Superbike WSBK

Checa kann sich zweiten Sturz nicht erklären - Badovini ist auf der Heimstrecke glücklich

Ayrton Badovini machte in der Superpole von Imola zwar einen Fehler mit den Reifen, war aber zufrieden. Carlos Checa hatte einige Sorgen.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Nach seiner starken Leistung in Trainings und Qualifikationen war Ayrton Badovini in Imola auch in der Superpole schnell unterwegs. "Ich freue mich, denn wir sind am Wochenende gewachsen. Wir haben eine gute Pace und kamen in Superpole drei. Es ist nur schade, das sich den zweiten Qualifyer verschwendet habe, denn wenn ich den in der letzten Phase noch gehabt hätte, hätte ich mich sicherlich besser qualifiziert", sagte er nach Platz acht.

Ich bin natürlich enttäuscht
Carlos Checa

Das Wichtigste sei allerdings, dass er sich verbessert habe und nun weiß, in welchen Bereichen noch Arbeit an der Panigale 1199 aufwartet. "Unsere Fans und Freunde sind alle hier, um uns zu unterstützen. Schließlich bekommt Ducati in Imola immer viel Aufmerksamkeit, also konzentrieren wir uns auf die Rennen am Sonntag - das wird ein großartiger Renntag", ergänzte der Lokalmatador.

Carlos Checa stürzte am Samstag zwei Mal und muss beide Rennen von Platz 13 aus angehen. "Ich bin natürlich enttäuscht. Beim Sturz heute Nachmittag bekam ich einen Schlag auf den rechten Bizeps, ich hoffe, dass es nur eine Prellung ist, aber ich werde das im Clinica Mobile noch einmal checken lassen", schilderte der Weltmeister aus 2011, der hofft so am Sonntag keine Probleme zu haben. "Der Sturz heute Morgen war nicht außergewöhnlich, aber der am Nachmittag war komisch."

"Ich bin mir nicht sicher, was passiert ist. Ich habe das auf jeden Fall nicht gebraucht und heute Abend werden wir uns noch einmal die Daten ansehen, um zu schauen, ob wir herausfinden, wie das passieren konnte und was wir für die Rennen morgen zu tun haben", fuhr Checa fort, der sich momentan in einer schwierigen Phase befinde. "Ich hatte erwartet, hier in Imola besser zu sein, da ich mich nun auch körperlich besser fühle. Es wird nicht leicht morgen, aber ich tue, was ich kann."


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