Schon in der ersten Runde ging es mächtig zur Sache. Zuber blieb am Start stehen, Pantano hatte Feinberührungen links und rechts, Lapierre flog nach Kontakt mit Viso ins Kiesbett ab, Senna stellte sein Auto direkt an der Box ab. Kurz darauf mussten Andi Zuber und Sébastien Buemi Drive Through Strafen für das Anschieben am Start respektive einen Frühstart antreten.
Auf der Strecke übernahm Javier Villa das Kommando vor Adrian Zaugg und Kohei Hirate. Samstagssieger Timo Glock kam durch das Kuddelmuddel der ersten Runde auf Rang 6 nach vorne, dann bewahrheitete sich jedoch seine Prognose: "Normalerweise ist in der GP2 alles möglich, aber hier konnten wir schon am Samstag nicht überholen."
Dennoch lief es für den iSport-Piloten nach Plan. Durch den Ausfall von Adrian Zaugg kurz vor Schluss rückte er auf Platz 5 nach vorne. Damit machte er weiter Punkte auf seine Titelkonkurrenten gut. Lucas di Grassi wurde hinter Glock Sechster, Luca Filippi fiel aus. Kazuki Nakajima war für den Deutschen nicht in Reichweite. In den letzten Runde kämpfte sich der Japaner sogar an Pastor Maldonado heran und vollbrachte eines der wenigen Überholmanöver des Rennens. Danach tauchte Kohei Hirate vor Nakajima auf. An der Reihenfolge änderte das spannende japanische Duell jedoch nichts mehr: Villa siegte vor Hirate und Nakajima. Der Siegfluch ist endgültig gebrochen.



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