Andreas Zuber stand an diesem Wochenende im Schatten seines Teamkollegen Timo Glock. Doch auch der Österreicher hat im Sprintrennen eine tolle Leistung gebracht. Das 25 Runden lange Rennen musste Zuber von ganz hinten starten. Wir erinnern uns - am Samstag fiel er mit einem Getriebeschaden schon vor dem Start aus.

Am Sonntag ging es ganz weit nach vorne, auch wenn es nicht mehr für Punkte reichte. "Das Auto ist gut, der Speed ist da. Die Getriebeprobleme sind ausgemerzt", so Zuber. "Ich habe insgesamt neun Autos auf der Strecke überholt. Einer hat sich gedreht, einer am Start stehengeblieben und ein anderer ist ausgerollt." Am Ende war es ein guter Neunter Rang für den motorsport-magazin.com-Kolumnisten.

Der Weg nach vorne war natürlich nicht einfach, wie Zuber gegenüber motorsport-magazin.com bestätigt: "Am Start gab es etwas Kuddelmuddel wie man so schön sagt. Ich habe einfach versucht so weit wie möglich nach vorne zu kommen. An manchen kam ich schneller vorbei, ein paar haben sich richtig gewehrt." Wie schnell er wirklich ist, stellte Zuber unter Beweis, als er freie Fahrt hatte. "Als ich an den Super Nova-Autos vorbei war, konnte ich die schnellste Runde fahren. Leider war Timo am Ende noch ein wenig schneller als ich", sagt Zuber.

Für das Rennen in Monte Carlo bleibt Andreas Zuber optimistisch, auch wenn er in der Gesamtwertung nicht so weit vorne liegt wie sein Teamkollege Glock. "Dass unser Auto schnell ist, konnten wir in beiden Rennen beweisen. Ich hoffe wir können den Speed in Monaco wiederholen."