Tipp

MotoGP - Berühmte Dirt-Track-Unfälle

Rossi, Lorenzo, Hayden - alle mussten schon dran glauben

Marc Marquez ist nicht der erste GP-Pilot, der sich mit einem Dirt-Track-Unfall eine Zwangspause verschafft - und mit Sicherheit auch nicht der letzte.
von

Motorsport-Magazin.com - Nicky Hayden: Der Weltmeister aus 2006 schlug gleich doppelt zu. 2008 trat er auf der Supermoto bei den X-Games an, aber stürzte nicht. Dafür kam Hayden nach einem Sprung so hart auf, dass er sich die Ferse verletzte und damit nicht beim Tschechischen GP antreten konnte. Im Winter 2012 brach sich Hayden zudem die linke Schulter bei einem Flat-Track-Ausflug.

Randy de Puniet: Mal was anderes: Der Franzose schlug nicht im Winter zu, sondern trainierte in der Sommerpause 2009 mit Yves Demaria in Aix en Provence auf dem MX-Bike. Das Resultat: Sturz, Bruch des linken Knöchels, OP und eine Schraube. Glücklicherweise konnte er schon beim kommenden GP in Brünn wieder auf der LCR Honda Platz nehmen.

Mit einem gebrochenen linken Knöchel konnte Randy de Puniet dennoch in Brünn antreten - Foto: LCR Honda

Jorge Lorenzo: Im Frühjahr 2010 veröffentlichte Yamaha, dass sich Lorenzo bei einem Motocross-Unfall am Handgelenk verletzte. Der Mallorquiner stellte wenig später klar: Der Unfall geschah nicht beim MX-Training, sondern auf Asphalt mit einem kleinen Motorrad, das nicht mehr als 10 PS hatte. Auch Lorenzo musste damals den zweiten Sepang-Test ausfallen lassen.

'F*ck*, ich habe mein rechtes Schlüsselbein beim Motocross gebrochen' - Foto: Andrea Dovizioso/Twitter

Valentino Rossi: Ja, auch lebenden Legenden mussten schon dran glauben. Nach seinem Sieg beim Saisonauftakt 2010 stürzte Rossi im April beim Training in Pesaro und zog sich eine Prellung am Rücken zu. Auch 'Il Dottore' hatte viel Glück im Unglück: Durch die Katastrophe in Fukushima wurde der Japan-GP damals ans Ende der Saison verlegt und Rossi war bis Jerez wieder auf den Beinen.

Alvaro Bautista: Bei einem Motocross-Unfall im Mai 2010 musste auch Bautista einen herben Sturz verkraften, bei dem er sich das Schlüsselbein brach. Nach einer Operation stand der Spanier trotz großer Anstrengungen beim kommenden Grand Prix in Le Mans nicht am Start.

Andrea Dovizioso: Hach, die Italiener. Zu Beginn des Jahres 2012 machte sich auch Dovizioso lang. Gerade von Tech 3 entlassen und auf dem Weg zu Ducati trainierte er ein wenig Motocross, flog ab und brach sich das rechte Schlüsselbein. Pünktlich zum Testauftakt war Dovizioso allerdings wieder fit.

Hiroshi Aoyama: Im Januar 2013 wurde es dem Japaner in seiner spanischen Wahlheimat zu langweilig. Aoyama ging Motocross fahren und - wie sollte es auch anders sein - stürzte. Der damalige Avintia Racing Pilot brach sich das linke Handgelenk, verpasste aber weder Testfahrten noch Rennen.

Dr. Xavier Mir zur Marquez-Verletzung: (01:26 Min.)

Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x