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Motorsport / Kolumne

Ellen Lohr: Leider total verwachst

Ellen hatte keinen schönen Start in das Heimrennwochenenden beim Truck GP auf dem Nürburgring. Jetzt heißt die Devise: Attacke!
von Ellen Lohr

Motorsport-Magazin.com - Normalerweise sind Truck-Rennen Zwei-Tages-Veranstaltungen, aber hier am Ring ist alles anders. Da beginnt das Rennen bereits am Donnerstag mit intensiven Pressefahrten und auch heute am Freitag gibt es reichlich zu tun.

Zwei Freie Trainings und das erste Qualifying stehen auf dem Programm. Um direkt auf den Punkt zu kommen: Wir haben verwachst. Wir werden das erste Rennen des Wochenendes morgen (fast) vom letzten Platz angehen müssen. Die Einzigen, die noch mehr Pech an der Backe hatten, sind mein Teamkollege Dominique Orsini, der bereits auf der Zufahrt zur Boxengasse liegen geblieben ist, und Norbert Kiss, der wegen Disqualifikation aufgrund von technischen Unregelmäßigkeiten von ganz hinten starten muss.

Meinen Startplatz haben wir uns eindeutig selbst zuzuschreiben.
Ellen Lohr

Meinen Startplatz haben wir uns eindeutig selbst zuzuschreiben. Erstens, weil meine einzige schnelle Runde wegen Überfahrens der weißen Linie am Ausgang Start-Ziel gestrichen wurde, und zweitens, weil es meine einzige schnelle Runde bleiben sollte. Beim zweiten Versuch streikt Mr. T, unser Truck, und will dem Motor nicht mehr genug Diesel zur Verfügung stellen.

Für uns wird es also hart, denn in der "internen Mercedes-Meisterschaft", die weit im hinteren Feld ausgetragen wird, haben wir mit den beiden Lenzens, Vater (King vom Ring) Heinz Werner und Sohn Sascha harte Konkurrenz.

Insgesamt 25 Starter gehen morgen ins Rennen und glaubt mir, vorne wird genau so hart gekämpft werden wie hinten. Die Zuschauer können sich auf spannende Rennen freuen, da bin ich mir sicher.