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R-Motorsport bei den Gulf 12 Hours in Abu Dhabi auf P6

Erster Renneinsatz des neuen Aston Martin Vantage V8 GT3 mit R-Motorsport. Sechster in der GT3 Pro-Klasse und 18. im Gesamtklassement.

Motorsport-Magazin.com - Der letzte Renneinsatz für R-Motorsport auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi war zugleich ein Debüt für das Team. Denn der Schweizer Rennstall aus Niederwil setzte zum ersten Mal das brandneue GT3-Fahrzeug von Aston Martin, den Vantage V8 GT3, im Rennbetrieb ein. Die Ehre der ersten Ausfahrt wurde dem Fahrertrio Marvin Kirchhöfer, Jake Dennis und Neuzugang Ricky Collard zuteil. Nach einer vielversprechenden Startphase fiel der Aston Martin Vantage V8 GT3 mit der Startnummer 96 nach einem 35-minütigen Reparaturstopp weit zurück und überquerte die Ziellinie nach dem insgesamt 12 Stunden dauernden Rennen in zwei Phasen zu je sechs Stunden auf Platz 18 in der Gesamtwertung und Platz sechs in der GT3 Pro-Klasse.

Von Platz vier in der GT3 Pro-Klasse aus nahm R-Motorsport-Pilot Jake Dennis den ersten Rennabschnitt in Angriff. Die von einer langen Safety-Car-Phase geprägte Startphase verlief nach Plan und der Brite behauptete sich mit konstanten Rundenzeiten in der Spitzengruppe. Nach anderthalb Stunden stand der erste Fahrerwechsel an. R-Motorsport-Neuzugang Ricky Collard stand in den Startlöchern, ehe beim Boxenstopp ein technisches Problem an der Kupplung festgestellt wurde. Dank einer tollen Leistung der Crew konnte der Aston Martin Vantage V8 GT3 mit der Startnummer 96 nach einer 35-minütigen Reparatur und 18 Runden Rückstand das Rennen wieder aufnehmen, eine Top-Platzierung war allerdings nicht mehr möglich.

Entsprechend war die Zielsetzung für den zweiten Rennabschnitt am Samstagnachmittag, weiter am Setup zu feilen und den Aston Martin Vantage V8 GT3 bei seinem ersten offiziellen Renneinsatz für R-Motorsport ausgiebig zu testen und grundlegende Daten für zukünftige Rennen zu sammeln. Zu Beginn der zweiten sechs Stunden saß erneut R-Motorsport-Pilot Dennis hinter dem Steuer und startete von Position 26. Nach einem problemfreien zweiten Rennen kam der R-Motorsport Aston Martin Vantage V8 GT3 auf Gesamtrang 18 und Platz sechs in der GT3 Pro-Wertung ins Ziel.

Für R-Motorsport markieren die Gulf 12 Hours das letzte Rennen einer aufregenden und erfolgreichen Saison im GT-Sport, ehe mit den Liqui-Moly Bathurst 12 Hour-Rennen am Mount Panorama in Australien (31. Januar bis 03. Februar 2019) ein frühes Jahreshighlight ansteht.

Platz sechs in der GT3 Pro-Klasse für den Schweizer Rennstall - Foto: David Benson

Dr. Florian Kamelger, Teamchef: "Wir betrachten das Debüt unseres neuen Aston Martin Vantage V8 GT3 mehr oder weniger als Test unter Rennbedingungen, der uns das Sammeln wertvoller Daten für die Zukunft ermöglichte. Trotz des Kupplungsschadens, dessen Reparatur uns 35 Minuten und 18 Runden kostete, nehmen wir einige positive Eindrücke aus dem ersten Renneinsatz mit. Unsere Fahrer und das gesamte Team machten einen ausgezeichneten Job und der Speed des neuen Vantage ist sichtbar. Wir sind überzeugt, dass wir für die kommende Saison ein wettbewerbsstarkes Rennfahrzeug haben werden."

Jake Dennis, Fahrer #96 Aston Martin Vantage V8 GT3: "Ich hatte einen guten Start in den ersten Rennabschnitt und konnte mich während des ersten Stints in der Spitzengruppe halten. Leider stellten wir während des ersten Routinestopps einen Kupplungsschaden fest als ich das Fahrzeug an Ricky übergeben hatte. Das bedeutete, dass wir während der folgenden Stunde einen ungeplanten Boxenstopp zum Kupplungswechsel machen mussten, was uns sehr viel Zeit kostete und heute ein mögliches Topresultat verhinderte."

Marvin Kirchhöfer, Fahrer #96 Aston Martin Vantage V8 GT3: "Es ist sehr schade, dass uns der Kupplungsschaden ein gutes Rennresultat kostete, denn das Auto fühlte sich gut an mit einem hervorragenden Handling. Der neue Vantage hat offensichtlich sehr viel Potential und ich freue mich, ihn im Rennen in der Zukunft fahren zu dürfen."

Ricky Collard, Fahrer #96 Aston Martin Vantage V8 GT3: "Trotz unseres technischen Problems im ersten Rennabschnitt hat mir der Einsatz im neuen Auto und die Arbeit mit so einem professionellen Team wie R-Motorsport richtig Spaß gemacht. Ich habe in meinem ersten Rennen mit dem Team viel gelernt und es war mir eine Ehre dieses Wochenendes ein Teil von ihm gewesen zu sein."


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