WRC

Finnland, Tag 3: Sieg für Grönholm

Marcus Grönholm hat seinen 6. Finnland-Sieg in den vergangenen 7 Jahren gefeiert. Sébastien Loeb wurde Zweiter, Mikko Hirvonen Dritter.
von Daniel Grosvarlet

Motorsport-Magazin.com - Mit einer sicheren Fahrt ins Ziel hat sich Marcus Grönholm heute seinen sechsten Finnland-Sieg gesichert. Der Ford-Pilot war die gesamten Tage über der dominierende Fahrer und feierte einen verdienten Sieg. Seinem Konkurrenten Sébastien Loeb nahm er über eine Minute ab.

"Das Auto war perfekt", sagte Grönholm. "Das war eine richtige gute Rallye für mich und das Team. Als ich den Event in den 90ern zum ersten Mal bestritten habe, hätte ich mir niemals vorstellen können, fast alle Rallyes seit 2000 zu gewinnen."

Ich hoffe, dass ich Marcus nächstes Jahr besiegen werde.
Sebastien Loeb

Für Sébastien Loeb, der die Rallye auf Platz zwei beendete, war dies keinesfalls ein Beinbruch. Der Franzose wusste genau im Vorfeld, dass Grönholm auf seiner Heim-Rallye nur schwer zu besiegen sein würde. "Das ist eine der Rallyes, die ich bisher noch nie gewonnen habe", machte Loeb klar. "Bis zum Reifenschaden habe ich Marcus unter Druck setzen können, aber Platz zwei ist auch in Ordnung. Ich bin glücklich und immerhin habe ich acht Punkte in der Fahrer-WM geholt. Ich hoffe, dass ich Marcus nächstes Jahr besiegen werde."

Den starken Ford-Auftritt komplettierte Mikko Hirvonen mit Platz drei und allen vier WP-Bestzeiten am heutigen Tag. "Es war mein Traum zu Hause auf das Podest zu fahren und nun habe ich es geschafft", freute sich der Lokalmatador.

Sein bestes WRC-Resultat egalisierte Henning Solberg, der ebenfalls eine sehr souveräne und abgeklärte Rallye gefahren ist. Mit Platz vier verpasste er das Podium nur knapp.

Ebenfalls stark: die drei Privatiers Gigi Galli, Janne Tuohino und Jussi Välimäki. Dabei fuhr Galli trotz 20-Sekunden-Zeitstrafe im Peugeot 307 WRC auf Platz fünf, während Tuohino als zweitbester Citroen-Pilot abschnitt. Välimäki zeigte einmal mehr, dass der Mitsubishi Lancer ein schnelles Auto ist und ihm entgegenkommt. Erneut in die Punkte schaffte es Jan Kopecky, der Achter wurde.

Nicht in den Punkten: Manfred Stohl auf P9 mit 13 Minuten Rückstand. Matthew Wilson komplettierte die Top-10.


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