Gabriele Tarquini konnte das Qualifying der WTCC in Imola dominieren und selbst als er zwei Minuten vor Schluss des zweiten Durchgangs die Box ansteuerte, konnte ihm den besten Startplatz niemand mehr streitig machen. Teamkollege und Weltmeister Yvan Muller wird von Startplatz drei aus ins Rennen gehen, Rickard Rydell machte das SEAT Leon TDI-Trio an der Spitze perfekt.

Auch ins zweite Qualifying gekommen waren je zwei Chevrolet und zwei BMW sowie die anderen beiden TDI-SEATs. Robert Huff konnte sich im Chevrolet schließlich Rang vier sichern und verdrängte damit Tiago Monteiro im SEAT sowie die beiden BMW-Piloten Augusto Farfus und Andy Priaulx auf die Ränge fünf bis sieben. Marc Gene (SEAT), Nicol Nlarini (Chevrolet) und Alain Menu komplettierten die Top Ten. Allerdings konnte letzterer nicht mehr am Q2 teilnehmen, da sein Chevrolet Öl verlor und er Ende des Q1 aufgeben musste.

Sergio Hernandez, Jürg Müller und Alex Zanardi waren die ersten Drei, die es nicht in den zweiten Durchgang geschafft hatten. Bester Privatier wurde Stefano D'Aste auf dem 14. Rang.

Schnellster im ersten Quali war Yvan Muller im SEAT. Seine Markenkollegen im Leon TDI belegten alle vier die Ränge hinter ihm, sodass SEAT geschlossen mit den fünf schnellsten Zeiten in den zweiten Durchgang ging. Und die fünf Piloten machten auch gleich vom Beginn weg der zweiten Session Druck. Man hängte sich zusammen und nutzte den gegenseitigen Windschatten, während die Konkurrenten zunächst nicht auf die Strecke gingen.