Nach einer starken Ausbeute in Valencia reiste Jerome D'Ambrosio hochmotiviert zurück nach Belgien - schließlich stand mit dem Rennen in Spa-Francorchamps sein persönliches Saisonhighlight auf dem Programm. Für den Belgier und letztjährigen Meister der International Formula Master folgte jedoch schon im Qualifying die erste Ernüchterung: es wollte nicht so gut klappen wie zuletzt in Spanien.

Im Rennen lief es etwas besser. "Wir hatten eine gute Strategie und haben wie alle früh gestoppt. Es war nicht leicht, weil die Strecke sich verändert hat", berichtete der Rookie. "Leider bin ich am Ende wieder auf dem neunten Platz gelandet, schon zum vierten Mal in dieser Saison. Aber das gehört zum Motorsport dazu, ein besseres Qualifying hätte mir das erspart."

Immerhin hatte D'Ambrosio eine fast perfekte Sicht auf die Kollision zwischen den beiden Titelaspiranten Lucas di Grassi und Giorgio Pantano. "Ich habe den Unfall zu spät gesehen, um ein Urteil zu fällen", antwortete der Belgier auf die Frage, wessen Schuld es gewesen sei. "Sie haben sich berührt, doch es war immer noch feucht, da passiert so ein Fehler schonmal."