ADAC GT Masters

ADAC GT Masters: Honda Team Schubert erstmals mit zwei NSX GT3

Esteban Guerrieri und Philipp Frommenwiler debütieren im zweiten Honda NSX GT3. Das Duo unterstützt die Junioren Christopher Dreyspring und Giorgio Maggi.

Motorsport-Magazin.com - Honda-Power hoch zwei in Österreich: Erstmals tritt das Honda Team Schubert mit zwei Honda NSX GT3 im ADAC GT Masters an. Beim kommenden Rennwochenende auf dem Red Bull Ring (8. bis 10. Juni) wechseln sich die beiden erfahrenen Piloten Esteban Guerrieri und Philipp Frommenwiler am Steuer des spektakulären Sportwagens aus Japan ab.

Guerrieri und Frommenwiler ergänzen das Fahreraufgebot neben den beiden Youngsters Christopher Dreyspring und Giorgio Maggi. Beim dritten Rennwochenende der Saison 2018 in Spielberg möchte das Honda Team Schubert seine steile Lernkurve fortsetzen. Die erfolgreiche Mannschaft aus Oschersleben bestreitet seine erste Saison mit dem Honda NSX GT3 im ADAC GT Masters und setzt den Rennwagen als einziges Team in ganz Europa ein.

Der Argentinier Guerrieri gehört zu den erfolgreichsten Tourenwagenpiloten der Welt. In der laufenden Saison der WTCR Tourenwagenmeisterschaft gewann der Honda-Werksfahrer ein Rennen im Rahmen des 24-Stunden-Klassikers auf der legendären Nürburgring-Nordschleife und erzielte insgesamt zwei Podiumsplatzierungen. 2017 schloss er die Vorgängerserie WTCC mit drei Siegen und fünf Podestplätzen auf dem vierten Gesamtrang ab.

Guerrieri startet am kommenden Wochenende zum ersten Mal im ADAC GT Masters und erstmals in einem GT3-Rennwagen. Bei Testfahrten im Vorfeld konnte sich der 33-Jährige mit dem Honda NSX GT3 vertraut machen. Dabei hinterließ der im Motorsport erfahrene Guerrieri einen hervorragenden Eindruck und stellte einmal mehr seine Anpassungsfähigkeit unter Beweis. Teamkollege Frommenwiler ist ein bekanntes Gesicht im ADAC GT Masters. 2013 und 2014 trat der Schweizer bereits in der Liga der Supersportwagen an. In dieser Zeit erzielte er drei Podestplätze und startete ein Rennen aus der Pole Position. Frommenwiler gilt als absoluter Sportwagenspezialist und Allrounder. In diesem Jahr ging er unter anderem bei den 24 Stunden am Nürburgring, dem 24-Stunden-Rennen von Daytona sowie den 12 Stunden in Sebring an den Start.

Frommenwiler und das Honda Team Schubert sind bestens miteinander vertraut. Der 28-Jährige unterstützte in der Vergangenheit unter anderem die beiden Team-Junioren Dreyspring und Maggi als Referenzfahrer. Frommenwiler möchte seine gesammelten Kenntnisse mit dem Honda NSX GT3 gemeinsam mit Guerrieri auf dem Red Bull Ring in zählbare Resultate umwandeln.

Teammanager Frank Link: "Ich bin schon sehr gespannt auf unsere Premiere mit dem zweiten Honda NSX GT3 in Österreich. Dazu begrüße ich Esteban und Philipp ganz herzlich in unserem Team. Esteban hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass er auf Anhieb schnell ist. Nach seinem Test im Honda NSX GT3 habe ich daran überhaupt keine Zweifel. Mit Philipp verbindet uns eine ausgezeichnete Zusammenarbeit und wir freuen uns, dass er seine Erfahrung und seinen Speed nun auch für uns unter Rennbedingungen unter Beweis stellen kann. Der Red Bull Ring bedeutet eine weitere neue Herausforderung für unser Team. Mit doppelter Honda-Power und unserer schlagkräftigen Truppe haben wir uns die Punkteränge zum Ziel gesetzt. Ein großes Dankeschön gilt auch JAS Motorsport, die uns den Einsatz des zweiten Honda NSX GT3 in der Kürze der Zeit mitermöglicht haben."

Technischer Leiter Axel Randolph: "Ich freue mich sehr, dass wir zum ersten Mal mit zwei Honda NSX GT3 im ADAC GT Masters an den Start gehen. Der Einsatz des zweiten Rennwagens ist für uns auch aus technischer Sicht sehr wichtig, um das Auto optimal weiterentwickeln zu können. Wir sind das einzige Team in Europa, das mit dem neuen Honda NSX GT3 antritt - eine besondere Aufgabe und Herausforderung für uns. Mit dem zweiten Auto steht uns eine perfekte Referenz zur Verfügung, um die Fahrzeuge unter Rennbedingungen miteinander vergleichen zu können. Es ist toll, dass wir mit Esteban und Philipp zwei Piloten mit großer Erfahrung für dieses anspruchsvolle Projekt gewinnen konnten. Und natürlich hoffe ich, dass wir in Spielberg zählbare Resultate erzielen können."


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