MotoGP - Espargaros Speed kein Anreiz für Open-Ducati

Er fährt einfach gut

Die Open-Klasse ist konkurrenzfähig, dass hat Aleix Espargaro in Sepang bewiesen. Doch Ducati zögert weiterhin mit einem Wechsel in die neue Kategorie.
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Motorsport-Magazin.com - Bei Ducati scheint die Strategie für die kommende Saison weiterhin unklar. Der Start von Yonny Hernandez als Open-Pilot ist bereits fix, doch auch sein Pramac-Teamkollege Andrea Iannone und die Werksfahrer Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso könnten unter dem neuen Open-Reglement starten. Neben vier Litern mehr Sprit und einem weicheren Hinterreifen ist vor allem ein Vorteil der Open-Klasse für die Italiener interessant - die Erlaubnis zur Verwendung von zwölf anstatt fünf Motoren und die Möglichkeit zur Weiterentwicklung dieser.

Es liegt nicht daran, dass er ein Open-Bike hat und das so eine Rakete ist. Er fährt einfach gut.
Cal Crutchlow

Das eine Open-Maschine schnell sein kann bewies Aleix Espargaro auf der FTR-Yamaha des Forward-Teams bereits bei den ersten Testfahrten. Ducati-Pilot Cal Crutchlow sieht den Spanier aber nicht als Gradmesser für sein Team, wie er gegenüber MCN erklärte: "Es macht keinen Unterschied für uns. Das Bike, dass Aleix fährt ist dasselbe das ich im Vorjahr hatte, nur mit etwas mehr Sprit und einem weicheren Reifen. Respekt an ihn, denn er fährt wirklich sehr stark. Es liegt nicht daran, dass er ein Open-Bike hat und das so eine Rakete ist. Er fährt einfach gut."

Der Brite ist der Meinung, dass die guten Testzeiten Espargaros lediglich dem fahrerischen Talent des Spaniers geschuldet sind. "Seine Leistung hat also keinen Einfluss auf unsere Entscheidung, ob wir in die Open-Klasse wechseln oder nicht. Er ist keine Sekunde schneller weil er jetzt eine Open-Maschine fährt. Man könnte ihn auch auf mein Bike aus dem letzten Jahr setzen und er wäre genau so schnell. Es gibt einige andere Dinge auf die wir noch achten müssen, aber am Ende liegt die Entscheidung bei Gigi", verweist er auf Ducati-Boss Dall'Igna.


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