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Mercedes-Doppelsieg in Ungarn - 12h Ungarn - Sieg für SPS automotive

Das Team SPS automotive performance hat das 12-Stunden-Rennen in Budapest gewonnen. Hofor Racing und ZaWotec Racing komplettierten das Podest.

Motorsport-Magazin.com - Das Team SPS automotive performance hat mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (#4, Pierburg/Müller/Arnold) die sechste Auflage der 12 Stunden von Ungarn gewonnen. Im Zwölf-Stunden-Rennen auf dem 4,381 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs absolvierten die drei deutschen Fahrer insgesamt 345 Runden oder eine Distanz von 1.511,445 Kilometer. Lance-David Arnold fuhr den Sportwagen mit den Flügeltüren als Sieger über die Ziellinie und kommentierte: "Ein großartiger Erfolg für uns, zumal meine Teamkollegen hier noch nie vorher ein Rennen gefahren sind."

Ein großartiger Erfolg für uns, zumal meine Teamkollegen hier noch nie vorher ein Rennen gefahren sind.
Lance-David Arnold

In einem Rennen, das von wechselnden Witterungsbedingungen mit diversen Regenschauern gekennzeichnet wurde, komplettierte die Schweizer Mannschaft Hofor Racing mit dem SLS AMG GT3 (#1, Kroll/Heyer/Frankenhout/Eggimann) den Doppelerfolg für Mercedes-Benz-Kundenteams. Das Quartett hatte nach einer Schlussattacke von Kenneth Heyer im Ziel einen Rückstand von lediglich 36,795 Sekunden auf die Gesamtsieger.

Der Sieg für das Team SPS automotive performance bedeutete der zweite Erfolg für einen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 in der diesjährigen 24H SERIES powered by Hankook nach dem Sieg des deutschen Teams Car Collection Motorsport bei der ersten Auflage der Hankook 12 Stunden von Zandvoort im Mai. Auf dem Hungaroring schien das Schweizer Team Stadler Motorsport mit dem Porsche (#20, Amstutz/M, Ineichen/R. Ineichen) ebenfalls auf dem Weg zu einem guten Ergebnis. Nachdem das Trio in der ersten Rennhälfte lange Zeit das Feld angeführt hatte, führte jedoch ein Defekt im Bremssystem, das vor Ort nicht behoben werden konnte, zum vorzeitigen Aus.

Hofor Racing belegte die zweite Position - Foto: Creventic

Auf Platz drei im Gesamtklassement gewann das österreichische Team ZaWotec Racing die Klasse SP2 mit dem Porsche 997 Cup (#8, Uckermann/Daum/Schreier). Im Ziel hatten die Fahrer den mehr als komfortablen Vorsprung von 19 Runden auf den SPS automotive performance-Porsche 991 Cup (#7, Moodley/Maharaj/Jarvis). Weit abgeschlagen belegte der Artas Racing-Lexus IS-F (#46, Mrazauskas/Baltramiejunas/Vastakas/Kablys) Platz drei in der Klasse.

In der Klasse A5 gab es einen Erfolg für das französische Team Altran, das mit den beiden Peugeot 208 GTi die Positionen eins und zwei belegte. Vincent Radermecker, Steven Palette und Guillaume Roman sicherten sich im Auto mit der Startnummer 18 den Klassensieg; ihre Teamkollegen Marc Rostan, Johnny Niederhauser und Jerôme Ogay folgten im Schwesterauto mit der Startnummer 19 auf Platz zwei in der Klasse. Für das Altran-Team war es der zweite Klassensieg in Folge in einem Rennen der 24H SERIES powered by Hankook nach dem Erfolg bei den 24 Stunden von Barcelona vor vier Wochen. Das Rimo-Team aus Litauen belegte mit dem BMW 335 (#41, Blazulionis/Vitkauskas/Samultis) Platz drei in der Klasse.

ZaWotec Racing komplettierte das Podest - Foto: Creventic

Das britische Team KPM Racing führte mit dem Volkswagen Golf (#38, Onslow-Cole/White/Edwards) fast während des gesamten Rennens in der D1-Dieselklasse und gewann die Kategorie mit einem Vorsprung von sieben Runden auf den Red Camel-Jordans.nl-SEAT (#37, Kresnik/Puth/R. Breukers). DK Racing Event aus Dänemark belegte mit dem Renault Clio Sport (#31, Nielsen/Söderhamn/Larsen/Nyboe) Rang drei in der Klasse.