MotoGP - Redding: Würde Bautista auf 2013er-Honda schlagen

Production-Racer hat zu wenig Leistung

Scott Redding ärgert sich über die mangelnde Leistung seines Bikes und ist sich sicher, Alvaro Bautista mit der letztjährigen Honda zu schlagen.
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Motorsport-Magazin.com - Das Auftaktrennen in seine erste MotoGP-Saison dürfte Scott Redding mächtig Selbstvertrauen gegeben haben. Nachdem er in Katar Nicky Hayden in der Schlussphase noch überholte und somit als Siebenter bester Pilot auf einem Honda-Production-Racer wurde, steckt sich der Brite neue Ziele. Vor Saisonbeginn wollte er so nah wie möglich an Hayden dran sein, nun hat er ihn bereits im ersten Rennen geschlagen und möchte deshalb ab sofort vor dem Weltmeister von 2006 bleiben.

Redding möchte auch näher an die absoluten Spitzenpiloten heranrücken, dafür fehlt ihm derzeit aber das richtige Arbeitsgerät, wie er gegenüber Crash.net erklärte: "Wir brauchen mehr Leistung, das kann jeder sehen. Wir haben in Katar auf der Geraden fünf bis sechs Zehntel verloren. Das Bike hat ein gutes Handling, aber wir liegen bei der Power zu weit zurück. Aleix Espargaro fährt Crutchlows Bike aus dem letzten Jahr mit einem weicheren Reifen und mehr Sprit, also ist es nicht verwunderlich, dass er schnell ist."

Wenn ich Bautistas Motorrad von 2013 hätte und dazu einen weicheren Reifen und mehr Sprit, würde ich ihn schlagen.
Scott Redding

Mit einem ähnlichen Konzept könne er sogar seinen aktuellen Teamkollegen Alvaro Bautista auf der aktuellen Factory-Honda schlagen, so Redding: "Wenn ich Bautistas Motorrad von 2013 hätte und dazu einen weicheren Reifen und mehr Sprit, würde ich ihn schlagen. Im Moment können wir aber nichts machen, es liegt an Honda etwas zu ändern."

Tankgröße als Dorn im Auge

Keinerlei Verständnis hat der Moto2-Vizeweltmeister der letzten Saison für den kleinen Tank der RCV1000R. "Der Tank fasst 22,2 Liter. Ich verstehe nicht, warum wir nicht 24 verwenden können. Es kostet ja nicht viel, den Tank größer zu machen und es würde es uns einen beträchtlichen Vorteil bringen. Sie werden es jetzt auch ändern, aber in Katar musste ich Sprit sparen, was eine völlig neue Erfahrung für mich war. Wenn wir einen größeren Tank haben können wir sicher noch näher an die Spitze herankommen", glaubt der 21-Jährige.


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