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WRC - Die Szenen der Rallye Argentinien - Teil 1

Die El Condor wird ihrem Ruf gerecht

Das zweite Jahr in Folge war die abschließende Power Stage in Argentinien ein Krimi. Vor Indiana-Jones-Kulisse gab es für einen Fahrer aber kein Happy End.

Fahrer der Rallye

Es mag kein märchenhaftes Happy End gegeben haben, aber Elfyn Evans gewinnt diese Auszeichnung in Argentinien, nachdem er 16 Prüfungen lang der Führende war. Nachdem er am Freitag die Spitze übernommen hatte, beeindruckte der Waliser mit einer Serie von Bestzeiten und baute seinen Vorsprung bis Prüfung 10 auf mehr als eine Minute aus. Als der erfahrene Thierry Neuville dann aufholte, war die Spannung bis zur letzten Prüfung hoch, doch Evans hörte sich bei der Analyse am Ende jeder Prüfung so gefasst wie immer an. Er mag nicht das Ergebnis geholt haben, das in diesem Fall für ihn bestimmt schien, aber Evans hat sich als ein weiterer Siegkandidat in der Saison 2017 herauskristallisiert.

Die Prüfung des Wochenendes

Es ist immer am besten, wenn Rallyes erst auf der letzten Prüfung entschieden werden. Die live im Fernsehen übertragene Power Stage 'El Condor' war die Bühne für einen Krimi zwischen Neuville und Evans. Die Tatsache, dass 'El Condor' nun schon das zweite Jahr in Folge ein packendes Finale bot, festigt den Ruf als Legende im WRC-Kalender. Man muss diesen Ort gesehen haben: Nirgendwo sonst müssen die Fahrer zwischen Felsen von der Größe eines Hauses ihren Weg finden und über Brücken fahren, die aussehen, als würden sie vom Set des Films 'Jäger des verlorenen Schatzes' stammen.

Mads Östberg zeigte bis zu seinen technischen Problemen auf - Foto: Sutton

Die Überraschung der Rallye

In dieser Kategorie gewinnt Mads Östberg. Er beeindruckte bei seinem gerade einmal zweiten Start in der WRC in diesem Jahr und seinem erstem Auftritt auf Schotter im 2017er Ford Fiesta. Während er zur vierten Prüfung Rang drei belegte, hielt sich Mads an eine 'geheime', vor dem Event festgelegte Strategie und lag zwei Prüfungen später schon auf Platz zwei. Bremsprobleme, der Verlust seines Heckflügels und Hydraulikprobleme stoppten die Attacke des Norwegers. Aber er zeigte, dass er mit der Spitze mithalten kann, wenn sein Auto gut läuft.

Eine Rallye zum Vergessen

Normalerweise bezieht sich diese Kategorie auf einen Fahrer, aber nach dem doppelten Ausfall auf der vierten Prüfung will Citroen die Rallye Argentinien 2017 wohl am liebsten vergessen. Dieselbe heftige Kompression war für das Aus sowohl von Kris Meeke als auch Craig Breen verantwortlich. Als ob es noch nicht schlimm genug war, zwei Autos auf einer Prüfung zu verlieren, war der Samstag genauso schlimm. Meeke überschlug sich in seinem C3 ein zweites Mal und Breen verbrachte die gesamte Etappe im Niemandsland. Letzten Endes kam keines der Autos ins Ziel. Das war nicht das Ergebnis, das man von den zehnmaligen Argentinien-Siegern erwartet hatte.


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