IMSA

Erfolgreicher Test stimmt optimistisch - Porsche-Spitzenreiter reisen an den Großen Salzsee

Nach Siegen in Long Beach und Laguna Seca reisen die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister und Patrick Long als Spitzenreiter nach Salt Lake City.

Motorsport-Magazin.com - Am 11. Juli wird in Salt Lake City der vierte Lauf der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt ausgetragen. "Die Strecke liegt uns. Die langsamen Ecken verlangen sehr viel Traktion und in den schnellen Kurven sind wir vom Abtrieb her ganz gut dabei", sagt Jörg Bergmeister über den 4,905 Kilometer langen Kurs im Miller Motorsports Park, einem riesigen Motorsportkomplex vor den Toren der Olympiastadt von 2002. Für das Rennen erwartet er Temperaturen von deutlich über 30 Grad. "Das geht voll auf die Reifen. Die muss man sich gut einteilen, sonst wird´s schwierig", sagt der Vorjahresgewinner, der sich gute Chancen für seinen dritten Saisonsieg ausrechnet: "Letztes Jahr hatten wir alles sicher im Griff. Auch der Test, den wir kürzlich auf der Strecke absolvierten, lief sehr gut. Trotzdem müssen wir natürlich davon ausgehen, dass auch unsere Konkurrenten Fortschritte gemacht haben."

Dünne Luft in 1.288 Meter Höhe

Eine der großen Stärken des Teams Flying Lizard Motorsports, das den Porsche 911 GT3 RSR mit der Startnummer 45 einsetzt, sind die nahezu perfekten Boxenstopps. "Unser Team ist da extrem schnell, und auch auf die Rennstrategie können wir uns immer verlassen", sagt Patrick Long. Dass die Strecke am Großen Salzsee 1.288 Meter hoch liegt und sich die dünne Luft spürbar auf Motorleistung und Abtrieb auswirkt, sieht er nicht als Nachteil: "Damit müssen alle anderen auch zurechtkommen."

Die bisherigen Saisonrennen sind die Titelverteidiger mit ihrem Meisterauto aus dem Vorjahr gefahren. In Salt Lake City gehen sie mit einem völlig neu aufgebauten 911 GT3 RSR an den Start. Das Cockpit der ebenfalls von Flying Lizard Motorsports eingesetzten Startnummer 44 teilen sich die Amerikaner Seth Neiman und Darren Law. Auch das Team Falken Tire, das bisher noch nie im Miller Motorsports Park am Start war, hat mit seinem 911 GT3 RSR vor kurzem auf der anspruchsvollen Strecke getestet. "Wir haben dabei viel über Reifen und Setup gelernt", sagt Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen), der Sieger von 2008, der sich die Startnummer 17 mit Bryan Sellers (USA) teilt. "Jetzt müssen wir nur noch schauen, dass wir das alles im Rennen auch umsetzen."

In der Sportprototypenklasse LMP setzt das Muscle Milk Team Cytosport den Porsche RS Spyder ein. Mit dem Erfolgs-Renner aus Weissach feierte das US-Kundenteam zum Saisonauftakt einen Klassensieg beim prestigeträchtigen 12-Stunden-Rennen in Sebring und damit seinen bisher größten Erfolg in der American Le Mans Series. Auch in Long Beach und Laguna Seca schafften es Klaus Graf (Dornhan) und Greg Pickett (USA) mit der Startnummer 6 gegen starke Konkurrenz aufs Podium.


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