voraussetzungen, das volle Potenzial aus dem KTM X-Bow auszuschöpfen, sind gegeben. Daher ist das erklärte Ziel ganz klar der Gewinn der Meisterschaft. Die enge Verbindung zu Reiter Engineering bleibt weiter erhalten, denn sie werden das Auto weitestgehend betreuen. Außerdem unterstütze ich sie in der Entwicklungs- und Testarbeit kräftig. Mir steht ein sehr volles, abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm bevor, auf das ich mich unglaublich freue.


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