Seit dem furchtbaren Auffahrunfall vor dem Rennen der Moto3 in Malaysia bangt die Motorrad-Welt um das Leben von Noah Dettwiler. Der schwer verletzte Schweizer wurde per Helikopter zu Operationen im Krankenhaus in Kuala Lumpur geflogen. Am Montag gibt es nun eine neue Stellungnahme seitens des CIP Green Power Teams und seines engsten Umfelds. Diese macht Hoffnung, obwohl die Lage sich weiter ernst darstellt.
Statement von Familien und Team: Noah Dettwiler stabil, aber kritisch
Das Statement, welches von CIP Green Power, Dettwilers Familie, seinem Management und von Mentor Tom Lüthi gezeichnet ist, lautet wie folgt:
"Noah unterlief mehrere Operationen in den letzten paar Stunden. Laut den behandelnden Ärzten ist sein Zustand stabil, aber immer noch kritisch. Wir hoffen auf ihr Verständnis, wenn wir darum bitten, dass die Privatsphäre von Noah und seiner Familie respektiert werden soll. Wir möchten uns bei allen für die unglaubliche Unterstützung und die Nachrichten bedanken."
Dettwiler-Umfeld dementiert Kommentare von MotoGP-Arzt
Gegenüber der spanischen Zeitung 'AS' äußerte MotoGP-Chefarzt Dr. Angel Charte weitere Details. "Die Operationen haben ihn stabilisiert, aber es ist immer noch kritisch", meinte auch er. Dettwiler werde auf einem niedrigen Level künstlich beatmet, das größte Problem seien derzeit der schwankende Hirndruck und die erhöhte Herzfrequenz. In einer Not-Operation sei Dettwiler außerdem die schwer verletzte Milz entfernt worden. Weitere ernste Verletzungen im Bauchraum gebe es nicht zu verzeichnen. In Rücksprache mit Motorsport-Magazin.com dementierte Dettwilers Umfeld diese Aussagen jedoch. Genauere Informationen zu Dettwilers Zustand über das oben angeführte Statement hinaus sollen zu gegebener Zeit veröffentlicht werden.
Dr. Charte äußerte sich außerdem zum Zustand des zweiten Unfallopfers. Bei Jose Rueda hatte es bereits am Sonntag erste Entwarnung gegeben. Der Moto3-Weltmeister erlitt ein "leichtes Schädeltrauma, Brusttrauma und einen Handbruch". Rueda sei transportfähig und werde nun nach Europa ins Krankenhaus nach Barcelona gebracht, wo seine Hand operiert werden soll.
Motorsport-Magazin.com ist in Gedanken weiterhin bei Noah Dettwiler und seinen Angehörigen. Wir hoffen, bald über weitere positive Entwicklungen berichten zu können. Außerdem wünschen wir Jose Rueda eine erfolgreiche Genesung.



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