Formel 1 - Räikkönen sieht doppelte Punkte gelassen

Nur ein Ziel: Weltmeister

Kimi Räikkönen ist noch ganz der Alte: Doppelte Punkte beim Saisonfinale? Egal. Große Regeländerung? Ebenfalls egal.
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Motorsport-Magazin.com - Wie viel wurde über die neuen Regeln diskutiert und geschrieben? Vermutlich würden sich damit unzählige Bücher füllen lassen. Nur einen lässt wieder einmal alles kalt: Kimi Räikkönen. Bei seinem Antrittsbesuch in Maranello stellte sich der Iceman während einer Ausfahrt im Ferrari FF Fragen zur neuen Saison. "Mein Gefühl ist, dass es nicht so sehr anders sein wird, wie die Leute denken", so Räikkönen über die neue Technik in der Formel 1.

Es sind die Regeln - ob man sie mag, oder nicht, das ändert nichts.
Kimi Räikkönen

"Aber ich kann auch falsch liegen", schränkte er jedoch gleich ein. "Sicherlich wird es für die Techniker sehr schwierig. Schon allein einen neuen Motor und ein neues Getriebe zu bauen ist hart, aber ich glaube nicht, dass es die Fahrer sehr beeinflussen wird." Zwar gibt es ein paar neue Knöpfe auf dem Ferrari-Lenkrad, diese zu lernen sei jedoch einfacher, als sich an die Namen der Ferrari-Ingenieure zu erinnern, scherzte der Weltmeister von 2007.

Ein endgültiges Urteil wollte Räikkönen aber noch nicht fällen, dazu will er ersteinmal die Testfahrten abwarten. Abwarten muss man auch noch, ob beim letzten Rennen der Saison in Abu Dhabi wirklich doppelte Punkte vergeben werden. Sollte es so kommen, wäre das natürlich kein Problem für den Ferrari-Star: "Es ist für alles das gleiche. Es hilft vielleicht dem einen und schadet dem anderen. Demjenigen, dem es hilft, der mag es eben. Aber für mich ist es so, wie es ist. Es sind die Regeln - ob man sie mag, oder nicht, das ändert nichts."

Maranello zu kalt

Die Arbeit mit seinem neuen Renningenieur Antonio Spagnolo funktioniert derzeit schon gut, schließlich arbeitete er bereits zwei Jahre mit ihm zusammen. Der Spanier war damals Räikkönens Daten-Ingenieur. "Ich sehe keinen Grund, wieso die Zusammenarbeit nicht gut werden sollte", gab sich der Finne optimistisch.

Seinem Namen alle Ehre machte der Iceman bei seinem Besuch in Maranello aber nicht. Bei der Ausfahrt durch die von Schnee angehauchte Landschaft rund um Maranello beschwerte er sich über das Wetter. "Es ist hier immer so nebelig. Es fühlt sich wegen der hohen Luftfeuchtigkeit kälter an, als es ist", klagte er. Doch das Wetter in Maranello wird ihn wohl nicht von seinem Ziel abbringen. Und am Ziel gibt es keine Zweifel: "Das einzige, was wir wollen, ist es, die Weltmeisterschaft zu gewinnen."

Die Videos zu Kimi Räikkönens Maranello-Besuch

Kimi Räikkönen zurück in Maranello: (01:52 Min.)
Kimi Räikkönen im Ferrari FF: (01:15 Min.)
Kimi Räikkönen über sein altes neues Team: (02:28 Min.)
Kimi Räikkönen über die neue Formel 1: (02:00 Min.)
Räikkönen: Die Weltmeisterschaft zurückholen: (01:25 Min.)

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