Formel 1 - Schumacher genoss den Freitag in Monza

Einen Schritt näher an der Spitze

Für Michael Schumacher lief der Freitag zweigeteilt: Einer Bestzeit im ersten Training folgte ein DRS-Problem im Zweiten, was die Arbeit aber nicht behinderte.
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Motorsport-Magazin.com - Eines ist klar: Wenn Mercedes in dieser Saison noch erfolgreich sein will, dann ist Monza dazu wohl die beste Gelegenheit. Der auf der Geraden pfeilschnelle Mercedes W03 katapultierte Schumacher im ersten freien Training an die Spitze des Klassements. In der zweiten Session blieb ihm wegen des DRS-Problems nur Rang zehn. "Ich bin mit den beiden Trainingssessions glücklich", sagte der Rekordweltmeister. "Wir haben eine Menge ordentliche Arbeit geleistet, besonders auf den Longruns, auf denen unser Fokus lag."

"Wir haben ein anderes Aeropaket, das wir speziell für Monza entwickelt haben", ließ der 43-jährige durchblicken. "Im Verhältnis zu anderen Austragungsorten sind wir einen Schritt näher an der Spitze." Er freue sich bereits auf die Datenanalyse, um sich ein komplettes Bild von der Situation machen zu können. "Im Prinzip funktioniert alles problemlos", gab er sich zufrieden und konnte auch über die DRS-Probleme hinwegsehen." Auf den Longruns war das überhaupt nicht wichtig. Für eine schnelle Runde war das nicht hilfreich, aber die war heute auch nicht wirklich wichtig."

Wir haben ein anderes Aeropaket, das wir speziell für Monza entwickelt haben. Im Verhältnis zu anderen Austragungsorten sind wir einen Schritt näher an der Spitze.
Michael Schumacher

In vollen Zügen genoss er die Stimmung im königlichen Park: "Es ist immer schön, hier zu sein. Die Tifosi empfangen mich noch immer mit Begeisterung. Ich sage danke dafür und hoffe, dass wir ihnen eine schöne Show liefern können." Bei den Reifen schätzt Schumacher den Härteren etwas stärker ein. In Sachen Zielsetzung ließ er sich nicht in die Karten schauen: "Basierend auf den bisherigen Erkenntnissen muss ich sagen, dass die Top-10 nicht unrealistisch sind", grinste er über seine eigene Aussage, die man vermutlich nicht zu sehr auf die Goldwaage legen sollte.

Auch Ross Brawn gab sich zufrieden: "Wir hatten einen guten Tag. Beide Fahrer sind happy mit der Balance des Fahrzeugs. Wir haben alle nötigen Daten gesammelt und werden uns diese jetzt ansehen, um einen Plan für morgen aufzustellen." Norbert Haug freute sich ebenfalls über einen gelungenen Auftakt: "Das war ein positiver Start auf dieser traditionellen Highspeedstrecke. Nico und Michael haben konstante Rundenzeiten auf beiden Reifen während ihrer Longruns abgespult. Wir scheinen eine gute Basis für morgen zu haben."


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