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Organisatoren versprechen GP2-Probleme zu beheben

Obwohl der erste GP2-Test letzte Woche als positiv abgehakt wurde, gab es einige Kinderkrankheiten die nun zu beheben sind.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Obwohl der neue GP2-Renner aus dem Hause Dallara schon vor dem ersten Test in der letzten Woche in Paul Ricard beinahe 6.000 Testmeilen mit Allan McNish und Franck Montagny absolviert hatte, traten beim ersten Test der zwölf Kundenteams diverse technische Probleme mit den Bremsen, der Kupplung, der Antriebswelle oder dem Heckflügel auf.

"Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Test zufrieden", erklärte Neel Jani. "Aber das Auto ist noch sehr unzuverlässig. Die Bremsscheiben sind unterdimensioniert. Nach zehn Runden kann man sie abschreiben. Auch im Getriebebereich gibt es noch einiges zu verbessern."

Die schlimmsten Zwischenfälle erlebten Ex-Minardi-Pilot Gianmaria Bruni und Renault-Jungstar Heikki Kovalainen, die einen Brems- respektive Heckflügeldefekt hinnehmen mussten, einen Einschlag aber vermeiden konnten.

"Man kann nicht 12 neue Autos zum ersten Mal testen und dann erwarten, dass es keine Startschwierigkeiten gibt", versuchte GP2-Organisator Bruno Michel die Gemüter zu beruhigen. "Deshalb bestreiten wir Testfahrten. Um diese Probleme zu erkennen und sicherzustellen, dass sie vor dem nächsten Test beseitigt werden. Die Probleme sind kleiner Natur und der erste Test verlief gut."