MotoGP - FTR-Rahmen lässt auf sich warten

Premiere vielleicht erst bei Saisonauftakt

Der FTR-Rahmen für die Bikes von Colin Edwards und Aleix Espargaro kommt später zum Einsatz als geplant. Womöglich geht man ohne Test in die neue Saison.
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Motorsport-Magazin.com - Ein Motorrad bestehend aus einem Antriebsstrang von Yamaha und einem Rahmen aus dem Hause FTR - das war der Plan beim Rennstall von Forward Racing. Doch derzeit sieht die Situation etwas anders aus. Im Moment entspricht das Motorrad exakt dem Modell, das beispielsweise Cal Crutchlow in der Vorsaison bei Tech3 pilotierte. Es ist also im Prinzip ein Vorjahresmodell der Yamaha M1, sowohl was Motor und Getriebe als auch den Rahmen angeht.

Sie haben bereits ein Chassis gebaut, aber ich war nicht zufrieden damit.
Colin Edwards

Der Grund dafür: Chassislieferant FTR ist mit der Entwicklung des neuen Rahmens in Verzug. Auch Forward-Pilot Colin Edwards kann noch nicht abschätzen, wann man das neue Modell testen kann: "Das steht noch in den Sternen. Sie haben bereits ein Chassis gebaut, aber ich war nicht zufrieden damit. Jetzt treiben wir sie dazu, etwas Gas zu geben. Das Projekt besteht aus Yamaha, FTR und Forward, also hätte ich mir bei den ersten Tests ehrlich gesagt schon etwas erwartet was den Rahmen angeht."

Zahlreiche Experten sind der Meinung, dass die Lieferverzögerung bei FTR kein Nachteil für das Teil sei, schließlich sei der Yamaha-Rahmen deutlich besser. Eine Meinung, die Edwards bei MCN nicht teilt: "Natürlich glauben Yamaha und die ganzen Leute, dass ihr Chassis besser ist. Aber ich bin den FTR-Rahmen schon letztes Jahr gefahren und das Feeling, die Steifigkeit und Flexibilität waren sehr gut. Ich war sehr zufrieden, es wäre also zumindest interessant es zu versuchen."


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