Formel 1 - Gerücht - Caterham mit zwei neuen Piloten?

Kobayashi und Ericsson ante portas

Giedo van der Garde und Charles Pic werden vermutlich 2014 nicht mehr in der Formel 1 antreten. Caterham hat zwei anderen Piloten im Fokus.
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Motorsport-Magazin.com - Als einziges Team hat Caterham noch nicht bekanntgegeben, mit welchen Piloten man 2014 an den Start geht. Immer wahrscheinlicher wird jedoch, dass weder Giedo van der Garde noch Charles Pic erneut im Cockpit sitzen werden. Bis spätestens 28. Januar, den ersten Tag der Testfahrten in Jerez, wird Caterham verkünden, wer den Zuschlag erhält. Laut italienischen Medienberichten werden Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson als aussichtsreichste Kandidaten gehandelt.

Ericsson könnte in die F1 aufsteigen - Foto: GP2

Kobayashi fuhr von 2010 bis 2012 für Sauber, erhielt jedoch trotz einer starken letzten Saison keinen neuen Vertrag mehr und wechselte in weiterer Folge zu Ferrari auf die Langstrecke. Der Japaner würde nur zu gerne in die Königsklasse zurückkehren und sammelte 2012 für einen Verbleib sogar eine stattliche Summe Geld. Finanzielle Gründe dürften auch ausschlaggebend gewesen sein, sollte Caterham tatsächlich Ericsson verpflichten. Der 23-jährige Schwede verdingte sich zuletzt vier Jahre lang in der GP2 und feierte in dieser Zeit drei Rennsiege.

Den Job des Testfahrers könnte indessen Robin Frijns übernehmen. Der Niederländer wechselte jüngst das Management und erhofft sich dadurch, seine Karriere wieder in Schwung zu bringen. Frijns stand 2013 als Testfahrer bei Sauber unter Vertrag, doch das Team trennte sich aus finanziellen Gründen vorzeitig von ihm.

Redaktionskommentar

Motorsport-Magazin.com meint: Nichts Neues im Gerüchtedschungel. Sowohl Kamui Kobayashi als auch Marcus Ericsson werden bereits seit geraumer Zeit gute Chancen zugebilligt, bei Caterham anzuheuern. Allzu lange werden wir uns bis zur offiziellen Verkündung nicht mehr gedulden müssen, doch es spricht viel für das japanisch-schwedische Duo. Kobayashi bringt die von Caterham geforderte Erfahrung mit und Ericsson verfügt über einen stattlichen finanziellen Hintergrund. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um bei einem Hinterbänklerteam unterzukommen. (Philipp Schajer)


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