Für Christian Danner begann das Rennen mit einer Schrecksekunde: Schon auf dem Weg zum Start musste er all sein Können aufbringen, um sich nicht auf der regennassen Strecke zu drehen - im Gegensatz zu Nigel Mansell gelang dies dem Pole-Setter. Nur wenige Runden später drehte er sich aber doch auf Platz 2 liegend hinter Stefan Johansson. Dadurch waren alle seine Siegchancen dahin.
Enttäuscht oder gar frustriert war er deswegen aber nicht. "Nein, ich bin nicht frustriert", sagte er motorsport-magazin.com. "Bei einem rutschigen, chaotischen Regenrennen kann alles passieren."
Neben seinem Dreher erlebte er noch einen Ausflug in die Botanik. "Einmal habe ich mich verbremst, das war mein Fehler, aber ich bin nur einmal über das Gras gefahren." Das Rennen hat ihm trotzdem viel "Spaß" gemacht. "Gerade wenn man merkt, dass man schnell ist."
Wenn das Rennen noch 10 Runden länger gegangen wäre, hätte er vielleicht sogar noch um den Sieg kämpfen können. "Aber ich bin mit Platz 3 happy, schließlich habe ich massenweise Autos überholt und das Duell mit Hans Joachim war super - absolut herrlich. Das war Racing!" Aber dafür benötigt die GP Masters nicht wie die moderne Formel 1 Regen: "Das Lustige an diesen Autos ist, dass man diese Show auch bei Trockenheit bieten kann."

diese Motorsport Nachricht