MotoGP - Q1-Stress und ein blutender Finger bei Tech 3

Durchwachsener Samstag

Bradley Smith und Pol Espargaro sorgten bei ihrem Teamchef Herve Poncharal am Samstag für viele graue Haare.
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Motorsport-Magazin.com - Bradley Smith verpasste im Qualifying in Argentinien die ersten beiden Startreihen. Da er sich nach einem schwachen dritten Training aber schon in Q1 mit diversen Open-Bikes messen musste, war er mit Startplatz 7 dennoch zufrieden. "Schon in Q1 ran zu müssen, war nicht gerade Teil unseres Plans", scherzte der Brite.

Ich habe mich auf Longruns mit gebrauchten Reifen konzentriert um für das Rennen die beste Reifenentscheidung treffen zu können.
Bradley Smith

Seine mäßige Leistung im 3. Training, in dem über den direkten Q2-Einzug entschieden wird, rechtfertigte er wie folgt: "Ich habe mich auf Longruns mit gebrauchten Reifen konzentriert um für das Rennen die beste Reifenentscheidung treffen zu können. Durch die zusätzliche Streckenzeit (in Q1) konnten wir am Ende sogar noch ein paar Einstellungen mehr testen. Das hat uns geholfen."

Mit seiner Leistung im finalen Q2 war Smith allerdings nicht ganz zufrieden: "Ich hatte auf meiner ersten fliegenden Runde mit dem Soft-Reifen einen kleinen Fehler. Nach dem nahm der Grip massiv ab." Ohne dieses Missgeschick hätte sich der Brite einen Platz in der zweiten Reihe zugetraut. Auf diese fehlten am Ende nur neun Tausendstel.

Espargaro mit Sturz im Training

Teamkollege Pol Espargaro verpasste auch im dritten Rennen den Sprung in die Top-10 der Startaufstellung. Er wurde nur Elfter. "Klar bin ich etwas enttäuscht darüber", gestand der Spanier. "Allerdings war ich in den anderen Sessions immer konkurrenzfähig und habe mich auf dem Motorrad gut gefühlt."

Ich konnte mich aber glücklich schätzen, dass nicht mehr passiert ist.
Pol Espargaro

Ein Crash im 3. Training, bei dem er sich eine blutende Wunde am linken kleinen Finger zuzog, brachte Espargaro allerdings etwas aus dem Konzept. "Ich konnte mich aber glücklich schätzen, dass nicht mehr passiert ist", kommentierte der Spanier seinen spektakulären Highsider.

"Leider haben mit danach die wechselhaften Gripverhältnisse und die hohen Temperaturen auch nicht gerade weitergeholfen", so Espargaro, dem es an Optimismus nicht mangelt: "Ich bin überzeugt, dass ich mich am Sonntag mit den anderen Satellitenfahrern messen kann."


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