MotoGP - Aleix Espargaro zaubert sich auf Startplatz vier

Mit Traumrunde in Startreihe zwei

Aleix Espargaro stellte beim Qualifying zum MotoGP-Rennen in Argentinien seine Sonderklasse einmal mehr unter Beweis. Startplatz vier als Belohnung.
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Motorsport-Magazin.com - Die Qualifikation für das Rennen in Termas de Rio Hondo verlief für den MotoGP-Rennstall Forward gewohnt gemischt. Open-Superstar Aleix Espargaro kämpfte auf seinem Yamaha-Production-Racer wie bereits die gesamte Saison an der Spitze des Qualifying-Feldes mit und belegte mit einer Top-Zeit von 1:38.794 Minuten letztlich Startplatz vier. Teamkollege Colin Edwards scheiterte hingegen bereits im Q1 und musste sich mit seiner Bestzeit von 1:40.476 Minuten mit Rang vierzehn der Qualifikation begnügen.

Ich bin mir auch sicher, auf die Distanz im Rennen eine konstant gute Geschwindigkeit hinlegen zu können
Aleix Espargaro

Espargaro zeigte sich angesichts von nur knapp einer Sekunde Rückstand auf Rekord-Pilot Marc Marquez mit seinem Tagwerk hochzufrieden: "Ich bin wirklich glücklich, denn ich habe nicht nur eine gute Startposition, sondern bin mir auch sicher, auf die Distanz im Rennen eine konstant gute Geschwindigkeit hinlegen zu können". Vor allem das gute Gefühl auf dem für das Rennen auf dem aggressiven Untergrund unerlässlichen harten Reifen stimmt Espargaro dabei positiv.

Auch an einem ansonsten perfekten Tag findet der überehrgeizige Racer jedoch 'ein Haar in der Suppe'. So hätte er auf dem extra für die Open-Klasse angefertigten weichen Reifen gerne einen größeren Zeitgewinn gegenüber den Werks- und Satellitenmaschinen erzielt. "Es ist wirklich schade, dass ich den extra-weichen Reifen nicht so zum Laufen gebracht habe, wie ich wollte, denn ich habe mir doch einen Startplatz in der ersten Reihe erhofft", gesteht der aktuell WM-Fünfte. Für das Rennen peilt er dennoch einen Platz unter den ersten Fünf an.

Edwards mit verbessertem Handling an der Front

Auch Edwards findet trotz seines verfrühten Ausscheidens in der Qualifikation noch Positives. So betrug sein Rückstand auf einen Platz in der Qualifikation der besten Zwölf lediglich drei Zehntelsekunden. "Wir haben heute vor allem das Gefühl für die Front meiner Maschine verbessert, was mich für das Rennen doch positiv stimmt", verrät Edwards, der am Ende der Saison seine lange Karriere beenden wird. "Ich muss nicht mehr so kämpfen wie in den bisherigen Läufen und das ist ein gutes Zeichen. Wir bewegen uns Schritt für Schritt in die richtige Richtung."


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