WRC

WRC Rallye Deutschland 2018: Tänak mit Bestzeit auf Prüfung 1

Toyota-Pilot Ott Tänak sichert sich beim Auftakt des deutschen Laufs der Rallye-Weltmeisterschaft die Bestzeit. WM-Spitzenreiter Thierry Neuville auf P13.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Vorjahressieger Ott Tänak hat auf der ersten Prüfung der Rallye Deutschland die Bestzeit erzielt und übernachtet damit als Führender. Die 2,04 Kilometer lange Super Special Stage St. Wendel bewältigte der Toyota-Pilot in einer Zeit von 2:11.2 Minuten. WRC2-Pilot Kalle Rovanperä, Sohn des ehemaligen WRC-Piloten Harri Rovanperä, war im Skoda Fabia R5 nur 0,1 Sekunden langsamer. Auf der engen Zuschauerprüfung in St. Wendel machte sich der Leistungsunterschied zu den WRC-Boliden kaum bemerkbar. Daher schafften mehrere WRC2-Piloten den Sprung in die Top-10.

Platz drei ging an WRC2-Pilot Ole Christian Veiby vor Hyundai-Pilot Dani Sordo, der die Rallye Deutschland 2013 gewann. Auf Rang fünf folgte WRC2-Pilot Jan Kopecky im Skoda Fabia R5. Als Sechster wurde Sebastien Ogier geführt, der bei der Hatz durch die mit Strohballen abgesteckte Strecke einen seiner Außenspiegel verlor.

Andreas Mikkelsen reihte sich mit einer Sekunde Rückstand auf Spitzenreiter Tänak auf Rang sieben ein. Die Marschalls hielten den Norweger am Start fest, da Arbeiten an der Strecke vorgenommen werden mussten. Mikkelsen stellte den Motor ab. Er bekam nur wenige Sekunden Zeit, ihn wieder zu starten und war damit etwas im Nachteil. Teamkollege und WM-Spitzenreiter Thierry Neuville landet auf Platz 13.

Hinter Craig Breen komplettierten die beiden WRC2-Piloten Umberto Scandola und Kajetan Kajetanowicz die Top-10. Mads Östberg fand sich nur auf Rang 21 wieder und beklagte sich über mangelnde Motorleistung in seinem Citroen C3 WRC.

Die meisten WRC-Piloten touchierten im Laufe ihrer Fahrt den einen oder anderen Heuballen. Latvala schob sogar einen der Ballen aus dem Weg und würgte kurz darauf den Motor seines Yaris WRC ab.

Am Freitag stehen Prüfungen in den Weinbergen entlang der Mosel über insgesamt mehr als 100 Kilometer auf dem Programm. Laut Vorhersage wird das Wetter unbeständig, was die ohnehin schon kniffligen, engen Wege in den Weinbergen noch anspruchsvoller machen könnte.


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