Was hat sich seit der "Dakar" 2005 in der Mannschaft verändert?

Peter Utoft: "Das Team ist von 62 auf 78 Personen angewachsen. Statt vier Volkswagen Race Touareg haben wir fünf Rallyefahrzeuge im Einsatz. Das Wichtigste war, dass wir auf Grund unserer Erfahrungen die Abläufe verbessert haben. Die Einsatzpläne sind in diesem Jahr detaillierter, sie wurden weitgehend schon vor der Rallye aufgestellt, so dass während der Veranstaltung nur Anpassungen an aktuelle Geschehnisse nötig sind."

Worin besteht die Herausforderung der Rallye Dakar aus organisatorischer Sicht?

Peter Utoft: "Unsere Planung muss sicherstellen, dass jedes Teammitglied zur optimalen Zeit am richtigen Einsatzort ist. Wir müssen dazu 78 Mitarbeiter auf 27 Fahrzeugen koordinieren und gleichzeitig wissen, wo sich jedes Teammitglied auf den manchmal mehr als 700 Kilometer langen Service-Routen befindet."

Wie lautet Ihre Zwischenbilanz zu Beginn des letzten Drittels der Rallye?

Peter Utoft: "Obwohl das Team größer ist, so ist es doch sehr gut zusammengewachsen, die Abläufe sind routiniert und ruhig. Alle Teammitglieder müssen unter härtesten Bedingungen eng zusammenarbeiten. In solchen Situationen können erfahrungsgemäß durchaus Spannungen entstehen. Doch es ist uns gelungen, die Mannschaft von vorneherein zusammenzuschweißen. Die Stimmung im Volkswagen Biwak ist unverändert sehr gut."