"Ich habe nicht die geringste Idee, warum wir hier so langsam sind. Es ist anders als am Nürburgring, da war ja ein effektives Problem da im Qualifying, dass das Auto nicht eingelenkt, massiv untersteuert hat. Aber hier fühlt sich das Auto gar nicht so schlecht an, ich war ja auch nach dem freien Training durchaus zuversichtlich, aber irgendwie geht es einfach nicht schneller. Sicher, da ist ein bisschen Übersteuern und ein bisschen Untersteuern, aber alles eigentlich gar nicht so wild, dass das eine Erklärung wäre. Eine Tatsache ist, dass wir auf welligen Strecken immer ein paar mehr Probleme haben, das hat man auch in Monaco und am Nürburgring gesehen, aber so extrem, das ist nicht normal."
Natürlich kam dann auch noch das übliche Thema auf dem Hungaroring dazu: "Ich habe auch keine einzige freie Runde erwischt, entweder war Verkehr oder gelbe Flaggen, nie hat irgendwas gepasst, ich glaube, meine beste Runde war die, in der ich in die Box gefahren bin. Das macht auch den Zeitunterschied zu Adrian Zaugg, meinem Teamkollegen aus. Aber letztlich machen die sechs oder sieben Zehntel auch keinen so großen Unterschied mehr - wir sind einfach zu langsam."
Ausgiebigste Datenanalysen sollen jetzt hoffentlich zumindest eine Erklärung bringen - das ganze Arden-Team steht ja vor einem Rätsel. "Ich weiß nur eines, ich habe sicher nicht das Fahren verlernt und es ist ja auch nicht so, dass ich auf neuen Strecken normalerweise nicht zurecht käme. Siehe Magny Cours - da ging es ja auch auf Anhieb." Trotz der Enttäuschung versuchte der Braslianer, locker zu bleiben: "Ich mache mit jetzt keinen Riesenstress, das ändert auch nichts. Ich habe mir nichts vorzuwerfen, ich habe alles getan, was ich konnte. Wir müssen einfach versuchen, gemeinsam mit dem Team herauszufinden, was da los ist."

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