Allan McNish, geboren am 29. Dezember 1969 in Dumfries, Schottland, begann seine Motorsportkarriere 1981 in der schottischen Kartmeisterschaft, die er sechs Mal in Folge gewann. 1987 wechselte er in die Formel Ford und stieg über die Formel 3 1990 in die FIA Formel 3000 auf, wo er in seiner ersten Saison den vierten Platz belegte.
1993 wurde er Testfahrer bei Benetton und sammelte wertvolle Erfahrung, besonders durch Michael Schumacher. 1995 trat er der Formel 3000 bei Stewart Racing bei und erzielte mehrere Podestplätze. 1997 wechselte McNish in die amerikanische GT Porsche Serie, wo er in seiner ersten Saison drei Rennen gewann. 1999 nahm er für Toyota am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil und setzte einen neuen Rundenrekord.
Ab 2000 fuhr McNish für Audi in der American Le Mans Series und bestritt erneut das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 2001 wurde er Entwicklungsfahrer bei Toyota in der Formel 1 und gab 2002 sein Debüt als Stammpilot, bevor eine Verletzung beim Großen Preis von Japan seine Saison beendete. Trotz mehrerer Achtungserfolge fand er 2003 kein neues Stammcockpit.
Meilenstein 24 Stunden Le Mans
McNish gewann gleich drei Mal das legendäre 24-Stunden-Rennden in Le Mans. – 1998 auf Porsche sowie 2008 und 2013 auf Audi. 2013 krönte sich der Schotte auch zum Meister in der WEC an der Seite von Tom Kristensen und Loic Duval ehe er seinen Rennhelm endgültig an den Nagel hängte.
Karriere im Management
Nach seiner aktiven Rennfahrerkarriere hatte McNish mehrere Führungspositionen inne, darunter die des Koordinationsleiters für den Audi Group Motorsport und des Teamchefs von Audi Sport ABT Schaeffler in der Formel E. Zuletzt leitete er das Fahrerentwicklungsprogramm des Teams. Im April 2026 wurde er zum Renndirektor des Audi F1-Teams befördert. In seiner neuen Funktion wird er direkt an Mattia Binotto berichten.
