Formel 1 - Sauber: Quali-Trimm schneller als Renn-Trimm

Schlechte Zuverlässigkeit

Bei Sauber war am Freitag nur ein Auto gut unterwegs - das von Adrian Sutil. Der zweite Bolide streikte immer wieder.
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Motorsport-Magazin.com - Die erste Saisonhälfte hatte wenig Erfreuliches für Sauber zu bieten. Dennoch ging Adrian Sutil guten Mutes in das zwölfte Rennwochenende des Jahres in Spa-Francorchamps. "Punkte sind möglich", sagte der Sauber-Pilot am Donnerstag.

Der Freitag verlief für ihn in Ordnung. "Es war ein guter Tag, und es hat heute Spaß gemacht, auf meiner Lieblingsstrecken zu fahren", teilte Sutil mit. "Ich bin ganz zufrieden mit unserem heutigen Programm, da wir weder im ersten noch im zweiten freien Training größere Probleme hatten. Die Balance des Autos war in Ordnung, aber es gibt durchaus noch Bereiche, die wir optimieren müssen."

Es hat heute Spaß gemacht, auf meiner Lieblingsstrecken zu fahren.
Adrian Sutil

Vor allem die Zuverlässigkeit bereitete den Hinwilern abermals Sorgen. Schon im ersten Training gab es Probleme am Auto von Giedo van der Garde, der für Esteban Gutierrez das Training bestritt. Der Niederländer klagte über wenig Motorleistung. Am Nachmittag hatte auch Gutierrez ähnliche Schwierigkeiten. Bereits nach wenigen Runden versagte die MGUK ihren Dienst und verursachte damit einen Dreher.

"So, wie es derzeit aussieht, sind wir im Qualifikationstrimm schneller als mit der Rennabstimmung, in der das Energiemanagement eine wichtige Rolle spielt", fasste Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke, zusammen. "Wir verlieren im Renntrimm viel an Höchstgeschwindigkeit auf den Geraden. Zudem müssen wir unsere Zuverlässigkeit deutlich verbessern."


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