MotoGP - Honda macht Fortschritte mit 2015er-Prototyp

Kleine Verbesserungen an aktuellem Bike

Das Repsol-Honda-Team beendete am Donnerstag die dreitägigen Testfahrten in Brünn, bei denen man erste Erfahrungen mit dem nächstjährigen Motorrad sammelte.
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Motorsport-Magazin.com - Nach insgesamt 290 Runden am Automotodrom Brünn sind die seit Dienstag andauernden Testfahrten von Repsol Honda am Donnerstag zu Ende gegangen. Marc Marquez und Dani Pedrosa fuhren am letzten Tag noch einmal sowohl mit ihrem aktuellen Motorrad als auch dem Prototypen für die Saison 2015.

Das Wichtigste ist, dass wir das neue Motorrad ausprobieren und ein positives Feedback liefern konnten.
Marc Marquez

"Der Test ist insgesamt ziemlich gut verlaufen, aber vor allem am letzten Tag hatte die Strecke ein wirklich gutes Gripniveau. Die Zeiten waren wirklich in Ordnung und wir konnten ein paar neue Dinge ausprobieren und ein paar Vermutungen für den 2015er-Prototyp bestätigen. Das Wichtigste ist, dass wir das neue Motorrad ausprobieren und ein positives Feedback liefern konnten", meint Marquez.

Marquez ging auch bei den Testfahrten ans Limit, wie zwei Stürze beweisen - Foto: Repsol

Doch auch mit seinem aktuellen Arbeitsgerät konnte der Weltmeister, der am letzten Tag noch einmal 46 Umläufe abspulte, Fortschritte machen: "Honda hat uns einige neue Teile für die aktuelle RC213V zur Verfügung gestellte und wir konnten einige Dinge an der Elektronik und den Bremsen sowie ein paar zusätzliche Setupvarianten zu den bisher verwendeten testen. Wir sind viele Runden gefahren und haben eine Menge Daten gesammelt. Jetzt können wir uns alle mal eine wohlverdiente Pause gönnen."

Pedrosa hofft auf schnelle Fortschritte

Einige Veränderungen haben wir mehr im Hinblick auf die Zukunft getroffen, andere können wir schon unmittelbar in den nächsten Rennen nützen.
Dani Pedrosa

Dani Pedrosa umrundete die Strecke am Donnerstag nur 16 Mal, in Verbindung mit den beiden vorangegangenen Tagen aber genug. "Wir haben hier viele Runden gedreht. Das Wetter war größtenteils gut und wir konnten viele Dinge ausprobieren, besonders ein paar Kleinigkeiten am Motorrad. Einige Veränderungen haben wir mehr im Hinblick auf die Zukunft getroffen, andere können wir schon unmittelbar in den nächsten Rennen nützen. Insgesamt bin ich glücklich mit den drei Tagen, denn wir haben mit der Elektronik einige Schritte vorwärts gemacht. Wir werden sehen, ob uns das mit dem Motorrad weiterbringt", gibt sich der WM-Zweite abwartend.

Auch über die nächstjährige Honda-Maschine wollte er sich noch kein exaktes Urteil bilden: "Wir konnten das neue Bike testen und ein paar Kilometer damit fahren, aber wir werden noch deutlich mehr Testarbeit benötigen, um es wirklich weiterentwickeln zu können."


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