Pieter Tsjoen und Matthew Wilson haben in Monte Carlo das beste aus ihren Möglichkeiten gemacht und landeten auf den Plätzen 14 und 15. Die beiden Ford Focus blieben dabei größtenteils unbeschadet. Für Matthew Wilson steht in Schweden der zweite WRC-Lauf in diesem Jahr auf dem Programm, während an seiner Seite der Finne Kosti Katajamaki fahren wird.

"Ich bin noch nie mit dem Ford Focus RS WRC gefahren, aber ich bin schon mal mit WRC's gefahren, als ich letztes Jahr die finnische Rallyemeisterschaft gewann", sagte Katajamaki. "Es sind dieses Jahr einige starke Fahrer am Start, von daher ist es schwer zu sagen, was ein gutes Resultat sein würde. Ich benötige wirklich Erfahrung mit dem Auto und von daher wäre eine Zielankunft mit einigen guten Zeiten schon toll."

Wilson hat dagegen schon "drei Schneerallyes in Finnland vor einem guten Jahr" bestritten. Von daher weiß der 18-Jährige "mehr oder weniger" was auf ihn zukommt. "Einer der Unterschiede zur Monte wird der Speed sein", machte Wilson klar. "Schweden ist wirklich sehr schnell. Jeder sagt, dass es ähnlich wie auf Schotter ist, aber so lange man nicht im Fahrzeug sitzt und mit diesem unglaublichen Speed fährt, kann man es nicht glauben. Aber es wird eine fantastische Erfahrung sein."

Teamchef Malcolm Wilson erinnert sich dabei an seine ersten Erfahrungen im Schnee. "Matthew ist in Monte Carlo toll gefahren und hat das Ziel erreicht - das erwarten wir auch von ihm in Schweden", so Wilson. "Ich erinnere mich an meine erste Schweden Rallye und es war ein tolles Gefühl mit dem Auto auf dem Schnee zu driften. Aus Fahrersicht ist das eine tolle Rallye."