ADAC GT Masters

Herausforderung Lausitzring - Alpina möchte zurück in die Erfolgsspur

Nach dem ernüchternden Rennwochenende im österreichischen Spielberg schielt die giftgrüne ALPINA-Crew nun auf ein Spitzenergebnis in der Lausitz.

Motorsport-Magazin.com - ALPINA stellt sich im ADAC GT Masters der nächsten Herausforderung: Auf dem Lausitzring, rund 60 Kilometer von Dresden entfernt, startet ALPINA mit dem BMW ALPINA B6 GT3 und Titelverteidiger Dino Lunardi und Maxime Martin in das drittletzte Rennwochenende der Saison 2012. Vor dem Rennen auf dem Lausitzring sind Lunardi/Martin Tabellenzweite mit nur drei Punkten Rückstand. In der Teamwertung liegt ALPINA ebenfalls auf dem zweiten Rang. ALPINA erwartet bei den zwei Läufen auf Deutschlands östlichster Rennstrecke allerdings erneut ein schwieriges Wochenende.

Im Meisterjahr 2011 hat ALPINA mit zwei vierten Plätzen auf dem Weg zum Titel am Lausitzring gut gepunktet. Obwohl die Rennstrecke, die aus einer Kombination eines Highspeed-Ovals und einer klassischen Rennstrecke im Innenteil besteht, nicht das ideale Terrain für den BMW ALPINA B6 GT3 ist, gelang ALPINA 2011 mit guter Taktik in beiden Läufen eine solide Punkteausbeute.

Zusatzgewicht nicht mehr an Bord

Die Schlagdistanz zur Tabellenspitze zu halten ist auch am kommenden Wochenende das Ziel von ALPINA. Nach einem ernüchternden Wochenende zuletzt in Österreich, als der BMW ALPINA B6 GT3 von Lunardi/Martin aufgrund eines hohen Erfolgsgewichtes von 50 Kilogramm ohne Punkte blieb, können die Tabellenzweiten in der Lausitz nun zumindest ohne Erfolgsballast starten.

"Auch ohne Ballast an Bord wird es kein einfaches Wochenende für uns, denn die Strecke liegt unserem Auto nicht besonders gut", prognostiziert Dino Lunardi. "Wir haben zwar im vergangenen Jahr auf dem Lausitzring zwei gute Ergebnisse eingefahren, hatten aber zwei sehr gute Rennen und viel Glück. Am kommenden Wochenende wird es wesentlich schwerer. Porsche und Corvette waren vor einem Jahr sehr stark und sind auch aktuell wieder gut in Form. Für uns heißt es an diesem Wochenende: konstant sein, kein Risiko eingehen und Punkte mitnehmen. Jeder Fehler kann in dieser Phase der Meisterschaft fatale Folgen haben und bei den letzten beiden Läufen der Saison auf dem Nürburgring und in Hockenheim kommen wieder Strecken, auf denen wir die Stärken unseres BMW ALPINA ausspielen können."

Jeder Fehler kann in dieser Phase der Meisterschaft fatale Folgen haben.
Dino Lunardi

"Punkte sammeln ist an diesem Wochenende ganz klar unser Ziel", gibt ALPINA-Teamchef Andreas Bovensiepen vor. "Ich bin froh, wenn wir es im Qualifying in die Top-Zehn schaffen. Vom reinen Speed werden allerdings im Rennen Ergebnisse in den Top-Fünf für uns ohne außergewöhnliche Umstände kaum machbar sein. Seit dem Saisonbeginn wurde von den Veranstaltern das Basisgewicht des BMW ALPINA B6 GT3 erhöht und zudem die Leistung beschnitten. Wie sich diese Maßnahmen ausgewirkt haben, hat sich auf dem Red Bull Ring deutlich gezeigt. Da nun gegenüber Audi, BMW und Aston Martin für das Rennen auf dem Lausitzring Zugeständnisse beim Gewicht gemacht wurden wird der Wettbewerb in der Schlussphase der Meisterschaft nochmals härter. Wir müssen am Wochenende das Beste aus der Situation machen, um bei den beiden Finalrennen auf dem Nürburgring und in Hockenheim wieder anzugreifen."

Die Rennen im Fernsehen

Einen zweiten BMW ALPINA B6 GT3 bringt das ALPINA-Kundenteam LIQUI MOLY Team Engstler für Florian Spengler und Johannes Leidinger an den Start. Nachdem Spengler/Leidinger schon auf dem Red Bull Ring mit teils schnellen Zeiten beeindruckten, hoffen die Engstler-Piloten auf dem Lausitzring auf eine weiter steigende Formkurve.

Die beiden Läufe des ADAC GT Masters vom Lausitzring werden live vom TV-Sender kabel eins am Samstag und Sonntag jeweils ab 12.15 Uhr übertragen. Der Sportsender SPORT1 zeigt eine Zusammenfassung am 1. September um 14.00 Uhr.


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