Francois Duvals achter Platz in Wales war wichtig für sein Team First Motorsport, Skoda und Duval selbst. Der Belgier ging am letzten Tag kein Risiko ein und sicherte lieber einen WM-Punkt, als ein überhöhtes Risiko einzugehen und Chris Atkinson auf Platz sechs noch abzufangen.
Duval kam drei Minuten vor Harri Rovanperä im zweitbesten Skoda ins Ziel. Ein klares Signal an die anderen Skoda-Teams, die in diesem Jahr dem Fabia von Duval fast immer unterlegen waren.
Denn seit Wochen gibt es Gespräche zwischen First Motorsport und den Tschechen. Hintergrund: First möchte mit finanzieller Hilfe aus Tschechien 2007 als M2 Team mit Duval und Jan Kopecky antreten. Geplant sind 12 Läufe, d.h. alle außer Japan, Neuseeland, Argentinien und Mexiko.
"Noch ist nichts offiziell", sagte Teamchef Willi Collignon der Dernière Heure. "Wir sprechen seit einigen Wochen mit den Tschechen und sind kurz davor eine Einigung zu erzielen. Es ist in meinen Augen eine Frage der Zeit. Ich bin optimistisch. Aber diesmal warte ich alle Garantien ab und lasse mich nicht in eine Falle locken wie im Fall Kizz Me."
Angesichts der starken Auftritte von Duval in diesem Jahr und der Tatsache, dass die Belgier nur magere vier Tage getestet haben, könnte First mit höheren finanziellen Mitteln und besserem Material die Großen ärgern. "Mit den nötigen finanziellen Mitteln und dem entsprechenden Material können wir regelmäßig in die Punkte fahren", ist sich Collignon sicher. "Und das eine oder andere Mal können wir für eine Überraschung sorgen."

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