IMSA

Keine Fehler erlaubt - Porsche möchte Führung ausbauen

Als Spitzenreiter kommt Porsche zum Rennen in Road America. Das soll so bleiben.

Motorsport-Magazin.com - Nach der erfolgreichen Premiere mit dem Klassensieg in Mid-Ohio wartet auf den neuen Benzindirekteinspritzer-Motor des Porsche RS Spyder die nächste große Herausforderung: Zum siebten Saisonrennen der American Le Mans Series starten die in Weissach entwickelten und gebauten Sportprototypen auf der legendären Road America. Auf einer der ältesten und schönsten Rennstrecken der Vereinigten Staaten will Porsche seine Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen.

Der 6,510 Kilometer lange Traditionskurs in Elkhart Lake im US-Bundesstaat Wisconsin stellt die Piloten mit seinen 14 zum Teil sehr schnellen Kurven vor eine schwierige Aufgabe. Timo Bernhard und Romain Dumas, die amtierenden Champions und souveräne Tabellenführer, haben sie im Vorjahr mit Bravour gelöst: Im RS Spyder mit der Startnummer 7 ließen sie nicht nur die Acura als härteste Konkurrenten der Klasse LMP2 hinter sich, sondern fuhren gegen die rund 200 PS stärkeren und vom Leistungsgewicht her deutlich überlegenen Audi R10 einen überragenden Gesamtsieg heraus.

"Das ist eine faszinierende Strecke, auf der jeder kleine Fehler gleich sehr viel Zeit kostet", sagt Timo Bernhard. "Da muss wirklich alles passen, auch von der Strategie her. Und wie gesagt: Wir dürfen keine Fehler machen - nicht an der Box und nicht auf der Strecke. Nur dann haben wir eine Chance auf den Klassensieg." Sein Teamkollege Romain Dumas vergleicht die Road America, auf der wegen der längeren Vier-Stunden-Renndistanz zusätzliche Meisterschaftspunkte vergeben werden, mit dem Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps: "Sie ist sehr schnell, sehr hügelig und sehr anspruchsvoll. Eine echte Herausforderung."

Nach dem erfolgreichen Start in die zweite Saisonhälfte in Mid-Ohio steuert Porsche als souveräner Spitzenreiter der Klasse LMP2 weiter auf Titelkurs. Mit vier Siegen in den sechs bisher ausgetragenen Rennen liegen Timo Bernhard und Romain Dumas bei den Fahrern vorne. Porsche führt die Herstellerwertung (Chassis und Motor) an und Penske Racing steht an der Spitze der Teamwertung.

Auch in der Klasse GT2 für leicht modifizierte Seriensportwagen stellt Porsche mit Jörg Bergmeister und Wolf Henzler die Tabellenführer. Mit dem Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports, mit dem sie in dieser Saison schon die Rennen in Sebring, Salt Lake City und Lime Rock gewonnen haben, wollen sie gegen die starke Konkurrenz von Ferrari ihre Spitzenposition untermauern. Mit guten Siegchancen gehen auch ihre Teamkollegen Johannes van Overbeek und Patrick Pilet sowie Dirk Werner und Richard Westbrook im 911 GT3 RSR von Farnbacher Loles Racing ins Rennen.


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