Bernd Schneider ist ein Mercedes-Urgestein. Seit 1992 fährt der Deutsche in der DTM für die Marke mit dem Stern. Doch an diesem Wochenende wechselt Schneider die Seiten und nimmt am Race of Champions im Stade de France teil. Dort wird Schneider nicht in einem Mercedes Platz nehmen, sondern im traditionellen RoC Buggy, Citroen Xsara WRC, Porsche 911 GT3 und Renault Mégane Trophy.
"Ich denke es wird sehr schwer werden", machte Schneider gegenüber motorsport-magazin.com klar. "Seit 1992 fahre ich nur Mercedes-Benz. Ich habe keine Übung mit anderen Fahrzeugen… Im Ernst, es wird sicherlich eine große Umstellung sein, aber ich habe Freude an Herausforderungen."
Schneider ist ein Neuling beim Race of Champions und wird dort auf Fahrer wie Sébastien Loeb, Jean Alesi und Jeff Gordon treffen. Zusammen mit Armin Schwarz nimmt Schneider für das Team Deutschland an der Nationenwertung teil. "Ich habe mir vorgenommen viel Spaß mit Armin Schwarz zu haben und hoffe mit ihm, einen schönen Abschluss seiner Karriere feiern zu können", so Schneider. "Ich kenne ihn seit nunmehr 20 Jahren. Aber wir sind noch nie zusammen gefahren. Ich hoffe sehr ihm bei seinem letzten Auftritt zu einem Sieg verhelfen und einiges von ihm dazu lernen zu können."
Ein Race of Champions auf Schalke?
Ein Urteil über den Kurs wird Schneider erst am Samstagabend fällen können, aber wäre solch eine Veranstaltung auch in Deutschland realisierbar? "Die Idee finde ich gut", sagte Schneider. "In den letzten Jahren konnte man beobachten, dass Sport-Events immer mehr in Städten stattfinden. In Deutschland kommen ja die verschiedenen Veranstaltungen in der Arena auf Schalke sehr gut beim Publikum an. Veranstaltungen, wie das RoC, sollten auch in Deutschland öfters stattfinden."

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