Esteban Gutierrez hat zum Auftakt der zweiten GP3-Testfahrten in Le Castellet den Ton angegeben. Der Mexikaner in Diensten von ART Grand Prix fuhr sowohl am Vormittag, als auch am Nachmittag die schnellste Rundenzeit. Hinter ihm reihte sich sein Teamkollege Alexander Rossi ein.
Auf der 3,853 Kilometer langen Streckenkombination von Paul Ricard benötigte Gutierrez für seine beste Zeit lediglich 1:20.446 Minuten. Nach der Mittagspause war er knapp drei Zehntelsekunden langsamer, konnte die Spitzenposition allerdings verteidigen.
"Wir hatten wirklich einen tollen Tag", berichtete Gutierrez daraufhin. "Heute Morgen haben wir eher verschiedene Dinge am Auto ausprobiert und geschaut was funktioniert. Es ist natürlich schön der Schnellste zu sein, aber wir müssen daran denken, dass sich diese Strecke von allen anderen im Kalender unterscheidet."
RSC Mücke Fahrer schnell unterwegs
Am Vormittag hatte Gutierrez sogar einen Vorsprung von einer halben Sekunde auf Pablo Sanchez Lopez, der sich zunächst auf dem zweiten Rang einreihte. Rossi war am Nachmittag immerhin noch 0,273 Sekunden langsamer als Gutierrez.
"Es ist toll einen Teamkollegen zu haben, der einen sehr fordert. Es ist sehr intensiv, aber wir haben ein gutes Verhältnis und es wird bestimmt eine interessante Saison", so Rossi über seinen schnellen Partner.
Auch die Piloten aus dem Rennstall von Peter Mücke und Ralf Schumacher konnten sich weit vorne platzieren. Nigel Melker fuhr die drittbeste Zeit des Tages, der Deutsche Tobias Hegewald kam am Nachmittag immerhin auf den fünften Platz.

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