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Zurückhaltung ist das oberste Gebot - Daytona: Seefried voller Zuversicht

Porsche-Pilot Marco Seefried ist mit dem bisherigen Verlauf seines Daytona-Wochenendes zufrieden. Dennoch wäre mehr möglich gewesen.

Motorsport-Magazin.com - Die Vorfreude des Wemdingers Marco Seefried auf die 51. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Daytona wächst immer weiter. Im bisherigen Verlauf des Rennwochenendes verzeichneten er und sein Team Snow Racing/Wright Motorsports einen stetigen Aufwärtstrend. Der bisherige Höhepunkt: Platz sieben im Qualifying in der hart umkämpften GT-Klasse.

"Alles läuft nach Plan", gabt sich Seefried nach dem Abschlusstraining am Freitagmittag zufrieden. Das Porsche-Ass hat allen Grund zur Freude. Die Mannschaft rund um den 36-Jährigen hat sich mit starken Leistungen in die Riege der Spitzenteams in Daytona eingereiht. "Wir fahren alle auf einem sehr hohen Level. Meine Teamkollegen Klaus Bachler und Sascha Maassen fahren ähnlich schnell wie ich. Und Madison und Melanie Snow darf man auch nicht unterschätzen", erklärte der Wemdinger.

Wäre ich im Windschatten eines Gegners gefahren, hätten wir noch weiter vorne stehen können.
Marco Seefried

Vor allem im Qualifikationstraining stellte Marco Seefried einmal mehr seine Qualitäten hinter dem Steuer eines Porsche 911 unter Beweis. In der mit 35 Fahrzeugen extrem stark besetzten GT-Klasse umrundete er den anspruchsvollen Kurs im Sonnenstaat Florida in 1:48,319 Minuten. Für den Profirennfahrer steht damit Startplatz sieben zu Buche - ein Ergebnis, auf das Seefried mit einem lachenden und weinenden Auge blickt. "Wäre ich im Windschatten eines Gegners gefahren, hätten wir noch weiter vorne stehen können. Andererseits dürfen wir nicht vergessen, dass es sich hier um ein 24-Stunden-Rennen handelt. Die Startposition ist in erster Linie Prestige."

Der 36-Jährige legt seinen Fokus darum ganz klar auf das Rennen. "Ich werde den Start fahren und versuchen, mich aus allen Rangeleien herauszuhalten", so Seefried über seine konservative Strategie. "Viel zu oft kommt es vor, dass man sich in der Startphase durch irgendeine Dummheit eine Strafe einfängt und damit ein bis zwei Runden verliert."

Das populärste Langstreckenrennen in den USA wird am Samstag um 21.30 Uhr (15.30 Uhr Ortszeit) gestartet.