Die siebte und damit vorletzte Saisonstation in der FIA WEC steht für Sportwagen-Pilot Stefan Mücke Stefan mit dem Sechs-Stunden-Rennen von Bahrain am Samstag auf dem Programm. Der Aston-Martin-Werksfahrer aus Berlin, der sich das Cockpit des Vantage V8 GTE wieder mit seinem britischen Teamkollegen Darren Turner teilt, freut sich schon auf Flutlicht-Nachtrennen auf der 5,412 Kilometer langen Piste in der Wüste südlich der Hauptstadt Manama, auf der auch die Formel 1 ihre Runden dreht.

"Das ist schon eine spezielle Veranstaltung mit einem grandiosen Umfeld und einem Rennen in den Sonnenuntergang und die Nacht hinein auf einem komplett hell erleuchteten Kurs", sagt der 32-Jährige, der im Vorjahr in Bahrain an zweiter Stelle in der GTE Pro Klasse liegend mit technischem Defekt ausgefallen war und damit den Titel der GT-Fahrer in der Langstrecken-Weltmeisterschaft verpasste. Am Ende wurde er Dritter und Vize-Weltmeister mit Aston Martin. Im Fahrer-Klassement liegen Mücke und Turner derzeit an neunter Stelle und können das Podest in der Endabrechnung wohl kaum noch erreichen.

Alles geben für das Podium

"Trotzdem werden wir natürlich alles daran setzen, in Bahrain auf dem Podium in unserer Klasse zu stehen. Und wenn es die oberste Stufe werden sollte, würde ich mich besonders freuen", sagt Stefan Mücke, der vor zwei Wochen beim Rennen im chinesischen Schanghai die erste Pole-Position der Saison und die schnellste Rennrunde herausgefahren hatte, aber nach viereinhalb Stunden in Führung liegend nach Motorproblemen ausgeschieden war. Bisher steht für das deutsch-britische Duo ein WEC-Saisonsieg in der GTE Pro Klasse (Austin/USA) zu Buche.

"Es wäre schön, wenn wir unsere Bilanz aufbessern könnten", sagt der Berliner, für den bereits am Donnerstag in der Wüstenhitze - für Samstag sind Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad Celsius vorhergesagt - Trainingssitzungen kurz vor Sonnenuntergang und in der Nacht anstanden. Das Qualifying wird am Freitag nach Sonnenuntergang ausgetragen.