Mick Schumacher erhält in Bälde einen neuen Teamkollegen bei Rahal Letterman Lanigan Racing: Takuma Sato kehrt für das wichtigste IndyCar-Rennen des Jahres, die 500 Meilen von Indianpolis (24. Mai 2026), zum Rennstall von Besitzer Bobby Rahal zurück. Der zweifache Indy-500-Sieger stellt sich dem US-Klassiker zum 17. Mal und zum dritten Mal in Folge mit RLL.

Sato gewann das Rennen auf dem berühmten Ovalkurs in den Jahren 2017 mit Andretti sowie 2020 am Steuer eines RLL-Boliden. Der 49-jährige Japaner versucht sich mit dem #75 Honda-Dallara für die 110. Auflage des Indy 500 zu qualifizieren. Für IndyCar-Rookie Schumacher wäre es der erste Start in Indianapolis, wenn ihm die Qualifikation gelingt.

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Takuma Sato: Sieganwärter auch mit knapp 50 Jahren

Sato bringt im Spätherbst seiner Karriere reichlich IndyCar-Erfahrung ins Team ein. Der Fan-Liebling bestritt seit 2010 beeindruckende 222 Rennen und damit die 22-meisten in der ewigen Startliste. Sato errang vier seiner sechs Siege mit RLL und fuhr bei zehn seiner 14 Podestplätze für die Rahal-Mannschaft, die neben ihm und Schumacher auch Graham Rahal sowie Louis Foster an den Start führt.

Dass Sato das Rennfahren auch im gehobenen Alter nicht verlernt hat, stellte er 2025 unter Beweis: Er startete beim Indy 500 zum dritten Mal aus der ersten Reihe und erreichte mit Startplatz zwei sogar das beste Ergebnis seiner US-Karriere. Sato führte das Rennen für 51 Runden an, bevor er beim Boxenstopp patzte und am Ende als Neunter gewertet wurde. Seine Teamkollegen Foster und Rahal landeten auf den Plätzen zwölf und 17.

Takuma Sato gewinnt das Indy 500 2020
Indy-500-Sieger 2020: Takuma Sato mit RLL, Foto: IMAGO/ZUMA Wire

"Im vergangenen Jahr haben wir enorme Geschwindigkeit und großes Potenzial gezeigt", sagt Sato. "Jetzt kehren wir noch fokussierter, besser vorbereitet und entschlossener zurück. Die Indy 500 sind immer etwas Besonderes, aber dieses Jahr bringt zusätzliche Spannung mit sich." Vor seiner Zeit bei den IndyCars ging Sato zwischen 2002 und 2008 bei 90 Formel-1-Rennen für Jordan, BAR und Super Aguri an den Start. Seinen größten Erfolg landete er 2004 mit Platz drei beim USA Grand Prix auf einem BAR-Honda.

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