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Loeb kämpft mit dem Auto - Argentinien: Ogier setzt die Pace und ist sauer

Sebastien Ogier führt die Rallye Argentinien mit knappem Vorsprung vor Mikko Hirvonen an. Den dritten Platz hat Rückkehrer Sebastien Loeb inne.
von Marion Rott

Motorsport-Magazin.com - Die ersten beiden Prüfungen des Donnerstags in Argentinien sind beendet und es zeigt sich das bekannte Bild der Saison. Sebastien Ogier liegt mit seinem Volkswagen Polo R WRC mit einer Gesamtzeit von 1:01:04.0 Stunden an der Spitze. In der weiteren Reihenfolge gab es Veränderungen. Sebastien Loeb musste seinen zweiten Platz an Mikko Hirvonen abtreten.

Sebastien Ogier war wenig über die angeblich taktischen Spielchen von Citroen begeistert - Foto: Volkswagen Motorsport

Einfach wurde es den Piloten zum Auftakt der fünften Station 2013 nicht gemacht. Regen und Nebel beherrschten die Prüfungen und stellten eine große Herausforderung dar. Am besten meisterte diese Ogier, der WP2 für sich entschied. Der zweite Sieg ging dem Franzosen allerdings verloren, da er anscheinend auf der Strecke von Dani Sordo aufgehalten wurde. Somit reduzierte sich sein Vorsprung auf 3,6 Sekunden - die Reaktion fiel deutlich aus. "Sie [Citroen] haben eine gute Strategie", so Ogier voller Wut. "Dani startete vor uns und blockierte uns drei oder vier Mal."

Die zweite Prüfung des Tages ging an Hirvonen, der selbst mehr als überrascht war, da er die letzten Kilometer der Prüfung auf einem zerstörten Reifen unterwegs war. "Ich bin einfach weitergefahren, aber die letzten Kilometer waren wirklich schwierig", erklärte der Finne. Nach einigen Änderungen ist nun auch Loeb wieder vorne dabei. Der Champion war zwischenzeitlich auf Rang vier abgerutscht und klagte über Übersteuern und fehlenden Rhythmus.

An Rhythmus mangelte es dem neuen Viertplatzierten Jari-Matti Latvala zwar nicht, dafür an Reifen. "Ich konnte auf dieser Prüfung nichts ausrichten, die Reifen waren völlig am Ende", zeigte sich der Finne etwas enttäuscht über den Verlust von Rang zwei.

Einen sehr schlechten Tag erlebte Citroen-Mann Sordo. Nach dem Superspecial am Mittwochabend fehlten ihm nur 1,9 Sekunden zur Spitze, doch dann ging es weit nach hinten. Bereits auf Sta. Catalina /La Pampa verlor der Spanier 26,7 Sekunden, auf WP3 dann der Schock. Durch einen Fehler überschlug sich der Spanier und verlor 7:25 Minuten. "Wir sind wirklich richtig enttäuscht", war Sordo am Ende der Prüfung frustriert über seinen Fehler. Zu den Vorwürfen des Blockierens von Ogier gab es keine Aussagen des Citroen-Piloten.


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