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WRC

Argentinien-Sieg steigert Selbstvertrauen - Matton: Ziele von Citroen bleiben gleich

Nach dem Doppelsieg in Argentinien bleibt Citroen auf dem Teppich und korrigiert die Ziele vor der Rallye Portugal nicht nach oben.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Citroen reist nach dem Sieg von Kris Meeke, mit Platz zwei in der Fahrerwertung durch Mads Östberg und Platz zwei in der Herstellerwertung selbstbewusst nach Portugal. Hinzu kommt eine modifizierte Aerodynamik und neue Lackierung, die in Portugal Premiere feiert und laut Teamchef Yves Matton die Energie und die Dynamik des Teams widerspiegeln soll.

Der Doppelsieg in Argentinien ist die erste Bestätigung für unseren Fortschritt.
Yves Matton

"Die Ziele bleiben die gleichen wie zu Saisonbeginn", betonte Matton. "Wir haben gezeigt, dass die DS3 WRCs und unsere Teams wettbewerbsfähig sind. 2014 haben wir ein langfristiges Projekt begonnen, mit dem Ziel, mit Kris und Mads zu gewinnen. Der Doppelsieg in Argentinien ist die erste Bestätigung für unseren Fortschritt. Der nächste Schritt wird sein, in Portugal eine gute Leistung zu erbringen."

Meeke sieht im Umzug der Rallye Portugal in den Norden einen Vorteil für sich, da Erfahrung eine weniger wichtige Rolle spielen wird. Zudem hat der Sieg in Argentinien für ihn einiges verändert. "Nachdem ich meine erste WRC-Rallye gewonnen habe, ist vielleicht ein wenig der Druck weg", meinte der Nordire.

Ich werde mir keine neuen Ziele setzen.
Kris Meeke

"Ich weiß, dass wir noch viel zu tun haben, um bei allen Rallyes wettbewerbsfähig zu sein, aber der Sieg hat uns Selbstvertrauen gegeben. Wir müssen weitermachen und bei unserer Strategie bleiben", betonte er. "Ich werde mir keine neuen Ziele setzen. Ich muss einfach sehr konstant sein und vermeiden, Fehler zu machen."

Auch für Teamkollege Östberg lief es zuletzt rund, denn er verbuchte in Mexiko und Argentinien jeweils den zweiten Platz. "Das Team hat hervorragende Arbeit geleistet und der Doppelsieg bei der letzten Rallye war perfekt für unser Selbstvertrauen", unterstrich er. Das Ziel für Portugal lautet, den Trend fortzusetzen. "Wir werden zu Beginn die gleiche Pace wählen müssen und pushen, falls nötig. Wobei wir auch im Hinterkopf behalten müssen, dass wir für die Meisterschaft Punkte sammeln müssen."


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